Archiv für die Kategorie ‘Lebensweisheiten’

geschrieben von Susanne am 5. November 2016 um 23.54 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining ohne Geräte, Lebensweisheiten, Omnivore Rohkost, Spirituelles, Wildpflanzen
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Über die Yoga-Videos, die ich gestern angeschaut habe, bin ich heute auf einen Vortrag von Rüdiger Dahlke gekommen, der sich „Die Hermetische Lehre“ nannte. Es ging darin um die Spielregeln des Lebens, als Vorlage diente wohl sein Buch „Die Schicksalsgesetze“. Die Spielregeln des Lebens sind schon seit der Antike als die sieben kosmischen Gesetze bzw. Prinzipien nach Hermes Trismegistos bekannt:

  • 1. Das Gesetz des Geistigen: Alles ist Geist. Alles, was ist, hat einen geistigen Ursprung. Das, was wir denken, ist Wirklichkeit und schafft Wirklichkeit.
  • 2. Das Gesetz der Analogien bzw. der Entsprechungen: Wie oben, so unten. Wie innen, so außen.
  • 3. Das Gesetz der Schwingung: Alles ist in ständiger Bewegung.
  • 4. Das Gesetz der Polarität: Alles besitzt Pole. Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen. Die Gegensätze sind EINS.
  • 5. Das Gesetz des Rhythmus: Alles unterliegt einem ewigen, fortschreitenden Wandlungsprozess: Ein- und Ausatmen, Ebbe und Flut, Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Tag und Nacht, Sommer und Winter, Geburt und Tod.
  • 6. Das Gesetz von Ursache und Wirkung: Jede Ursache hat eine Wirkung – Jede Wirkung hat eine Ursache.
  • 7. Das Gesetz der Resonanz oder Anziehung: Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt sich ab.

Ich fand den Vortrag eigentlich ganz unterhaltsam. Bis Herr Dahlke im letzten Drittel plötzlich Bilder unterernährter und verfetteter Kinder zeigte und als Ursache für diese Missstände den Verzehr von Fleisch anprangerte. Nach dem Motto, wenn wir alle Vegetarier oder gar Veganer wären, gäbe es solche Missstände nicht. Nun ja, das ist nicht mehr als ein persönliches Wunschdenken, ganz so einfach ist die Welt sicherlich nicht gestrickt. Was mir an dieser Stelle aber bewusst geworden ist: Viele Veganer versuchen andere Menschen mit dem Hinweis auf Leiden (meistens auf Tierleid, hier sogar auf das Leid von Kindern) von ihrer Lebensweise zu überzeugen. Nach den Prinzipien der Analogien und der Resonanz weisen sie damit aber vor allem auf ihr eigenes Leiden, auf ihre eigene Not hin.

Nun ja, mir geht es zur Zeit sehr gut, deshalb veröffentliche ich auch weder gruselige Bilder, noch gruselige Geschichten. Obwohl das ein oder andere Bild von rohem Fleisch für manche Leute schon gruselig sein kann. Und mein Speiseplan dementsprechend auch:

  • 9.00 bis 9.30 Uhr: 510 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.40 bis 13.00 Uhr: 340 Gramm Tafelspitz vom Rind
  • 15.00 bis 16.00 Uhr: wilde Mahlzeit bestehend aus Hagebutten der Hecken- und der Apfelrose (insgesamt etwa 500 Gramm)
  • 19.00 bis 19.30 Uhr: 840 Gramm Kakis
  • 22.30 bis 23.45 Uhr: 140 Gramm Gemüsefenchel, 180 Gramm Walnüsse, 110 Gramm Champignons, 120 Gramm Feldsalat

