Archiv für die Kategorie ‘Natursport’

geschrieben von Susanne am 20. Oktober 2018 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensweisheiten, Wandern in Bayern, Wildpflanzen, Zitate
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Wir sind heute erneut zu viert auf Wanderschaft, dieses Mal geht es über die Kalzhofner Höhe:

Der Blick von der Kalzhofner Höhe Richtung Norden:

Und Richtung Süden:

Ich finde und esse unterwegs Samenmäntel einer Eibe und Früchte eines Weißdorns. Mein vollständiger Speiseplan:

  • 7.55 Uhr: 100 Gramm Clementine „Orogrande“, 290 Gramm Kaki „Aroma“
  • 12.30 bis 13.10 Uhr: 170 Gramm Kakis „Tone Wase“, 70 Gramm Karotten, 100 Gramm Haselnüsse
  • etwa 15.00 Uhr: etwa 50 Samenmäntel einer Eibe, etwa 25 Früchte eines Weißdorns (überdurchschnittlich groß)
  • 18.10 Uhr: 70 Gramm Feldsalat, 630 Gramm Kakis „Aroma“, 120 Gramm Eisbergsalat
  • 23.15 Uhr: 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 85 Gramm Sesam, 65 Gramm Feldsalat, 200 Gramm Eisbergsalat

PS: Mein Spruch des Tages kommt von Elizabeth von Arnim, einer englischen Schriftstellerin, die von 1866 bis 1941 lebte:

Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will. Es ist der Weg in die Freiheit.

geschrieben von Susanne am 17. Oktober 2018 um 23.13 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Wir sind heute wieder zu viert auf Wanderschaft: Von Steibis aus geht es zu den Buchenegger Wasserfällen und über Ochsenschwand- und Sonnhalde-Alpe wieder zurück nach Steibis:

Die Buchenegger Wasserfälle, dieses Mal nicht von vorne, sondern von der Seite aus gesehen:

Die Brücke, die unterhalb der Wasserfälle über die Weißach führt:

Anschließend geht es steil den Wald hinauf:

Auf dem Weg zur Ochsenschwand-Alpe:

In der Nähe der Sonnhalde-Alpe:

Herrlich, diese leuchtenden Farben des Herbstes! Während der Wanderung greife ich wieder eifrig bei den Hagebutten zu. Hagebutten haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt, den ich gerade gut gebrauchen kann. Seit unserer Kletterei auf den Großen Wilder bin ich nämlich leicht verschnupft. Na ja, nicht wirklich, aber ich merke, dass mein Immunsystem am Arbeiten ist. Das gibt es sonst noch zum Essen bei mir:

  • 8.40 Uhr: 450 Gramm Trauben „Sultana“
  • 15.00 Uhr: 50 Gramm Feldsalat, 5 Gramm Peperoni, 280 Gramm Querrippe vom Rind, 260 Gramm Eisbergsalat
  • 22.00 Uhr: 410 Gramm Trauben „Sultana“, 480 Gramm Zwetschgen

Die Querrippe vom Rind besteht etwa zur Hälfte aus Fett. Das kann ich gerade auch gut gebrauchen!

geschrieben von Susanne am 16. Oktober 2018 um 23.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Zusammen mit einer langjährigen Freundin und ihrem Partner wandern Guido und ich heute über den Panoramaweg des Hochgrats und besuchen anschließend den Gipfel des Seelekopfs:

Die Fernsicht ist anfangs nicht so gut, aber im Laufe des Nachmittags kommen die Berggipfel der Allgäuer Hochalpen immer deutlicher zum Vorschein. Ein paar Momentaufnahmen von der Wanderung, beginnend mit einem Blick vom Panoramaweg auf einen Teil des Hauptkamms der Allgäuer Hochalpen:

Die Südflanke des Hochgrats:

Eine Alpe unterhalb der Brunnenauscharte:

Der Gipfel des Seelekopfs:

Auf dem Wanderweg, der vom Seelekopf zurück zum Hochgrat führt:

Den Abstieg vom Hochgrat bewältigen wir mit der Bahn und laufen anschließend der Weißach entlang bis zur Bushaltestelle an einem ehemaligen Alpengasthof. Der Blick auf den herbstlichen Prodel, rechts im Hintergrund ist der Gipfel des Hochgrats zu erkennen:

Guido und ich gehen nach der Wanderung in Oberstaufen einkaufen und besorgen unter anderem Lachs. Den gibt es bei mir zum Abendessen, Trauben bilden mein Betthupferl:

  • 7.30 Uhr: 880 Gramm Kakis „Rojo Brillante“
  • 10.00 Uhr: 640 Gramm Kakis „Rojo Brillante“
  • 18.00 Uhr: 130 Gramm frische Alge „Ramallo“, 290 Gramm Lachs, 550 Gramm Cherry-Tomaten
  • 23.40 Uhr: 720 Gramm Trauben „Sultana“

Die Kakis vom türkischen Obst- und Gemüsehändler sind genial. Sie sind so reif, dass sie nur noch von der festen Schale zusammengehalten werden. Beim Zerschneiden zerfließen sie direkt!

PS: Während der Wanderung esse ich außerdem etliche Hagebutten, eine Mischung aus Berg- und Hundsrosen.

geschrieben von Susanne am 15. Oktober 2018 um 23.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Klettern, Videos, Wandern in Bayern
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Ich übergebe meinen Dienst im Fitnessstudio einem Kollegen, so dass Guido und ich wieder einmal am frühen Morgen zu einer Tour starten können. Es soll auf den Großen Wilder gehen. Der Große Wilder ist ein 2379 Meter hoher Gipfel der Allgäuer Alpen, der entweder vom Giebelhaus bei Hinterstein (Bad Hindelang) oder aber von der Käser-Alpe bei Oberstdorf aus erreicht werden kann. Wir wählen den Weg über die Käser-Alpe. Am 19. September hat Guido schon einmal allein versucht, über diesen Weg den Gipfel zu erreichen, musste aber die Tour wegen fortgeschrittener Tageszeit abbrechen. Das könnte wieder passieren, nämlich dann, wenn ich aus eigener Kraft zur Käser-Alpe hinaufradeln müsste. Ganz davon abgesehen, dass ich nach dieser anstrengenden Fahrt schon ziemlich k.o. wäre. Also leihen wir an der Talstation der Nebelhornbahn in Oberstdorf ein E-Bike für mich aus. Dessen Kraft kommt dann aber nicht nur mir zugute, sondern auch Guido: Wir verbinden das E-Bike und sein Fahrrad mit einer Reepschnur und schon kann es mit voller Kraft Richtung Käser-Alpe gehen! Aber auch wenn ich die Leistung des Motors auf „Turbo“ stelle, wir müssen beide kräftig strampeln, damit wir möglichst schnell die Käser-Alpe erreichen. Möglichst schnell heißt für uns heute nach vierzig Minuten. Dann stellen wir die Räder an einem Weidezaun der Käser-Alpe ab:

Von der Käser-Alpe aus geht es zu Fuß zum Himmelecksattel hinauf. Der Blick vom Himmelecksattel Richtung Hochvogel, der am rechten Bildrand zu sehen ist:

Von hier aus geht es dann auf Pfadspuren über einen Grasgrat zu einem imposanten Felszacken, den wir rechts umgehen. Anschließend führt der Pfad über steiles Gras erneut auf den Grat. Ein Blick zurück, im Hintergrund ist der Schneck zu sehen:

Im weiteren Gratverlauf ist von Gras kaum mehr etwas zu sehen, es geht über Felsen weiter:

Auf dem Bild ist links ein Felsturm zu sehen, den wir abklettern müssen. Bevor es aber dort hinunter geht, seilen wir uns an. Auch wenn viele Tourengeher diese Tour frei gehen, wir gehen lieber auf Nummer sicher. So weit wie das bei solch einer Tour überhaupt möglich ist. Ein letztes Bild vom Felsturm aus Richtung Felsplatten, die das Herzstück der Tour bilden, dann wandert meine Bauchtasche samt Fotoapparat in den Rucksack und ich konzentriere mich ganz und gar aufs Klettern:

Hier liegen die Felsplatten und damit der schwierigste Teil des Aufstiegs hinter uns und ich schaue noch einmal zurück Richtung Schneck:

Der Rest des Aufstiegs ist mehr oder weniger Gehgelände und dann stehen wir auch schon auf dem Nordgipfel des Großen Wilder und können das Panorama bewundern:

Wie man in dem kurzen Video sieht, ist es ganz schön windig hier oben. Und besonders warm ist es auch nicht, so dass ich trotz Sonnenschein nicht auf die Idee komme, meinen Pullover auszuziehen. Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch, heute ist außer uns noch niemand hier oben gewesen, der Besucherandrang hält sich sowieso in Grenzen, das Gipfelbuch ist von 2011 und erst halb voll, geht es über eine luftige Schneide hinab in eine Scharte vor dem Hauptgipfel. Der Blick zurück auf den Nordgipfel:

Dagegen sieht der Blick zum Hauptgipfel richtig harmlos aus:

Das Gipfelkreuz des Hauptgipfels, ein Gipfelbuch gibt es hier nicht:

Der Blick zurück auf den Nordgipfel:

Die ersten Meter des Abstiegs vom Hauptgipfel:

Pfadspuren, denen wir folgen, führen von der Scharte zwischen Nord- und Hauptgipfel auf einen Höhenzug südöstlich der Gamswanne. In vielen älteren Tourenberichten wird die Gamswanne selbst als Abstiegsweg aufgeführt. Aber dieser Weg empfiehlt sich nicht mehr, da hier im Sommer im Gegensatz zu früher kein Schnee mehr liegt und statt über Schnee über brüchigen Fels abgestiegen werden muss. Der Höhenweg ist da wesentlich angenehmer zu gehen. An der Stelle, an der man ihn verlassen muss, um über Fels und Geröll weiter abzusteigen, steht ein Steinmann, vorne rechts im Bild:

In der Bildmitte ist der Himmelecksattel zu sehen, zu dem wir zurückkehren müssen. Der Blick zurück auf die Pfadspur durch den Geröllkessel:

Nach der Durchquerung des Geröllkessels geht es über einen steilen Grashang hinauf, der zurück auf den Nordgrat führt. Hier habe ich heute schon einmal gestanden:

Vom Himmelecksattel aus geht es über den Aufstiegsweg zurück zur Käser-Alpe, wo unsere Fahrräder stehen. Noch einmal der Große Wilder in seiner ganzen Pracht:

Die Käser-Alpe zu unseren Füßen:

Und da stehen sie, unsere Fahrräder, mit denen es dann ziemlich flott zurück nach Oberstdorf geht:

Um 16.30 Uhr, siebeneinhalb Stunden nach Beginn unserer Tour, geben wir das E-Bike wieder ab, eine Stunde früher als vereinbart. Dank der frühen Rückkehr können wir uns vor der Rückfahrt nach Oberstaufen beim türkischen Obst- und Gemüsehändler mit wunderbar reifen Kakis, Weintrauben, Pfirsichen und Zwetschgen eindecken. Am Abend habe ich allerdings keine Lust auf Früchte, sondern auf Leber und Fleisch vom Lamm. So sehen meine Mahlzeiten aus:

7.15 Uhr: 320 Gramm Trauben „Sultana“
17.00 Uhr: 400 Gramm Trauben „Regal“
19.15 Uhr: 150 Gramm Leber vom Lamm, 300 Gramm Eisbergsalat
23.15 bis 23.50 Uhr: 310 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

PS: Weitere Daten der Tour: Die Weglänge beträgt 30 Kilometer, davon 20 Kilometer mit dem Rad, und 1700 Höhenmeter, davon 580 mit dem Rad.

PPS: Guido filmt unsere Tour. Irgendwann werde ich deshalb in diesem Tagebucheintrag nachträglich auch ein Video veröffentlichen. Vorab schon einmal ein Einzelbild, das mich in Aktion zeigt:

geschrieben von Susanne am 12. Oktober 2018 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Sport, Wandern in Österreich
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Im Fitnessstudio steht seit gestern ein neuer Beweglichkeitszirkel:

Die neuen Geräte sind um einiges kleiner als die alten und passen daher meiner Meinung nach wesentlich besser in unser kleines Studio. Jetzt ist sogar genug Platz für eine Vibrationsplatte, eine weitere Neuerwerbung. Diese muss allerdings erst noch angeschlossen werden. Mir fehlt am Vormittag die Zeit dazu, aber vielleicht schafft es ja der Kollege von der Spätschicht.

