Archiv für Juni 2017

geschrieben von Susanne am 25. Juni 2017 um 22.15 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am Vormittag regnete es endlich wieder einmal „richtig“ und die Temperaturen lagen bei angenehmen 17°C. Solch ein Wetter war mir wesentlich lieber als die Affenhitze der letzten Woche! Am frühen Nachmittag hatte es sich dann aber ausgeregnet, so dass Guido und ich spontan einen kleinen Ausflug zum Hochgrat machten und von der Bergstation über den Seelekopf, den Hohenfluhalpkopf und die Falkenhütte zur Talstation wanderten:

Wir ließen uns heute viel Zeit, Zeit zum Genießen und zum Fotografieren. Ein Blick zurück auf Seelekopf und Hochgrat:

Ein Rind auf einer der Weiden des Hohenfluhalpkopfs:

Der Imbergkamm vom Hohenfluhalpkopf aus gesehen:

Diese Bank hatte mir am 14. Februar nach dem Auftieg mit den Skiern Rast geboten:

Die Falkenhütte in Sichtweite:

Kühe auf einer Weide der Schilpere-Alpe:

An Wildkräutern aß ich unterwegs vor allem Blüten von Habichtskraut und Pippau, aber auch ein paar Blütenstände und Blätter der Vogelwicke:

Außerdem probierte ich wie am 19. Juni den Alpen-Milchlattich:

Die Blätter waren ungenießbar, von den Blüten konnte ich vier Stück essen, dann wurden auch sie unangenehm bitter. So sahen meine übrigen Mahlzeiten aus:

  • 7.00 Uhr: 610 Gramm Wassermelone
  • 9.45 Uhr: 580 Gramm Wassermelone
  • 12.50 Uhr: 410 Gramm Aprikosen, 550 Gramm Bananen „Cavendish“, 55 Gramm Johannisbrot
  • 20.30 bis 21.20 Uhr: 260 Gramm Hüfte (mager), 90 Gramm Querrippe (fett) und 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 200 Gramm Eisbergsalat

PS: In den unteren Lagen war sie mittlerweile aufgeblüht, die Türkenbund-Lilie:

geschrieben von Susanne am 24. Juni 2017 um 23.41 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Wildpflanzen
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Heute wanderten Guido und ich zusammen mit fünf anderen Mitgliedern des DAVs auf den Hohen Ifen. Der Hohe Ifen war ein 2230 Meter hoher Berg in den Allgäuer Alpen westlich des Kleinwalsertals. Aus der Ferne fotografiert hatte ich diesen markanten Berg schon oft, auf seinem Gipfel stand ich allerdings noch nie. Startpunkt der Wanderung war die Auenhütte, von der aus es knapp sechs Kilometer und über 950 Höhenmeter nach oben ging:

Zu Beginn führte der Weg durch einen Wald zur 1599 Meter hoch gelegenen Ifenhütte:

Der Wegverlauf von der Ifenhütte auf einer Panoramakarte:

Oberhalb der Ifenhütte umfingen uns dichte Wolken, einmal fing es sogar an, kurz zu regnen. Der Vorteil dieser Hülle: Man kam beim Aufstieg kaum ins Schwitzen und uns blieb der Anblick der umfangreichen Bauarbeiten, die den Hohen Ifen als Ski- und Wandergebiet attraktiver machen sollten, erspart. Der Nachteil: Man sah kaum etwas von der imposanten Felslandschaft des Hohen Ifens und Fernsicht hatte man natürlich erst recht nicht. Aber so konzentrierte ich mich auf den Weg und die zahlreichen Blumen, die am Wegesrand wuchsen. Der interessanteste Wegabschnitt war der Aufstieg über eine große Geröllhalde und einen etwas ausgesetzten, mit Drahtseilen gesicherten Steig. Unterhalb der Geröllhalde war außerdem ein Schneefeld zu überqueren:

Über die Geröllhalde ging es in Serpentinen hinauf:

Ein Teilstück des drahtseilgesicherten Steigs:

Der letzte Streckenabschnitt führte über eine grasige Hochfläche zum Gipfelkreuz:

Nach einer halbstündigen Gipfelrast ging es den gleichen Weg wieder hinunter. Ein Teilstück des Steigs während des Abstiegs:

Um 13.30 waren wir wieder am Parkplatz der Auenhütte. In Fischen bei Oberstdorf unterbrachen wir die Rückfahrt und kehrten in ein Café ein. Ich fand es immer wieder erstaunlich, wie gelassen ich als ehemalige, begeisterte Torten- und Kuchenesserin anderen beim Schlemmen zugucken konnte. Meine heutigen Mahlzeiten:

  • 6.15 Uhr: 210 Gramm Plattpfirsiche
  • 10.45 Uhr Gipfelrast: etwa 200 Gramm Aprikosen
  • 12.00 bis 13.30 Uhr: Wildkräutermahlzeit (Brillenschötchen, Löwenzahn, Wicken, Gold-Pippau, Orangerotes Habichtskraut, Wundklee, Alpen-Vergissmeinnicht)
  • 15.45 Uhr: 80 Gramm Romana-Salat, 100 Gramm Eisbergsalat, 240 Gramm Hüfte vom Rind (mager)
  • 20.50 Uhr: 110 Gramm Kohlrabi, 260 Gramm Eisbergsalat, 90 Gramm Knochenmark und 180 Gramm Querrippe vom Rind

