Archiv für die Kategorie ‘Buchvorstellungen’

geschrieben von Susanne am 5. November 2017 um 23.24 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Omnivore Rohkost
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Tief „Jürgen“ sorgt den ganzen Tag für heftige Regenfälle. Ich nutze das Regenwetter, um mich theoretisch in Sachen Schlingentraining weiterzubilden:

Grundlagen und Übungen für jeden Schwierigkeitsgrad werden im Buch sehr gut erklärt. Der einzige Nachteil: Es ist gebunden. Ein Spiraleinband, um das Buch bei Übungen aufgeschlagen neben sich legen zu können, wäre eindeutig praktischer.

Lust, das Erlernte auch praktisch auszuprobieren, verspüre ich heute keine. Statt ins Fitnessstudio zu gehen, spaziere ich am Abend zusammen mit Guido lieber eine Runde durchs Dorf. Das gibt es zum Essen:

  • 8.10 Uhr: 580 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.20 Uhr: 840 Gramm Kakis „Vanille“
  • 15.20 Uhr: 100 Gramm Feldsalat, 60 Gramm Lauch, 80 Gramm Knochenmark vom Rind
  • 22.00 bis 22.45 Uhr: 300 Gramm Rumpsteak (mit Fettrand) und 60 Gramm Knochenmark vom Rind, 70 Gramm Feldsalat, 15 Gramm Peperoni

Die Peperoni ist der kulinarische Höhepunkt des Tages. Ganz kann ich sie nicht essen, das oberste Stück mit den vielen Kernen ist mir dann doch zu scharf!

PS: Am Nachmittag sieht man auf der Webcam der Hochgratbahn, dass der Regen in Gipfelnähe in Schnee übergegangen ist:

Wunderbar! :schneeflocke:

geschrieben von Susanne am 21. Oktober 2017 um 23.27 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Sport
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Heute ist es so weit, das Fitnesscenter „Inform Club Oberstaufen“ öffnet seine Pforten. Ein roter Teppich weist den Weg hinein:

Um 10.00 Uhr ist der offizielle Eröffnungstermin. Die Mitarbeiter, zu denen ja auch ich gehöre, sind schon eine Stunde früher vor Ort. Nach einer kurzen Lagebesprechung werden an alle Mitarbeiter grüne Jacken verteilt. Besucher sehen also sofort, an wen sie sich bei Fragen wenden können:

Die meisten Besucher haben sich schon online angemeldet und wollen sich nur kurz die Räumlichkeiten anschauen, in denen sie ab Montag 9.00 Uhr trainieren können, aber es werden auch einige neue Verträge abgeschlossen und erste Termine für Einweisungen vereinbart. Alles in allem ist es eine sehr gelungene Eröffnungsveranstaltung und ich freue mich einmal mehr, mit im Team sein zu können.

Um 16.00 Uhr lässt der Besucherstrom deutlich nach und wer von den Mitarbeitern will, kann nach Hause gehen. Ich will! Ich habe nämlich keine Pause gemacht und einen ziemlichen Hunger. Den stille ich mit einem Stück Tafelspitz und zusammen mit Guido mache ich anschließend einen Verdauungsspaziergang durch den Kurpark von Oberstaufen. Gegen 20.00 Uhr trainiere ich etwa eine halbe Stunde lang auf der heimischen Yogamatte mit einigen Dehnungsübungen meine Beweglichkeit. Als Mitarbeiterin eines Fitnessstudios will ich schließlich in Form sein! Der Mahlzeitenüberblick:

  • 7.40 Uhr: 310 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 400 Gramm Trauben „Thompson“
  • 16.35 bis 17.00 Uhr: 370 Gramm Tafelspitz (mit dünnem Fettrand) vom Rind
  • 20.30 Uhr: 680 Gramm Tomaten „Variationen“
  • 22.40 bis 23.10 Uhr: 105 Gramm Feldsalat, 100 Gramm Knochenmark und 290 Gramm Tafelspitz (mager) vom Rind

Nach dem Beweglichkeitstraining und der Mahlzeit mit den Tomaten widme ich mich dem Buch „Faszientraining“ von Siegbert Tempelhof, Daniel Weiss und Anna Cavelius:

Eine Freundin hat mir schon vor ein paar Jahren begeistert von diesem Training, das gezielt das muskuläre Bindegewebe anspricht, erzählt. Damals konnte sie mein Interesse jedoch nicht wecken. Vielleicht, weil gerade andere Dinge für mich von Wichtigkeit waren. Aber als Mitarbeiterin in einem Fitnessstudio kann es nicht schaden, auch über dieses Thema Bescheid zu wissen oder gar eigene Erfahrungen zu besitzen. Mal schauen, vielleicht informiere ich mich über dieses Thema nicht nur theoretisch, sondern probiere die Übungen auch am eigenen Leibe aus.

geschrieben von Susanne am 13. Oktober 2017 um 23.42 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Omnivore Rohkost
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Im Laufe des Tages lese ich das Buch „Scheissschlau – Wie eine gesunde Darmflora unser Hirn fit hält“ von David Perlmutter zu Ende:

Am Ende bin ich nicht mehr ganz so begeistert wie zu Anfang des Buches. Aber zuerst kurz zum Inhalt: Der Autor zeigt im ersten Teil des Buches die durchaus interessanten und durch zahlreiche Studien belegten Zusammenhänge zwischen der Störung der Darmflora und Erkrankungen wie zum Beispiel Autismus, ADHS, Depression, Diabetes, Tourette-Syndrom, MS und Alzheimer auf.

Im zweiten Teil berichtet er über die größten Widersacher einer gesunden Darmflora. Für ihn sind das der Kontakt mit Substanzen, welche Bakterienkolonien abtöten oder ihre Zusammensetzung anderweitig negativ verändern, zu wenig Nährstoffe für eine gesunde Vielfalt an Bakterien und Stress. Zu den Substanzen, die sich negativ auswirken, gehören bestimmte Bestandteile in der Ernährung (Zucker oder Gluten), im Wasser (Chlor) sowie Medikamente (Antibiotika).

Aber man muss nicht verzweifeln, denn durch eine Ernährungsumstellung, Vermeidung von (Umwelt-)Giften und eine stressfreie Lebensweise lässt sich vieles wieder richten. Tipps für eine Ernährungsumstellung, die alles zum Guten wenden soll, gibt es im dritten Teil des Buches. Perlmutters Mahlzeitenplan für eine gesunde Darmflora sieht zum Frühstück Joghurt oder ein ähnliches Milchprodukt vor, zum Mittag- und Abendessen tierische Lebensmittel mit Gemüse, alles gekocht bzw. zubereitet. Kaffee, schwarzer Tee und Rotwein stehen auf der Getränkeliste. So weit, so gut bzw. so schlecht!

Aussagen wie „Im Großen und Ganzen sind es jedoch die Bakterien, die eine Schlüsselrolle für unsere körperliche Gesundheit übernehmen“ oder „Stellen Sie sich vor, Sie könnten in der Apotheke Heilmittel für krankhaftes Übergewicht, Colitis ulcerosa und Depressionen kaufen. Ich kann es kaum erwarten!“ krönen Perlmutters Ausführungen und lassen mich daran zweifeln, ob er die Zusammenhänge wirklich begriffen hat.

Die Schlüsselrolle für die Gesundheit übernimmt meiner Meinung nach nämlich jeder durch die Ernährung und durch die Lebensweise selbst. Der Wunsch nach Wundermitteln gegen jede Krankheit ist eher der Traum eines Kindes als der eines erwachsenen Menschen, der die Verantwortung für seine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen will. So gesehen passt der Titel „Scheissschlau“ der deutschen Ausgabe, den ich ziemlich merkwürdig finde, dann doch ganz gut zu den zum Teil sehr merkwürdigen Aussagen des Autors.

Gott sei Dank bleibt trotz der Lektüre des Buches, die einige Stunden des Tages in Anspruch nimmt, am Nachmittag genug Zeit für einen Spaziergang auf den Kapf. Bewegung hält unser Hirn übrigens auch fit! Drei Momentaufnahmen:

So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 7.20 Uhr: 110 Gramm Apfel „Elstar“, 320 Gramm Trauben „Sultana“
  • 9.10 Uhr: 280 Gramm Kaki „Vanille“
  • 10.50 Uhr: 160 Gramm Kohlrabi
  • 12.15 Uhr: 200 Gramm Querrippe (fett) und 270 Gramm Rumpsteak vom Rind
  • 16.20 Uhr: 380 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 400 Gramm Trauben „Sultana“
  • 19.00 bis 20.05 Uhr: 35 Gramm Knollensellerie, 110 Gramm Karotten, 125 Gramm Haselnüsse