Der Abstand zwischen der Mittagsmahlzeit mit dem Fleisch und der wilden Mahlzeit war sicherlich nicht ganz ideal. Aber die leuchtend roten Hagebutten, die mich während unseres Spaziergangs immer wieder angelacht haben, hätte ich nicht einfach links ließen lassen können. Hier ist einer der Sträucher, die uns reich mit ihren Früchten beschenkt haben:

hagebutten_strauch

Unsere heutige Tour: Wir sind von der Bergstation der Imbergbahn über die Hohenegg-Alpe nach Steibis spaziert. Die Vorbereitungen auf die kommende Wintersaison ist in diesem Gebiet schon in vollem Gange. Wir haben vorab schon mal die Funktionsfähigkeit eines Schlepplifts getestet:

schlepplift_testen

Hat so weit gepasst, der Schnee kann kommen! Auf dem Weg von der Hohenegg-Alpe nach Steibis:

baum_im_november

Mein heutiges Trainingsprogramm trug den Namen „OPUS“. Die vollständige Trainingseinheit:

  • Aufwärmen: Sonnengruß: 6x
  • Vier Runden, jede Übung habe ich 45 Sekunden lang trainiert und anschließend 15 Sekunden pausiert: Hohe Skorpion-Kicks (18, 18, 18, 18), Kniebeugen (Zombie Squats) (14, 16, 18, 18), Enge Dreipunkt-Beinscheren (18, 20, 24, 22), Fallschirmspinger (32, 30, 30, 30)
  • Entspannung: 10 Minuten Dehnungsübungen

Die Zahlen in den Klammern geben die Anzahl der Wiederholungen pro Runde an. Vor dem Training habe ich mir übrigens die Timer App von Runtastic auf mein Handy heruntergeladen:

runtastic_timer

Mit Aufwärmen, Training und Dehnungsübungen war ich etwa eine Stunde beschäftigt. Hinterher ging es unter die Dusche, denn eines muss man dem Trainingsprogramm lassen: Es ist kurz, aber knackig und ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen.

geschrieben von Susanne am 7. März 2016 um 23.23 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gedichte, Lebensweisheiten, Literatur, Omnivore Rohkost
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Die erste Mahlzeit fand um 7.30 Uhr statt und bestand aus einer Pomelo von 770 Gramm. Dies war außer vier Bananen der Sorte „Feige-Apfel“ die einzige Frucht, die ich noch im Haus hatte. Bevor ich „richtig“ frühstücken konnte, musste ich also erst einmal einkaufen gehen. Beim Obst- und Gemüsehändler habe ich mir zwei Mangos, eine Papaya und vier Vanille-Kakis gekauft. Eine Mango von 360 Gramm und 350 Gramm der Papaya bildeten um 9.45 Uhr die zweite Mahlzeit. Die Mittagsmahlzeit bestand aus drei Kakis von 980 Gramm und 220 Gramm Bananen „Feige-Apfel“. Schon während der Mahlzeit kamen Glücksgefühle in mir auf, himmlische Phase nennt man so etwas im Kontext der instinktiven Rohkost.

Über Skype bekam ich kurz nach der Mahlzeit einen Link auf ein Youtube-Video geschickt, von dem mich vor allem die ersten Minuten fasziniert haben. Es wurden nämlich Zitate und Gedichte deutscher Dichter über Bäume vorgetragen. Diese drei haben mich besonders berührt:

Will dir den Frühling zeigen

Will dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.

Nur die weit aus den kalten
Gassen zu zweien gehn
und sich bei den Händen halten
dürfen ihn einmal sehn.

Rainer Maria Rilke

Die Wälder schweigen

Die Jahreszeiten wandern durch die Wälder.
Man sieht es nicht. Man liest es nur im Blatt.
Die Jahreszeiten strolchen durch die Felder.
Man zählt die Tage. Und man zählt die Gelder.
Man sehnt sich fort aus dem Geschrei der Stadt.

Das Dächermeer schlägt ziegelrote Wellen.
Die Luft ist dick und wie aus grauem Tuch.
Man träumt von Äckern und von Pferdeställen.
Man träumt von grünen Teichen und Forellen
Und möchte in die Stille zu Besuch.

Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.

Man flieht aus den Büros und den Fabriken.
Wohin, ist gleich! Die Erde ist ja rund!
Dort, wo die Gräser wie Bekannte nicken
und wo die Spinnen seidne Strümpfe stricken,
wird man gesund.

Erich Kästner

Bäume sind Heiligtümer

Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiss, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.

Ein Baum spricht: In mir ist ein Kern, ein Funke, ein Gedanke verborgen, ich bin Leben vom ewigen Leben. Einmalig ist der Versuch und Wurf, den die ewige Mutter mit mir gewagt hat. Einmalig ist meine Gestalt und das Geäder meiner Haut; einmalig das kleinste Blätterspiel meines Wipfels und die kleinste Narbe meiner Rinde. Mein Amt ist, im ausgeprägten Einmaligen das Ewige zu gestalten und zu zeigen.

Ein Baum spricht: Meine Kraft ist das Vertrauen. Ich weiss nichts von den tausend Kindern, die in jedem Jahr aus mir entstehen. Ich lebe das Geheimnis meines Samens zu Ende, nichts anderes ist meine Sorge. Ich vertraue, dass Gott in mir ist. Ich vertraue, dass meine Aufgabe heilig ist. Aus diesem Vertrauen lebe ich.

Wenn wir traurig sind und das Leben nicht mehr gut ertragen können, dann kann ein Baum sprechen: Sei still! Sieh mich an! Leben ist nicht leicht, leben ist nicht schwer! Das sind Kindergedanken.

Bäume haben lange Gedanken, langatmige und ruhige, wie sie ein längeres Leben haben als wir …

Hermann Hesse

Habe ich schon einmal im Tagebuch erwähnt, dass eines der Lieder, die mich als Kind am meisten berührt haben, das Lied „Mein Freund der Baum“ von Alexandra war? Immer wieder habe ich Bäume um Hilfe gebeten, wenn ich nicht weiter wusste. Eine uralte Fichte war geduldige Zuhörerin in meinen Kinder- und Jugendjahren, Pappeln haben mir geholfen, mein Traumhaus in Liersberg zu finden und eine Tanne, das Haus in Mertesdorf. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden, das ist für mich nicht nur eine Zeile in einem Gedicht, das ist für mich eine Tatsache.

Nachmittags waren wir unterwegs und haben uns eine Ferienwohnung angeschaut, in der gestern noch Gäste untergebracht waren. Sie hat uns nicht nur sehr gut gefallen, wir konnten mit den Vermietern auch einen fairen Preis aushandeln, so dass sie unser nächstes Domizil in Oberstdorf sein wird. Der Blick von der Straße, in der die Ferienwohnung liegt, auf das Rubihorn:

Blick_vom_Plattenbichl_aufs_Rubihorn

Obwohl der Winter Oberstdorf gerade wieder recht fest im Griff hat, der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten:

Blaukissen

Eine Pomelo von 850 Gramm bildete um 18.50 Uhr eine Zwischenmahlzeit. Das Abendessen fand von 21.15 bis 21.50 Uhr statt und bestand aus 140 Gramm Feldsalat, 90 Gramm Knochenmark und 300 Gramm fettem Fleisch vom Rind. Als Betthupferl habe ich mir eine Dokumentation über den „Grandes Jorasses“, einem mehrgipfligen Berg im Mont-Blanc-Massiv an der Grenze zwischen Frankreich und Italien, angeschaut:

geschrieben von Susanne am 6. März 2016 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensweisheiten, Literatur, Omnivore Rohkost, Spirituelles
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Heute habe ich immerhin bis um 8 Uhr durchgeschlafen. Liegt vielleicht daran, dass Sonntag ist. Die erste Mahlzeit fand um 9.00 Uhr statt und bestand aus 850 Gramm Pomelo. Im Laufe des Vormittags haben wir Nachricht wegen der gestern angeschauten Wohnung bekommen. Tja, was soll ich sagen, wir waren bass erstaunt, denn so eine Antwort haben wir bisher auf unserer Suche noch nicht bekommen. Irgendwie müssen wir wie depperte Goldesel rüber gekommen sein, denn der Vermieter wollte auf einmal mehr Geld für die Wohnung haben. Aber da es nach seiner Aussage außer uns zahlreiche weitere Interessenten gibt, ist er wahrscheinlich nicht traurig, dass wir solche Spielchen nicht mitspielen und ihm abgesagt haben.