Nach meinem Dienst besorge ich mir auf dem Oberstaufner Wochenmarkt eine Kiste mit Trauben „Sultana“. Ich habe nämlich festgestellt, dass mein Bedarf an dunklen Trauben zurzeit gleich Null ist, aber die hellen mag ich immer noch ganz gerne. Fast ein Kilogramm dieser Trauben gibt es zum Mittagessen, anschließend will ich in den Garten. Aus diesem Plan wird allerdings nichts: Guido schlägt nämlich vor, heute noch einmal nach Baad zu fahren. Es soll auf die Unspitze gehen, jedoch nicht über den Westgrat, meinen gestrigen Weg, sondern über den Ostgrat. Eigentlich hatte ich nicht vor, diesen Gipfel so schnell wieder zu besuchen, aber bei so einem Abenteuer kann ich Guido natürlich nicht alleine lassen!

Um 15.15 Uhr starten wir also erneut vom Wanderparkplatz in Baad aus zu einer Tour. Anfangs geht es über einen normalen Wanderweg hinauf zur Mittleren Spital-Alpe. Von der Alpe aus es geht weglos erst mäßig steil, dann immer steiler werdend hinauf zum Ostgrat. Mit zunehmender Steilheit wird der Einsatz der Hände fast zu einem Muss. Ich fühle mich auf jeden Fall besser, wenn ich mit den Händen Kontakt mit Mutter Erde habe. Je höher wir kommen, desto trockener wird das Gras. Ich kann heute also das goldgelbe Gras der Unspitze nicht nur von weitem bewundern, sondern stehe mittendrin:

Auf dem Ostgrat geht es auf einer schmaler Pfadspur weiter:

Im Hintergrund sind auf der linken Bildseite der Elfer- und der Zwölferkopf, in der Bildmitte der Bärenkopf und rechts Kleiner und Großer Widderstein zu sehen. Kurz unterhalb des Gipfels müssen wir ein letztes Mal die Hände zu Hilfe nehmen und dann liegt er auch schon vor uns, der Gipfel:

Das hätte ich mir gestern nicht träumen lassen, das ich heute schon wieder hier oben stehe! Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch geht es über den Westgrat zur Oberen Spital-Alpe. Heute fühlt sich der Abstieg schon sehr viel besser an als gestern:

Übung macht halt den Meister! Die Schlüsselstelle des Ostgrats, hier kommen die Hände wieder zum Einsatz:

Vorsicht ist hier nicht nur wegen der Ausgesetztheit des Geländes geboten, der Fels ist außerdem ziemlich brüchig. Der weitere Abstieg zur Oberen Spital-Alpe ist dagegen der reinste Spaziergang. Von der Oberen Spital-Alpe aus nehmen wir heute den Weg über die Mittlere Spital-Alpe zurück nach Baad, das hier zu unseren Füßen liegt:

Nach drei Stunden und fünfzehn Minuten sind wir wieder zurück am Parkplatz. Laut der App MapOut beträgt die Streckenlänge für diese Tour knapp acht Kilometer. Dabei müssen 670 Höhenmeter überwunden werden:

Die Überschreitung der Unspitze von Baad aus ist also eine nette, kleine Tour für den Nachmittag! So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 8.30 Uhr: 320 Gramm Trauben „Moscatel“
  • 12.15 Uhr: 980 Gramm Trauben „Sultana“
  • 20.20 Uhr: 490 Gramm Trauben „Sultana“
  • 23.30 Uhr: 110 Gramm Leber, 120 Gramm Herz und 100 Gramm Bauchlappen vom Lamm, 80 Gramm Feldsalat, 40 Gramm Lauch

Die Leber vom Lamm sperrt schon nach 110 Gramm. Portionen von 500 Gramm wie ich sie nach meiner veganen Rohkostzeit essen konnte, gehören wohl dauerhaft der Vergangenheit an.