Von den Wildkräutern fand ich heute das Brillenschötchen besonders lecker:

Rein mengenmäßig übertrumpfte der Wundklee alle anderen Kräuter. Ihn gab es nämlich in Hülle und Fülle:

PS: Zwischen den beiden letzten Mahlzeiten war ich im Garten und betrieb Biotoppflege.

geschrieben von Susanne am 23. Juni 2017 um 23.04 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Auch heute wieder war es für unseren Geschmack viel zu heiß draußen. Abgesehen von einer kurzen, mittäglichen Einkaufsrunde und einem Abendspaziergang blieben Guido und ich deshalb zu Hause. Aber ab und zu gab es ja auch ein paar Hausarbeiten zu erledigen! Außerdem widmete ich mich wieder einmal der Bestimmung von Pflanzen. Heute allerdings nicht der Bestimmung von Blütenpflanzen, sondern der von Gräsern. Das war eine Wissenschaft für sich! Immerhin konnte ich drei Gräser, die ich vor ein paar Tagen fotografiert hatte, bestimmen und wusste jetzt, dass Gräser in Unter-, Mittel- und Obergräser unterteilt wurden. Das Kammgras gehörte zum Beispiel zu den Untergräsern, eher niedrigere, halmarme und feinblättrige Gräser:

Die hochwachsenden Obergräser, zu denen das Wiesenlieschgras und das Knäulgras gehörten, hatten blattreiche Sprossachsen und wenig Bodenblätter. Das Wiesenlieschgras:

Das Knäulgras:

Die Bilder entstanden genau wie das folgende während eines Spaziergangs auf den Kapf:

Guido machte diesen Schnappschuss, als ich gerade dabei war, das Grashalmpfeifen wiederzuentdecken! Gräser schmeckten mir übrigens nicht besonders gut, ich überließ sie daher gerne den Weidetieren. Meine heutigen Mahlzeiten:

  • 8.30 Uhr: 850 Gramm Wasser und 150 Gramm Fleisch zweier Trinkkokosnüsse
  • 14.10 Uhr: 707 Gramm Wassermelone
  • 17.45 Uhr: 220 Gramm Lachs, 120 Gramm frische Algen „Ramallo“
  • 21.00 Uhr: 240 Gramm Kohlrabi, 520 Gramm Eisbergsalat
  • 22.15 bis 22.40 Uhr: 250 Gramm Rumpsteak und 100 Gramm Knochenmark vom Rind

Ich rundete das Gewicht der Wassermelone ausnahmsweise nicht. Die Ziffernfolge erinnerte mich nämlich an mein „Traumauto“, einen blauen VW-Multivan, das das Kennzeichen TR-SO-707 trug.

PS: Gegen 18.30 Uhr war ich für eine halbe Stunde im Garten, um den Rasen zu mähen und zu gießen. Egal, was ich im Garten machte, ich liebte es! Vielleicht auch, weil er mich an meinen ehemaligen Garten in Liersberg erinnerte. :herz:

geschrieben von Susanne am 22. Juni 2017 um 22.55 Uhr
Kategorie: Busreisen, Ernährung, Wildpflanzen
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Da auch für heute wieder Sonnenschein und Temperaturen um die 30°C vorhergesagt und unter diesen Bedingungen lange Wanderungen ziemlich anstrengend waren, hatten Guido und ich uns gestern Abend spontan entschlossen, den Tag vor allem im klimatisierten Innenraum eines Busses zu verbringen und bei Burkhard Reisen eine Tagestour in die Schweiz gebucht: Die große Schweizfahrt mit Bus, Schiff und Zug – Auf den Spuren des Nationalhelden Wilhelm Tell. So sah die Fahrstrecke in der Schweiz aus:

Abfahrt in Oberstaufen war um 7.00 Uhr. Über Oberreute, Lindenberg, Scheidegg und Lindau, wo weitere Reiselustige zustiegen, ging es dann in die Schweiz. Erster Halt war um 9.00 Uhr am Walensee, über dem die Churfirsten thronten:

Der dicht besiedelte Zürichsee von Pfäffikon aus gesehen:

In Pfäffikon war ich vor vielen, vielen Jahren und besuchte dort mit Familie das Alpamare. Ich erinnerte mich noch an eine entsetzlich steile Wasserrutsche! Ein Blick vom Bus auf den Vierwaldstättersee:

Oberhalb der Tellsplatte war unser nächster Halt: Vom Seerestaurant aus pilgerten wir hinunter zur Schiffsanlegestelle:

Mit dem Schiff ging es in fünfzehnminütiger Fahrzeit nach Fluelen:

Zwei der Berge, die über dem See thronten, links der Gitschen und im Hintergrund der zum Teil noch schneebedeckte, fast 3000 Meter hohe Uri Rotstock:

Von Fluelen aus fuhren wir mit dem Bus weiter nach Altdorf, dem Hauptort des Schweizer Kantons Uri, in dem das wohl berühmtestes Telldenkmal stand:

Der nächste Halt fand am Bahnhof von Göschenen statt, von dort aus ging es mit dem Zug nach Andermatt:

Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht bei Andermatt vom Zug aus gesehen:

In Andermatt hatten wir zwei Stunden Aufenthalt. Hier tobte sich gerade ein Milliadär aus, der Andermatt zu DEM Bergdorf für Reiche und Schöne machen will. Im Dorf selbst herrschte deshalb rege Bautätigkeit. Dem Trubel konnte man aber innerhalb von ein paar Minuten entfliehen, in dem man sich auf Höhenwege begab:

Die Vegetation wurde hier vor allem von Alpenrosen und Grün-Erlen geprägt. Andermatt zu unseren Füßen:

Um 14.00 Uhr ging es weiter über den Oberalppass nach Disentis, wo wir eine halbe Stunde Zeit hatten, uns umzusehen. Hier in der Nähe lag die Quelle des Vorderrheins, einer der beiden Quellflüsse des Rheins, an dessen Ufern ich als gebürtige Wiesbadenerin in jungen Jahren oft spazieren ging. Diese Aufnahme vom Vorderrhein entstand kurz nach der Abfahrt von Disentis:

Der letzte Halt war um 16.45 Uhr auf dem Autobahnparkplatz Maienfeld, um 19.00 Uhr waren wir wieder zurück in Oberstaufen. Gegen 21.00 Uhr verschwand ich im Garten und ließ dort bei der Arbeit in aller Ruhe den Tag Revue passieren. So sahen meine Mahlzeiten aus:

  • 6.30 Uhr: 230 Gramm Plattpfirsiche, 140 Gramm Aprikosen
  • 13.00 bis 13.30 Uhr: Wildkräutermahlzeit „Andermatt“ (Löwenzahn, Wiesenbocksbart, Gold-Pippau, Sauerampfer)
  • 14.00 Uhr: 400 Gramm Kirschen
  • 17.00 Uhr: 170 Gramm Heidelbeeren
  • 19.30 Uhr: 140 Gramm Eisbergsalat, 360 Gramm Plattpfirsiche, 240 Gramm Aprikosen
  • 22.00 bis 22.30 Uhr: 370 Gramm Bananen „Cavendish“, 70 Gramm Johannisbrot

Die Kirschen und Heidelbeeren kaufte ich mir im Schweizer Supermarkt „Coop“. Hier waren die Kirschen zu sehen, die ich nach unserem Aufenthalt in Andermatt aß:

Sie waren sehr lecker! Meine Lieblingsfrucht war im Moment allerdings der Plattpfirsich, auch wenn die Portionen, die ich davon essen konnte, nie sehr groß waren.

geschrieben von Susanne am 21. Juni 2017 um 23.08 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Am Vormittag war ich vor allem mit der Bestimmung einiger gestern fotografierter Pflanzen beschäftigt. Normalerweise kam ich bei dieser Aufgabe mit den Büchern, die ich zur Hand hatte, ganz gut hin. Aber heute entdeckte ich „zufällig“, dass man Pflanzen auch ganz gut am PC bestimmen konnte und zwar mit Hilfe des PFLANZOMATs von pflanzen-bestimmung.de:

Hier konnte man eindeutig bekannte Eigenschaften einer unbekannten Pflanze anklicken, um so die Auswahl einzuschränken. Die in Frage kommenden Pflanzen wurden dann als Bilder angezeigt:

Klickte man die gesuchte bzw. gefundene Pflanze an, erhielt man nähere Informationen. Eine der Pflanzen, die ich mit diesem Hilfsmittel bestimmen konnte, war der Gletscher-Tragant:

Die Blüten der Pflanze hatte ich gestern probiert, sie waren mehr oder weniger geschmacklos. Zur gleichen Gattung gehörte diese Pflanze, der Alpen-Tragant:

Hier probierte ich Blätter und Blüten, für mich essbar war weder das eine noch das andere. Rein theoretisch essbar wäre der Gute Heinrich, ein alter Bekannter:

Die Bätter dieser auch als Wilder Spinat bezeichneten Pflanze wurden früher als Gemüse verwendet, roh konnte ich gestern nur eine einziges Blatt essen. So sahen meine heutigen Mahlzeiten aus:

  • 8.10 Uhr: 670 Gramm Melone „Piel de Sapo“
  • 12.20 Uhr: 630 Gramm Melone „Piel de Sapo“
  • 16.25 Uhr: 250 Gramm Plattpfirsiche, 430 Gramm Aprikosen
  • 20.30 Uhr: 120 Gramm Kohlrabi
  • 22.00 bis 22.45 Uhr: 320 Gramm Eisbergsalat, 280 Gramm Rumpsteak vom Rind, 70 Gramm Sesam

Vor der letzten Mahlzeit war ich im Garten, goss die Blumenbeete und betrieb Biotoppflege. Die meisten Blätter eines Weißen Gänsefußes, den ich dabei entdeckte, landeten in meinem Magen.