Ein paar Stunden später waren wir übrigens sehr dankbar für seine unverschämten Forderungen. Wir waren nämlich von 13.30 bis 16.00 Uhr im Dorf unterwegs und haben bei einigen Ferienwohnungsbesitzern angefragt, ob sie von Ende März bis Ende April eine Wohnung frei haben. Und siehe da, wir haben jetzt sogar die Qual der Wahl zwischen verschiedenen, weitaus schöneren, zentraler gelegenen und teilweise sogar preiswerteren Ferienwohnungen. Danke, liebes Universum!

Diese Erlebnisse haben mir gezeigt, dass das Universum immer über uns wacht, auch wenn es manchmal nicht danach aussieht. Wir suchen ja schon so lange, bisher allerdings erfolglos, nach einer Wohnung, in der wir uns dauerhaft niederlassen können. Aber wer weiß schon, warum das so und nicht anders abläuft. Irgendwann sehen wir vielleicht klarer. Es gibt übrigens eine schöne Geschichte, die zeigt, dass es weise ist, niemals über die Ereignisse des Lebens zu urteilen:

Das weiße Pferd

Ein alter Mann lebte in einem Dorf und war sehr arm; aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß ein wunderschönes, weißes Pferd. Die Könige boten fantastische Summen für das Pferd, aber er verkaufte es nicht.

Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: „Du dummer, alter Mann, was haben wir dir gesagt? Warum hast du nur das Pferd nicht verkauft? Wir haben es immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen werden würde. Es wäre wirklich besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück ist jetzt geschehen!“

Der alte Mann aber sagte: „Kann sein oder kann nicht sein. Warum gleich urteilen? Sagt einfach nur das, was ist. Das Pferd ist nicht im Stall. So viel ist Tatsache, alles andere ist Urteil. Ob es ein Unglück ist oder ein Segen, weiß ich nicht, weil ich nicht weiß, was darauf folgen wird.“ Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verrückt war.

Aber nach vierzehn Tagen kehrte das Pferd plötzlich zurück. Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte noch zwölf wilde Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute und sagten: „Alter Mann, du hast doch Recht; es hat sich tatsächlich als Segen erwiesen.“ Der alte Mann entgegnete: „Kann sein oder kann nicht sein. Warum gleich urteilen? Sagt einfach, das Pferd ist zurückgekommen. Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz; wie könnt ihr über das ganze Buch urteilen?“ Doch die Leute schüttelten nur verständnislos ihre Köpfe.

Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn. Der begann nun, die Wildpferde zuzureiten. Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich beide Beine. Wieder versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie: „Was für ein Unglück! Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen und er war die Stütze deines Alters. Jetzt bist du ärmer als je zuvor!“ Der Alte antwortete: „Kann sein oder kann nicht sein. Ihr seid besessen vom Urteilen. Geht nicht so weit. Mein Sohn hat sich die Beine gebrochen. Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder ein Segen ist.“

Die Menschen wunderten sich über den Alten. Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen, nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er nicht laufen konnte. Der ganze Ort war vom Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war und man wusste, dass die meisten nicht nach Hause zurückkehren würden. Sie kamen zu dem alten Mann und sagten: „Du hattest Recht, alter Mann, es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn ist zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir.“

Der alte Mann antwortete wieder: „Kann sein oder kann nicht sein. Ihr hört nicht auf zu urteilen. Ihr wisst doch nur, dass man eure Söhne in die Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht eingezogen wurde. Nur Gott, der das Ganze überblickt, weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück ist.“

