Skitour auf das Riedbergerhorn

geschrieben von Susanne am 10. Februar 2017 um 21.37 Uhr
Kategorie: Ernährung, Skitouren
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Ich hatte mir den nächsten Virus eingefangen, den Skitouren-Virus. Guido hatte ihn schon seit ein paar Wochen, aber seit gestern hatte es auch mich so richtig erwischt. Die gestrige Tour war zwar noch in den Beinen zu spüren, aber das hielt mich nicht davon ab, schon kurz nach dem Aufstehen zu überlegen, wo es denn heute hingehen könnte. Ein Ziel war schnell gefunden: das Riedbergerhorn, ausgehend von Balderschwang. Laut einer Beschreibung eine einfache Tour, bei der etwa 720 Höhenmeter zu überwinden waren. Gegen 12.00 Uhr starteten Guido und ich in der Nähe des “Pass-Stübles” zu unserer Tour:

Der erste Teil der Tour führte parallel zur Skipiste der Riedbergerhornbahn, einem Zweiersessellift, dessen Bergstation hier in Sichtweite kam:

Hier war zum ersten Mal (links im Bild) der Gipfel des Riedbergerhorns zu sehen:

Von der Bergstation des Sessellifts aus ging es auf gespurten Pfaden durch einen Wald:

Und weiter über diese freie Fläche:

Es folgte erneut ein baumreicher Abschnitt. Zwischen den Baumspitzen tauchten immer wieder Gipfel der Allgäuer Hochalpen auf:

Der Gipfel des Riedbergerhorns rückte näher:

Ein Blick zurück:

Geschafft:

Als ich dieses Bild machte, freute ich mich, bald am Ziel zu sein. Ich wollte es mir am Gipfelkreuz zusammen mit Guido gemütlich machen und das herrliche Panorama genießen. Aus diesem Plan wurde leider nichts. Denn wir waren nicht allein dort oben. Wir waren zwar die Einzigen, die von der Nordseite aufgestiegen waren, aber auf dem leichteren Aufstieg von der Südseite her waren ganze Heerscharen von Schneeschuhwanderern unterwegs. Dementsprechend sah es am Gipfelkreuz aus:

Nachdem dieses Panoramabild entstand, ergriffen wir daher die Flucht:

Ich zog mich erst ein paar Meter unterhalb des Gipfels um, als die Luft wieder rein war. Trockene Klamotten waren übrigens ein Teil der Ausrütung, die man im Rucksack mit sich schleppte. Meist kam man nämlich beim Aufstieg ganz schön ins Schwitzen und dann war es angenehm, wenn man oben angekommen die Kleider wechseln konnte. Hier lagen die ersten Schwünge schon hinter uns:

Einer der Hänge, die wir abfuhren:

Der Schnee war übrigens traumhaft. Für mich war die Abfahrt zwar aufgrund meiner bescheidenen Fahrkünste, insbesondere, was das Tiefschneefahren betraf, ziemlich anstrengend, aber eine Ahnung, wie viel Spaß solch eine Abfahrt machen konnte, bekam ich doch! Von der Bergstation des Sessellifts aus fuhr ich dann die präparierte Piste hinunter, während Guido sich weiter abseits der Piste vergnügte. Um 14.45 Uhr waren wir zurück an unserem Startpunkt. Die Sonne schien allerdings noch so wunderbar, dass keiner von uns beiden große Lust hatte, sich schon auf den Heimweg zu machen. Also holten wir uns zwei “Feierabendtickets” zum Sonderpreis von 10 Euro und fuhren fünfmal mit dem Sessellift die Piste hinauf und wieder hinunter:

Als besonderen Höhepunkt gönnten wir uns außerdem die Fahrt mit einem Schlepplift. Als um 16.00 Uhr die Lifte ihre Fahrten einstellten, war die Sonne hinter dicken Wolken verschwunden, so dass wir uns ohne Bedauern auf den Heimweg machten. Zurück zu Hause zog ich mich um und ging anschließend einkaufen. Erst nach der Einkaufsrunde setzte ich mich an den Küchentisch und stillte meinen mittlerweile doch recht deutlich zu spürenden Hunger. Meine heutigen Mahlzeiten:

  • 10.30 bis 11.00 Uhr: 310 Gramm Mango “Kent”, 380 Gramm Bananen “Cavendish”, 40 Gramm süße Tamarinden
  • 18.20 bis 18.50 Uhr: 520 Gramm mageres Rindfleisch (Bürgermeisterstück)

PS: Zu guter Letzt ein Schnappschuss, den Guido während einer rasanten Abfahrt von mir machte:

Um bei der Wahrheit zu bleiben: Es war keine rasante Abfahrt, sondern ein kleiner Hang, der während des Aufstiegs abzufahren war!

PPS: Danke für diesen traumhaften Tag!

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Diese Seite wurde zuletzt am 11. Juli 2018 um 14.45 Uhr GMT geändert.