Kost- und Geruchsproben von Wildkräutern

geschrieben von Susanne am 6. Juli 2019 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Am frühen Morgen sind die Temperaturen noch einigermaßen erträglich, aber gegen Mittag wird es erneut hochsommerlich heiß. Am Nachmittag bringt jedoch ein Gewitterregen Abkühlung und so können Guido und ich am Abend bei milden 20 Grad Celsius unsere Runde um den Kapf drehen. Der Blick über Willis, einen Ortsteil von Oberstaufen, zum Hochgrat:

Da ich vor unserem Spaziergang eine üppige Portion Pistazien esse, lasse ich die reifen Walderdbeeren, die rot durchs Unterholz leuchten, unbeachtet. Kost- beziehungsweise Geruchsproben von Acker-Kratzdistel und Dost, der auch als Wilder Majoran oder Oregano bekannt ist, sowie Alpen-Thymian lasse ich mir jedoch nicht entgehen:

Die Blütenköpfe der Acker-Kratzdistel schmecken lecker nach Artischocken, der Duft von Dost und Alpen-Thymian weckt Erinnerungen an Sommerurlaube in Italien. :sonne: Bei der Wiesen-Witwenblume und der Schafgarbe belasse ich es beim Anschauen und Fotografieren:

Und bei diesem Grashüpfer, der mit uns auf einer Bank sitzt, ebenfalls:

So sieht mein Speiseplan aus:

  • 8.30 Uhr: 150 Gramm Himbeeren, 950 Gramm Wassermelone
  • 12.55 Uhr: 90 Gramm Erdbeeren, 210 Gramm Himbeeren, 220 Gramm Heidelbeeren
  • 16.10 Uhr: 300 Gramm Aprikosen
  • 18.40 Uhr: 100 Gramm Pistazien, 340 Gramm Eisbergsalat
  • 23.30 Uhr: 370 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins

Vor der letzten Mahlzeit arbeite ich zwei Stunden als Putzfee im Fitnessstudio. Während ich mich im Fitnessstudio bei der Arbeit vergnüge – das ist ernst gemeint, denn ich putze durchaus gerne – vergnügt sich eine stark alkoholisierte Gruppe von reifen Damen tanzend und singend in der Fußgängerzone vor dem Fitnessstudio. So vergnügt sich halt jeder auf seine Art!

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Diese Seite wurde zuletzt am 8. Juli 2019 um 19.14 Uhr GMT geändert.