:stern: :stern: :stern:

Während unserer Suche öffnete sich übrigens die Wolkendecke und ab und zu zeigte sich die Sonne sowie ein kleines Stückchen blauer Himmel:

Wolken

Was gab es außer dem Frühstück noch bei mir zu essen? Vor unserer Dorfrunde habe ich um 12.30 Uhr 610 Gramm Vanille-Kakis gegessen, eine davon hatte sogar einen Kern:

Vanille_Kakis

Um 16.30 Uhr gab es eine Tomate von 130 Gramm, 80 Gramm roten Spitzpaprika, 5 Gramm Pepperoni, 260 Gramm Fenchel und zwei Avocados „Fuerte“ von 360 Gramm. Bis auf die Tomate und die beiden Avocados sind hier auf einem Teller alle Lebensmittel friedlich vereint:

Fenchel_Paprika_Pepperoni

Zur blauen Stunde haben wir einen weiteren Spaziergang gemacht. Im Laufe des Nachmittags hatte sich die Wolkendecke wieder geschlossen und ab und zu fielen kleine Schneeflocken, :schneeflocke: die gegen Ende unseres Spaziergangs immer größer wurden. Impressionen vom Abendspaziergang:

Himmelsschrofen

Oberstdorf_Wiesen

Oberstdorf_Wiesen_Abendstimmung

Oberstdorf_Kirche_Abendstimmung

Die letzte Mahlzeit fand von 22.15 bis 23.00 Uhr statt und begann mit 360 Gramm mageren Lammfleisch:

Lammfleisch_mager

Es folgten 70 Gramm fettes Rindfleisch:

Rindfleisch_fett

60 Gramm Knochenmark vom Rind ergänzten die Mahlzeit, dann war Zufriedenheit hergestellt!

geschrieben von Susanne am 7. Januar 2016 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Lebensweisheiten, Vegane Rohkost, Zahngesundheit
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Wie gestern bin ich um 6.00 Uhr aufgewacht und habe eine Grapefruit gegessen. Die verzehrte Menge betrug 210 Gramm. Um 9.00 Uhr gab es 200 Gramm Clementinen „Clemenule“ und um 11.15 Uhr etliche Hagebutten frisch von den Sträuchern.

Um 12.00 Uhr hat mich mein Seelengefährte zur Kieferchirurgin gefahren. Der Wunsch, den Zahn endlich los zu werden, hat sich heute noch nicht erfüllt. Es ist noch eine von außen nicht sichtbare Restschwellung vorhanden und erst wenn diese verschwunden ist, will die Kieferchirurgin den Zahn ziehen. Alles andere wäre ein ärztlicher Kunstfehler, so die Kieferchirurgin. Die Großeltern väterlicherseits hatten in der Küche einen Sinnspruch hängen, der mir in diesem Moment in den Sinn gekommen ist:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Es muss geholfen haben, mich an diesen Spruch zu erinnern, denn ich konnte den Heimweg relativ gelassen antreten. Am Nachmittag kam in mir dann die Frage auf, ob das Ziel „Traue dich“ um den Zusatz „weise“ erweitert werden muss, damit wirklich alles klar ist.

Für heute blieb mir jedenfalls nichts weiter zu tun, als den Heilungsprozess durch einen weiteren Fastentag zu unterstützen, Hausarbeiten zu erledigen und mich, weil dieses Thema gestern aufgekommen war, darüber zu informieren, welche Zusammenhänge es zwischen Zähnen bzw. Zahnfehlstellungen und körperlicher sowie emotionaler Gesundheit gibt. In diesem Video wird erklärt, wie die drei Keimblätter des embryonalen Gewebes mit der Dreiteilung in Körper, Geist und Seele zusammenhängen:

Aus dem Video:

  • Das Ektoderm, aus diesem entstehen Haut, äußere Sinnesorgane, Leitungs- und Zentralnervensystem, Rückenmark und Gehirn, wird dem Geist zugeordnet.
  • Das Entoderm, aus diesem entstehen Verdauungs-, Atmungs- und Blutgefäßsystem und die Haut, soweit diese als Atmungs- und Drüsenapparat in Frage kommt, wird der Seele zugeordnet.
  • Das Mesoderm, aus diesem entstehen Knochen-, Muskel- und Bindegewebe sowie das Blut- und Lymphsystem, wird dem Körper zugeordnet.

