Archiv für Februar 2018

geschrieben von Susanne am 13. Februar 2018 um 23.28 Uhr
Kategorie: Ernährung, Skitouren
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Der Blick von unserem Balkon aus auf die Straße ist heute Morgen wieder einmal traumhaft schön:

Ein bisschen wehmütig ist mir schon ums Herz, dass ich bei diesem Traumwetter die nächsten Stunden im Fitnessstudio verbringe. Auf dem Weg zur Arbeit begegne ich dem Butz, der wie jedes Jahr am Fasnatziestag Straßen und Hauseingänge fegt:

Der Butz fegt die Straßen und ich das Studio! Denn ich bleibe allein, alle anderen Dorfbewohner sind wohl draußen, um dem Butz bei seiner Arbeit zuzuschauen. Nach einer Stunde bin ich fertig mit dem Putzen (das Studio ist halt doch nicht so dreckig wie die Straßen!) und bitte meinen Chef per Telefon, mir die zweite Stunde zu erlassen, da heute kein Bedarf an einer Trainerin besteht! Mit seinem Einverständnis spurte ich nach Hause. Dort ist Guido schon so gut wie startklar, um auf Tour zu gehen. In Rekordzeit packe ich ebenfalls meinen Rucksack und um 10.20 Uhr marschieren wir mit den Skiern auf den Schultern zum Busbahnhof. Hier ist der Butz immer noch am Fegen:

Ihm folgen der Tambourmajor, die Trommler, Blasmusiker, Altvizefähnriche, Altfähnriche, der Fähnrich mit den Fahnenbrüdern, die Föhla (junge Frauen) und die unverheirateten Männer des Ortes. Die jungen Frauen in der Oberstaufner Tracht mit der goldbestickten Radhaube:

Während der Butz samt Gefolge weiter durch Oberstaufen fegt, fahren Guido und ich zusammen mit zahlreichen Urlaubern mit dem Bus zur Talstation der Hochgratbahn. Ich bin kurz davor, dem vermeintlichen Trubel auf der Piste zu entfliehen und will stattdessen durchs Ehrenschwangertal wandern. Aber Guido überzeugt mich: „Ist alles nur halb so schlimm!“ Er hat recht, es ist wirklich alles nur halb so schlimm. Während des Aufstiegs über die Eibele-Alpe begegnen uns nur ein paar Skifahrer, so dass wir die traumhaft schöne Winterlandschaft ungestört genießen können. Obwohl ich eigentlich nicht viel von meiner Umgebung mitbekomme, denn ich bin voll und ganz auf den Aufstieg konzentriert. Ich „vergesse“ anfangs sogar, Bilder zu machen. Erst oberhalb der Oberen Lauch-Alpe komme ich auf die Idee, meine Kamera herauszuholen:

Auf der Höhe des Staufner Hauses:

Nach 85 Minuten, das ist ein neuer Rekord, bin ich an der Bergstation. Auf dem Weg zum Gipfel:

Der Blick auf die Allgäuer Hochalpen kurz unterhalb des Gipfels:

Am Gipfel ist es ziemlich zugig und deshalb trotz Sonnenschein eisig kalt. Nach dem Abfellen und Umziehen geht es also gleich wieder nach unten. Kurz vor der Abfahrt:

Durch Pulverschnee auf dem Weg zur Bergstation:

Die Schneeverhältnisse sind super und die Abfahrt ist ein Traum. Nicht daran zu denken, wenn ich mir dieses Vergnügen hätte entgehen lassen! Knapp zweieinhalb Stunden nach Beginn unserer Tour sind wir wieder am Ausgangspunkt, der Talstation der Hochgratbahn. Wir spielen mit dem Gedanken, mit der Bahn noch einmal nach oben zu fahren, aber das würde bedeuten, dass wir uns um 16.00 Uhr mit weitaus mehr Urlaubern in einen Bus quetschen müssten als jetzt um 14.00 Uhr. Der Wunsch nach einer ruhigeren Busfahrt siegt schließlich, so dass wir um kurz vor 15.00 Uhr wieder zu Hause sind. Nach Dusche und Kleiderwechsel geht es hinaus auf eine Einkaufsrunde. Zum ersten Mal seit letztem Herbst landen Avocados im Einkaufskorb. Sie kommen aus Spanien, deshalb greife ich zu! Zwei von ihnen lasse ich mir später schmecken. Alle meine Mahlzeiten:

  • 7.30 Uhr: 300 Gramm Orangen „Navellane Late“, 180 Gramm Apfel „Sirius“
  • 16.15 bis 16.50 Uhr: 240 Gramm Karotten, 200 Gramm Romana-Salat, 360 Gramm Avocados „Hass“
  • 22.00 bis 22.40 Uhr: 300 Gramm Rumpsteak, 50 Gramm Feldsalat, 4 Gramm Eierschale

Vor der letzten Mahlzeit mache ich Dehnungsübungen für meine Beine. Mehr an Bewegung muss es nicht mehr sein!

geschrieben von Susanne am 12. Februar 2018 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Yoga
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Nach der Arbeit trainiere ich meine Ausdauer auf dem Laufband. 10 Kilometer mit einem Tempo von 10,2 km/h kommen heute zusammen. Während des Laufs schaue ich eine Sendung von Arte, in der über das Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institut berichtet wird. Eine Szene bleibt mir dabei besonders in Erinnerung: Die Yogaschüler ehren eine der vielen indischen Göttinnen und bringen ihr Speisen als Opfergaben dar. Es dürfen aber nur rohe, unverarbeitete Lebensmittel sein, denn für den Menschen zubereitete Speisen sind für Götter nicht rein genug. Interessant zu erfahren, dass es in der indischen Götterwelt viele Gleichgesinnte gibt!

Das Thema Yoga lässt mich auch am Abend nicht los: Vor ein paar Tagen hat mich eine Yogalehrerin, die bei uns im Studio trainiert, eingeladen, am heutigen Montag eine Probestunde bei ihr zu absolvieren. So mache ich mich um 18.30 Uhr auf den Weg zum Färberhaus, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum von Oberstaufen. Der Raum, in dem die Stunde stattfindet, ist urgemütlich und die Übungen, die wir praktizieren, treffen perfekt meine aktuellen Bedürfnisse. Danke für dieses Geschenk! So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 0.30 Uhr: 710 Gramm Orangen „Navellane Late“
  • 8.10 Uhr: 180 Gramm Apfel „Sirius“
  • 13.10 Uhr: 330 Gramm Grapefruit „Ruby“, 750 Gramm Orangen „Navellane Late“
  • 17.30 Uhr: 490 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 22.15 bis 22.45 Uhr: 360 Gramm Rumpsteak vom Rind, 100 Gramm Feldsalat

Um kurz vor Mitternacht brechen Guido und ich zu einem Spaziergang auf. Da es tagsüber weitergeschneit hat, sind die Straßen immer noch schneebedeckt und die Bäume biegen sich unter der Last des Schnees. Aber die Wolkendecke hat sich im Laufe der letzten Stunden geöffnet und so glitzern jetzt tausend Sterne über uns. :stern:

geschrieben von Susanne am 11. Februar 2018 um 23.36 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Statt Shiitakes habe ich mir gestern Champignons gekauft. Der leichte Knoblauchgeschmack der Shiitakes ist nämlich gerade nicht mein Fall. So besteht heute eine meiner Mahlzeiten aus einer größeren, sehr lecker schmeckenden Portion Champignons:

  • 7.55 Uhr: 480 Gramm Orangen „Navellane Late“
  • 10.05 Uhr: 320 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 12.00 Uhr: 120 Gramm Gemüsefenchel
  • 13.30 Uhr: 240 Gramm Champignons
  • 18.15 bis 18.50 Uhr: 350 Gramm Rumpsteak vom Rind, 110 Gramm Romana-Salat

Zu meinen körperlichen Aktivitäten: Um kurz nach 16.00 Uhr brechen Guido und ich zu einem Spaziergang rund um den Staufen auf. Es regnet leicht und die Wolken hängen tief:

Gegen Ende unseres Spaziergangs geht der Regen in Schnee über und um 22.30 Uhr liegt eine geschlossene Schneedecke auf den Straßen. Eigentlich wollte ich um diese Uhrzeit ins Bett gehen, aber der Schnee lockt Guido und mich noch einmal nach draußen. Weil es sich so herrlich anfühlt, in der nächtlichen Winterlandschaft unterwegs zu sein, dehnen wir unseren Spaziergang bis nach Buflings aus. Vielleicht wiederhole ich mich, aber schöne Dinge kann man ja ruhig wiederholen: Ich kann mich nicht daran erinnern, einen solch herrlichen Winter wie diesen erlebt zu haben. :schneeflocke:

geschrieben von Susanne am 10. Februar 2018 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining ohne Geräte, Laufen
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Der neue 3D-Drucker leistet unter Guidos Anweisungen mittlerweile ganze Arbeit. Das erste, fertig gedruckte Teil ist ein neuer Daumengriff für meine Kamera. Der alte ist irgendwann verlorengegangen:

Unsere Stöcke können wir in Zukunft sicher in einem Stockhalter an unseren Rucksäcken befestigen:

Mehr über dieses Projekt ist auf Guidos Seite „berg.fit“ zu lesen: Ski-/Trekkingstockhalter für den Rucksack. Weitere Projekte sind in Bearbeitung. Ich kann dabei allerdings nur zuschauen, meine Kompetenzen liegen auf anderen Gebieten!

Was sonst noch so passiert: Nach der Arbeit im Fitnessstudio trainiere ich meine Ausdauer auf dem Laufband. Das Ergebnis: 8 Kilometer mit einem Tempo von 10,2 km/h. Anschließend spazieren Guido und ich bei leichtem Schneefall rund um den Kapf und erledigen unseren Wochenendeinkauf. Ananas gibt es leider keine mehr, die Früchte der aktuellen Lieferung riechen giftig! Meine Mahlzeiten im Überblick:

  • 9.10 Uhr: 100 Gramm Ananas „Extra Sweet“, 380 Gramm Orangen „Navelina“
  • 16.00 bis 16.35 Uhr: 350 Gramm Querrippe vom Rind, 140 Gramm Romana-Salat
  • 23.15 Uhr: 530 Gramm Äpfel „Sirius“

Vor der letzten Mahlzeit trainiere ich ohne Geräte auf der Yogamatte. Ausgangsposition ist dabei die Übung „Brett“, entweder mit dem Gewicht auf den Händen oder den Unterarmen. In diesem Video werden einige Spielarten gezeigt:

Nach zehn Minuten Training bin ich platt! Anschließend entspanne ich mich mit ein paar Yogaübungen.

geschrieben von Susanne am 9. Februar 2018 um 22.01 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Oberstaufen liegt auch heute wieder unter einer dichten Wolkendecke. Nicht so die Gipfelregion des Hochgrats, hier scheint die Sonne. Um ein paar Sonnenstrahlen zu tanken, fahren Guido und ich nach getaner Arbeit gegen 14.00 Uhr mit der Bahn hinauf und spazieren mit den Grödeln weiter zum Gipfel. Ein paar Momentaufnahmen, beginnend mit dem Blick auf den Seelekopf von der Gondel aus:

Gipfelreigen der Allgäuer Hochalpen mit den Gottesackerwänden:

Der verschneite Gipfelweg und die Wolkendecke:

Der Blick Richtung Rindalphorn:

Skispuren:

Ein Bild des Himmels:

Diese Aufnahme entsteht, als wir um 15.40 Uhr nach unten gondeln:

Mein Herz ist wieder einmal übervoll nach diesem Spaziergang. :herz: Und mein Magen ziemlich leer! Allerdings bin ich erst einmal unschlüssig, wie ich ihn füllen kann. Fleisch zieht mich genauso wenig an wie die Früchte, die ich im Haus habe. Ein Besuch des regionalen Supermarktes schafft jedoch schnell Klarheit: Ich kaufe drei Shiitake, Feldsalat und ein paar Karotten. Alle drei Lebensmittel gibt es dann zur zweiten und letzten Mahlzeit des Tages:

  • 11.45 Uhr: 180 Gramm Ananas „Extra Sweet“, 510 Äpfel „Sirius“
  • 18.00 bis 18.45 Uhr: 225 Gramm Karotten, 30 Gramm Shiitake, 140 Gramm Feldsalat, 60 Gramm Fett vom Rind

Die Portion Shiitake ist wesentlich größer als die erste, die ich vorgestern gegessen habe, eine Sperre ist aber auch heute nicht in Sicht. Die sättigende Wirkung der Mahlzeit hält übrigens nicht besonders lange an, trotzdem verzichte ich intuitiv auf eine weitere Mahlzeit.