Archiv für die Kategorie ‘Winterwanderungen’

geschrieben von Susanne am 2. März 2018 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Winterwanderungen
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Am Vormittag strahlt die Sonne über Oberstaufen, aber schon zur Mittagszeit ziehen die ersten Wolken auf. Am Abend soll es dann laut Wetterbericht sogar schneien. Das Wetter ändert sich jedoch schneller als erwartet: Als Guido und ich um 14.00 Uhr an der Talstation der Hochgratbahn stehen und nach oben gondeln wollen, wird der Bahnbetrieb wegen Sturm in höheren Lagen gerade eingestellt. Im Tal ist allerdings noch alles ruhig und so wandern wir mit unseren Grödeln durchs winterliche Ehrenschwangertal (Streckenlänge 10 Kilometer) und genießen dort Ruhe und Einsamkeit. Ein paar Momentaufnahmen:

Unser Wendepunkt an der Hohen Brücke:

Auf dem Rückweg fängt es an zu schneien. Da in den nächsten Tagen Tauwetter vorhergesagt ist, freuen wir uns über diesen vorerst letzten Gruß des Winters umso mehr:

Von uns aus könnte der Winter noch ein bisschen länger bleiben. Aber wir können uns eigentlich nicht beklagen, denn dieser Winter ist weitaus „winterlicher“ als der letzte! Meine Mahlzeiten:

  • 12.45 Uhr: 220 Gramm Querrippe vom Rind
  • 17.45 Uhr: 1050 Gramm Orangen „Navel“
  • 22.20 Uhr: 380 Gramm Rumpsteak vom Rind

Vor der letzten Mahlzeit verbringe ich eine gute Stunde im Fitnessstudio. Nach dem Aufwärmen am Crosstrainer (20 Minuten, 1,8 Kilometer, Stufe 8) probiere ich an verschiedenen Geräten aus, wo meine Maximalkraft liegt. Das heißt, ich stelle das Gewicht so ein, dass ich gerade noch ein bis drei Wiederholungen schaffe. Die Maximalkraft wird übrigens auch Rohkraft genannt!

geschrieben von Susanne am 24. Februar 2018 um 23.15 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Lebensmittelbeschaffung, Winterwanderungen
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Obwohl draußen ab und zu Sonne scheint, gehe ich nach der Arbeit erst einmal aufs Laufband und trainiere meine Ausdauer. Die ersten sieben Kilometer laufe ich mit einem Tempo von 10,2 km/h, die nächsten drei mit einem Tempo von 10,5 km/h, den zwölften und letzten mit 11,0 km/h. Zurück zu Hause stärke ich mich mit Äpfeln, Karotten und Chicorée und spaziere dann über die Buchenegger Wasserfälle nach Steibis. Die Streckenlänge beträgt etwa 8,5 Kilometer:

Hier bin ich kurz vor Buchenegg:

Auch wenn ab und zu die Sonne durch die Wolkendecke scheint, liegen die Temperaturen weit unter unter 0 °C. Außerdem weht ein eisiger Wind, der Teile der Straße bei Buchenegg für Autos unpassierbar macht:

Zumindest einer versucht trotzdem, mit seinem PKW durch die Schneeverwehungen zu pflügen, mit dem Ergebnis, dass er mittendrin steckenbleibt:

Kein Grund zur Panik, der nächste Frühling kommt bestimmt! Für den Abstieg zu den Buchenegger Wasserfällen ziehe ich die Grödeln an. Damit läuft es sich auf dem steilen, teilweise stark vereisten Waldweg doch wesentlich sicherer als ohne:

Der erste Blick auf die Wasserfälle:

Blicke von der Brücke, die über die Weißach zu den Wasserfällen führt:

Am unteren Wasserfall:

Herrlich! Der Aufstieg nach Steibis hat es ebenso wie der Abstieg streckenweise in sich:

Dank Grödeln ist das aber alles kein Problem, nur ohne würde ich mich hier nicht entlang trauen! Kunst am Wegesrand:

Hier bin ich schon fast in Steibis und schaue auf den Hündle:

Der Bus bringt mich um 17.20 Uhr zurück nach Oberstaufen. Ich steige heute erst an einer Haltestelle im Norden von Oberstaufen aus. Sie liegt wenige Schritte vom regionalen Supermarkt entfernt. Dort decke ich mich mit Orangen und Salat fürs Wochenende ein. So sehen meine heutigen Mahlzeiten aus:

  • 9.20 Uhr: 600 Gramm Orangen „Navellane Late“
  • 13.40 bis 14.30 Uhr: 480 Gramm Äpfel „Sirius“, 210 Gramm Karotten, 100 Gramm Chicorée
  • 18.30 bis 19.00 Uhr: 100 Gramm Champignons, 170 Gramm Romana-Salat, 350 Gramm Rumpsteak (mit dünnem Fettrand) und 50 Gramm Querrippe (fett) vom Rind

Drei Stunden nach der letzten Mahlzeit mache ich ein paar Yogaübungen und entspanne mich anschließend eine halbe Stunde lang im Liegen, die Beine in der Schmetterlingsstellung. :stern:

geschrieben von Susanne am 19. Februar 2018 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining ohne Geräte, Sport, Winterwanderungen
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Heute liegt das neue Programmheft des DAVs im Briefkasten:

Es werden wie im letzten Jahr interessante Touren angeboten. Ganz so viele Touren wie im letzten Jahr werde ich allerdings nicht mitmachen können, 6 Tage in der Woche bin ich ja vormittags im Fitnessstudio beschäftigt. Traurig bin ich deswegen allerdings nicht. Die Arbeit macht mir viel Freude und nachmittags kann ich immer noch alleine losziehen. So bin ich heute Nachmittag knapp drei Stunden draußen unterwegs, allerdings nicht alleine, sondern zusammen mit Guido. Wir laufen zuerst zur Talstation der Hündlebahn, fahren dann mit der Bahn nach oben und wandern von der Bergstation aus über den Gipfel des Hündles, die Bärenschwand-Alpe und Buchenegg wieder zurück nach Oberstaufen. Die Streckenlänge beträgt etwa 12 Kilometer. Ein paar Impressionen von der Strecke, die ersten Bilder entstehen in der Nähe der Bergstation der Hündlebahn:

In Gipfelnähe:

Auf dem Weg zur Bärenschwand-Alpe:

Die Bärenschwand-Alpe:

Der Blick über die Weiden von Buchenegg zurück zum Hündle:

Ich liebe diese ruhige, friedliche Stimmung, die die wolkenverhangene Winterlandschaft um uns herum ausstrahlt. :schneeflocke: Ganz andere Eindrücke begleiten mich zur Mittagszeit während einer Ausdauertrainingseinheit auf dem Crosstrainer (60 Minuten, 6,2 Kilometer, Stufe 5): In einer Arte-Sendung über tatkräftige Frauen aus Ghana geht es lebhaft und bunt zu! Meine Mahlzeiten:

  • 0.10 Uhr: 420 Gramm Rumpsteak vom Rind
  • 8.15 Uhr: 150 Gramm Ananas „Sweet“, 410 Gramm Orangen „Navellane Late“
  • 13.30 bis 14.15 Uhr: 310 Gramm Karotten, 60 Gramm Knochenmark und 120 Gramm Fett vom Rind, 180 Gramm Romana-Salat
  • 18.30 Uhr: 820 Gramm Orangen „Navellane Late“
  • 23.10 bis 23.50 Uhr: 50 Gramm Gemüsefenchel, 290 Gramm Bürgermeisterstück und 80 Gramm Fett vom Rind, 140 Gramm Romana-Salat

Vor der letzten Mahlzeit trainiere ich ohne Geräte auf der Yogamatte. Erst meine Bauchmuskulatur, dann so ziemlich alle Muskeln mit „Brett“-Variationen:

Ich hoffe, das gibt nicht wieder so einen Muskelkater wie das letzte Mal! Anschließend entspanne ich mich 30 Minuten im Liegen, die Beine in der Schmetterlingsposition.