Die Struktur der Pulpa entspricht der des Mesoderms und damit der des Grundsystems des menschlichen Körpers. Nach Pischinger (1899-1983), einem Wiener Embryo- und Histologen, besteht das Grundsystem aus einem Netzwerk von hochpolymeren Zucker- und Proteinkomplexen (Proteoglykanen) und ist ein riesiges Antennensystem, das Informationen aus dem Energiefeld der Umgebung aufnimmt. Damit Zähne geheilt werden können, muss das Grundsystem geheilt werden.

Maßnahmen schulmedizinischer Zahnärzte sind allerdings nicht darauf ausgerichtet, das Grundsystem zu heilen, sondern dienen ausschließlich dazu, Brandherde zu bekämpfen, ohne die eigentliche Ursache zu beheben. Da auch Zahnfehlstellungen nicht zufällig sind – Zähne sind beweglich im Kiefer verankert und können sich im Laufe des Lebens verschieben – ist es daher auch nicht sinnvoll, Zähne „gewaltsam“ mit Hilfe äußerer Methoden im Kiefer zusammenzurücken, wenn die eigentliche Ursache nicht erkannt und beseitigt wurde. Allerdings scheint es auch die Möglichkeit einer sanften Behandlung zu geben, wie in diesem Video ab Minute 10.50 erläutert wird:

Aus dem Video:

In der Philosophie der ganzheitlichen Zahnmedizin ist die Wirkung der Psyche auf den Körper keine Einbahnstraße. Genauso wie ein Trauma oder geistige Belastung wie permanenter Stress die Gebisssituation verändern kann, so kann auch die Korrektur der Zähne dazu beitragen, dass sich etwas auf der Bewusstseinsebene verändert.

Nachdem ich mir diese beiden Videos angeschaut hatte, kam in meinem Inneren die Frage auf, ob es nicht sinnvoller ist, den Zahn von „meinem“ Zahnarzt ziehen zu lassen. Ich werde morgen Vormittag in der Praxis anrufen und fragen, ob er Zeit für mich hat. Bei ihm habe ich mich vom ersten Behandlungstermin an in guten Händen gefühlt.

geschrieben von Susanne am 9. Dezember 2015 um 22.22 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensweisheiten, Literatur, Omnivore Rohkost, Spirituelles
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Noch gestern wurde im Laufe des Abends klar, dass ich zwar jetzt meinen Weg liebevoll gehen kann, aber bei meiner Tochter, die mir das Problem gespiegelt hat, noch keine Lösung in Sicht ist, im Gegenteil. Manchmal nehmen die Sorgen der Eltern bzw. eines Elternteils schon groteske Formen an. Sehr oft sind es aber noch nicht einmal Sorgen, die Eltern dazu treiben, Wege vorzuschreiben, die nicht den Wünschen ihrer Kinder entsprechen, sondern das Bedürfnis, die Wünsche, die sie sich selbst versagt haben, über ihre Kinder verwirklichen zu wollen. Khalil Gibran hat diese Problematik wunderschön thematisiert:

Von den Kindern

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
 Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
 Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken.
 Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
 Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen. Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
 Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
 Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
 Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein.
 Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

:stern: :stern: :stern:

Die erste Mahlzeit fand um 10.30 Uhr statt und bestand aus 300 Gramm Äpfeln. Kurz zuvor war das Paket eines Yacon-Produzenten geliefert worden, an das Auspacken habe ich mich aber erst nach der Mahlzeit gemacht. Es beinhaltete gut 2,5 Kilogramm einzeln in Zeitungspapier eingewickelte Knollen, die ich erst aus ihrer Umhüllung befreit und dann fotografiert habe:

Yacon_Knollen

Die Knollen sind ein vorweihnachtliches Geschenk, vielen Dank dafür! Per Mail wurde mir schon gestern mitgeteilt, dass man nicht so viel auf einmal essen sollte, weil die Knollen die Darmflora anregen würden. Am besten sei es, mit 100 bis 300 Gramm über den Tag verteilt zu beginnen. Nun, um 12.45 Uhr habe ich probiert, was mein Instinkt zu dieser Empfehlung sagt und mit dem Verzehr der Knollen angefangen.

Ich habe sie mit Schale gegessen, sie allerdings vor dem Verzehr gewaschen. Ihr Geschmack war anfangs süß mit einer sehr individuellen Note. Nach 160 Gramm schlug der Geschmack ins Seifige um. Sperre! Mein Instinkt hat mich also in etwa zu der Menge geführt, die mir für den Anfang empfohlen wurde. Von einer Aktivierung der Verdauungstätigkeit war bei dieser Menge nichts zu spüren.

„Zufällig“ hat Angelika gestern auch Yacon gegessen: Yacon-Knollen Sie hat die Knollen allerdings vorher geschält. Die Empfehlung, die Knollen vor dem Verzehr zu schälen, gibt auch der Produzent meiner Knollen. Die Schale soll nämlich angeblich harzig schmecken. Mir hat sie jedoch ganz und gar nicht harzig geschmeckt. Man kann die Knollen also ruhig mit Schale essen.

Kurz nach der Mahlzeit bekam ich eine Mail, in der ich von einer Lektorin auf Rechtschreibfehler in meinem Tagebuch hingewiesen wurde:

Guten Tag,

mein Name ist xxx. Ich arbeite als freiberufliche Lektorin.

Sie sind sich gewiss bewusst, dass Rechtschreibfehler einen Webauftritt in einem schiefen Licht erscheinen lassen.

Ich möchte Sie auf einige Tippfehler aufmerksam machen, die ich während des Testens meiner Online-App auf Ihrer Website gefunden habe. Diese Applikation ermöglicht es, die Effizienz der Rechtschreibprüfung im Vergleich zu anderen Rechtschreibprüfungsservices zu erhöhen. Mit der Verwendung der App kann ich Ihnen einen schnellen und preiswerten Service anbieten. Darüber hinaus zeigt die App jeden Tippfehler in seinem eigenen Kontext an.
Sie können sich zwei Beispiele für Rechtschreib- oder Tippfehler ansehen, die ich auf Ihrer Website gefunden habe.

Fehlerhaftes Wort: gleichzeitg
Auf dieser Seite: www.rohkost-tagebuch.de/weblog/2014/06
Fehlerhaftes Wort: vemutlich
Auf dieser Seite: www.rohkost-tagebuch.de/weblog/2014/07

Wenn Sie möchten, suche ich nach weiteren Fehlern auf Ihrer Website. Kontaktieren Sie mich und ich unterbreite Ihnen ein unverbindliches Angebot …

Ich habe die Fehler tatsächlich gefunden, allerdings nicht auf den angegebenen Seiten. Da scheint auch bei der App noch Optimierungsbedarf zu bestehen! 310 Gramm Champignons und 120 Gramm reines Fett vom Wildschwein bildeten um 17.20 Uhr die zweite Mahlzeit des Tages. Später am Abend haben mein Partner und ich einen weiteren Film von Willi Bogner angeschaut:



Nach dem Film erreichte mich die Nachricht, dass in den Angelegenheiten meiner Tochter eine Einigung in Sicht ist und auch sie ihren Weg liebevoll gehen kann.