geschrieben von Susanne am 6. Februar 2018 um 22.39 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Bayern, Winterwanderungen
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Wir haben heute herrliches, sonniges Winterwetter, das eigentlich perfekt für eine Skitour geeignet ist. Aber der Husten ist immer noch nicht weg, so dass ich von der Idee, auf Skitour zu gehen, lieber Abstand nehme. Allzu viel kalte Luft will ich meinen Bronchien dann doch nicht zumuten! Aber eine Wanderung durch die herrliche Winterlandschaft ist ebenso reizvoll wie eine Skitour, vor allem, wenn man sich so ein schönes Ziel aussucht wie den Christlesee bei Oberstdorf. Guido und ich starten um 14.00 Uhr vom Bahnhof in Oberstdorf aus und um 16.50 Uhr sind wir pünktlich zur Abfahrt des Zuges Richtung Heimat wieder zurück. Die Strecke in der Übersicht:

Die Hofmannsruh, ein Aussichtspunkt von Oberstdorf, ist unser erstes Zwischenziel:

Der Blick von der Hofmannsruh auf Kegelberg und Kratzer:

Juchhu, ich kann übers Wasser laufen:

Na ja, jedenfalls wenn es wie am Moorweiher gefroren ist! Das Laufen über den Christlesee, der auch im dicksten Winter nicht zufriert, probiere ich lieber nicht aus:

Der Blick auf Kratzer und Trettachspitze vom Gasthof Riefenkopf aus:

Die letzten Kilometer zurück nach Oberstdorf geht es entlang der Trettach, eines Gebirgsbaches, dessen klares, blaugetöntes Wasser mich immer wieder fasziniert:

Kalte Winterluft macht hungrig. Nach unserer Rückkehr nach Oberstaufen gibt es deshalb erst einmal eine sättigende Fleischmahlzeit. Meine Mahlzeiten im Überblick:

  • 0.10 Uhr: 310 Gramm Ananas „Extra Sweet“
  • 11.45 bis 12.10 Uhr: 60 Gramm Feldsalat, 140 Gramm Romana-Salat, 95 Gramm Knochenmark vom Rind, 220 Gramm Karotten
  • 18.15 bis 19.00 Uhr: 210 Gramm Gemüsefenchel, 70 Gramm Rumpsteak, 100 Gramm Entrecôte und 200 Gramm Querrippe (fett) vom Rind

Den Rest das Abends verbringe ich mit administrativen Angelegenheiten. Damit das Sitzen vor dem PC nicht allzu langweilig wird, wechsle ich immer wieder zwischen Couch und Yogamatte!

geschrieben von Susanne am 6. Januar 2018 um 23.17 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Laufen, Winterwanderungen
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Der gestrige Lauf hat mir so viel Freude bereitet, dass ich heute Vormittag gleich wieder starte und 6,8 Kilometer mit einem Tempo von 9,9 km/h laufe. „Ziel“ ist das Fitnessstudio. Dort dehne ich mich nach dem Lauf an den Geräten des Beweglichkeitszirkels, absolviere drei Sätze à 15 Wiederholungen an der Bauchmaschine und am Rückenstrecker und spaziere anschließend gemütlich nach Hause.

Um 13 Uhr geht es dann zusammen mit Guido noch einmal an die frische Luft: Wir wandern von der Talstation der Imbergbahn über die Bergstation zum Alpengasthof „Hörmoos“, anschließend weiter über das zu Füßen des Skigebiets „Hochhäderich“ liegende Almhotel „Hochhäderich“ ins Kojenmoos, von dort aus über die Glutschwanden-Alpe wieder zurück zum Imberg und zu guter Letzt über die Remmelegg-Alpe hinunter zur Bushaltestelle am Lanzenbach:

Der Routenplaner gibt für die Dauer der Strecke 4 Stunden und 47 Minuten an, wir benötigen ziemlich genau vier Stunden. Eine gute Zeit, wenn man die zahlreichen, kurzen Zwischenstopps, die wir benötigen, um Bilder zu machen und die schwierigen Boden- bzw. Schneeverhältnisse berücksichtigt. Die Grödeln, die wir an den Schuhen haben, helfen uns zwar auf festgefrorenem Untergrund, aber das Laufen über die von der Sonne aufgeweichten Wegstrecken ist doch recht mühsam! Richtig mühsam ist der letzte Streckenabschnitt vom Imberg zum Lanzenbach. Immer wieder versinkt der ein oder andere Fuß im Tiefschnee, manchmal sogar beide. Schneeschuhe wären hier sehr hilfreich gewesen! Ohne absolvieren wir ein ziemlich hartes Beintraining im freien Gelände! Kurz bevor wir unser Ziel erreichen, schaue ich auf die Uhr und bekomme einen kleinen Schreck: Es ist schon 17.00 Uhr und vielleicht ist der Bus schon abgefahren! Aber nein, er kommt genau in dem Moment, in dem wir die Bushaltestelle erreichen. Welch ein Glück! Ein paar Momentaufnahmen von der Strecke, beginnend mit dem Blick auf den übervollen Parkplatz der Imbergbahn:

Am Imberg sind heute nicht nur viele Skifahrer unterwegs:

Die schwarze Piste des Teufellifts am Alpengasthof „Hochbühl“:

Der Alpengasthof „Hörmoos“:

Almhotel „Hochhäderich“ und Skipisten:

Die Rodelbahn am Hochhäderich:

Ein Pferdeschlitten fährt übers Kojenmoos:

Auf dem Weg zur Glutschwanden-Alpe:

Hier sind wir auf dem Weg zum Lanzenbach, vor uns liegt die Obere Bergmoos-Alpe:

Und hinter uns geht die Sonne unter:

Nicht nur, dass wir auf dem Weg hinunter zum Lanzenbach immer wieder knietief im Schnee versinken, Sturmtief „Burglind“ hat daraus einen Hindernisparcour gemacht:

Aber alles geht gut, wir landen unversehrt und um ein Abenteuer reicher gegen 17.45 Uhr wieder vor unserer Wohnung! Dort heißt es nicht nur Schuhe, sondern auch Strümpfe ausziehen, denn die sind vor allem bei mir pitschnass! Nach einer heißen Dusche geht es an den Küchentisch, ich lasse mir eine üppige Portion Fleisch schmecken. Alle meine Mahlzeiten:

  • 7.10 Uhr: 240 Gramm Orangen „Navelinas“, 50 Gramm Clementine „Clemenules“
  • 12.00 Uhr: 550 Gramm Orangen „Navelinas“
  • 18.15 Uhr: 80 Gramm Champignons, 70 Gramm Romana-Salat, 580 Gramm Bürgermeisterstück vom Rind
  • 23.00 Uhr: 850 Gramm Cherry-Tomaten, 220 Gramm rote Spitzpaprika

Nach der Fleischmahlzeit setze ich die Erfassung meiner Mahlzeiten fort. Dabei wird mir bewusst, wie nebensächlich das Thema „gesunde Ernährung“ für mich geworden ist. Ich informiere mich schon lange nicht mehr über die neuesten Trends, noch nicht einmal über die der Rohkostszene. Nur ab und zu erhalte ich Informationen über befreundete Rohköstler, aber diese Informationen motivieren mich nur sehr selten, Näheres in Erfahrung zu bringen.

Ich informiere mich nicht mehr, weil ich der Meinung bin, dass die vom Ernährungsinstinkt bzw. von der Intuition geleitete omnivore, rezeptfreie Rohkost eine Ernährungsform ist, die sich eigentlich kaum mehr optimieren lässt. Sie bietet nach meiner Erfahrung Genuss und Gesundheit. Erst durch diese Kombination kann man sie im Gegensatz zu vielen anderen Ernährungsformen auch langfristig mit Freude praktizieren. Und sie passt zu einem individuellen, selbstbestimmten Leben!

Eines werde ich trotzdem niemals tun: Diese Ernährungsform als DAS Allheilmittel anpreisen, nach dem Motto, stelle auf omnivore, rezeptfreie Rohkost um, dann wird alles gut! Ob wirklich alles gut wird, hängt nämlich nicht nur von der Ernährung ab!