Die erntefrischen, d.h. nicht getrockneten Haselnüsse habe ich mir wie jedes Jahr bei Martl’s Haselnussshop bestellt. Heute Abend sind sie anziehender als das Stück Querrippe vom Rind, das ebenfalls zur Auswahl steht. Positiv überrascht bin ich von dem kleinen Stück Knollensellerie, das es als Vorspeise gibt. Es lohnt sich also durchaus, Lebensmittel, denen man normalerweise nichts abgewinnen kann, mal wieder in die Auswahl zu nehmen!

geschrieben von Susanne am 12. Oktober 2017 um 21.28 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Zitate
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Vormittags schaue ich wieder einmal im Garten nach dem Rechten. Ziemlich genau zwei Stunden bin ich damit beschäftigt, Unmengen von Laub zusammenzukehren bzw. zusammenzurechen. Die Arbeit macht mir sehr viel Freude, denn Besenschwingen gehört seit jeher zu meinen Lieblingsbeschäftigungen! Da geht es mir wie Beppo Straßenkehrer aus dem Roman „Momo“ von Michael Ende:

Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem.

So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude. Das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Nachmittags wandere ich zusammen mit Guido auf den Kapf bzw. um den Kapf herum. Die Streckenlänge beträgt ungefähr 10 Kilometer. Der Blick auf die Nagelfluhkette während des Aufstiegs zum Kapf:

Das Weissachtal vom Gipfel des Kapfs aus gesehen:

Die Weiden von Berg:

Das Naturschutzgebiet Moos bei Oberstaufen:

Genuss gibt es aber nicht nur für die Augen, auch der Gaumen kommt auf seine Kosten: Hagebutten, Himbeeren, Samenmäntel einer Eibe, Brennnesselspitzen, Blüten des Orangeroten Habichtskrauts, Salatblätter und ein kleines Stück roter Rettich bilden ein wildes Allerlei. Bilder der drei letztgenannten Leckereien:

Salat und roter Rettich wachsen am Waldrand in dem wilden Garten, den ich schon ein paar Mal erwähnt habe. Das gibt es sonst noch so zum Essen:

  • 6.40 Uhr: 100 Gramm Apfel „Elstar“, 230 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.45 bis 13.15 Uhr: 110 Gramm Querrippe (fett) und 320 Gramm Rumpsteak vom Rind
  • 16.00 bis 17.00 Uhr: wildes Allerlei: etwa 50 Hagebutten, 10 Samenmäntel einer Eibe, 10 Himbeeren, Brennnesselspitzen, Blüten vom Orangeroten Habichtskraut, drei große Salatblätter, ein kleines Stückchen roter Rettich
  • 17.50 Uhr: 110 Gramm Apfel „Elstar“
  • 19.30 bis 20.15 Uhr: 240 Gramm Eisbergsalat, 50 Gramm Knochenmark, 150 Gramm Querrippe (fett) und 200 Gramm Rumpsteak vom Rind

Am Abend beschäftige ich mich ausnahmsweise einmal nicht mit dem Thema „Bergsport“. In der Bücherei habe ich am Montag ein Buch von David Perlmutter, dem Autor von „Dumm wie Brot“, entdeckt, in das ich mich vertiefe. Der Titel lautet „Scheissschlau – Wie eine gesunde Darmflora unser Hirn fit hält“. Das Buch liest sich sehr gut und liefert einige interessante Denkanstöße. Vielleicht schreibe demnächst mehr dazu.

geschrieben von Susanne am 11. Oktober 2017 um 22.30 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Wandern in Bayern
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Auch wenn es mit der Ausbildung zum Bergwanderführer nicht klappt, mein Bedürfnis, mich in Sachen Bergsport weiterzubilden, ist immer noch vorhanden. So habe ich mir vorgestern das Buch „Bergsport Sommer“, das vom Schweizer Alpen-Club herausgegeben wird, bestellt. Heute erfolgt die Zustellung:

Zum Lesen komme ich noch nicht, denn das schöne Wetter lockt uns nach draußen: Wir fahren mit dem Bus zur Talstation der Imbergbahn, wandern von dort aus ins Naturschutzgebiet Kojenmoos und wieder zurück nach Steibis:

Der Blick auf Oberstaufen während des Aufstiegs zur Bergstation der Imbergbahn:

Auf dem Weg zum Kojenmoos haben wir eine herrliche Sicht auf das zu den Appenzeller Alpen gehörende Alpsteinmassiv:

Das Kojenmoos im herbstlichen Gewand:

Hier sind wir schon wieder zurück in Steibis:

Die Sonne tut nach den vielen Regentagen der letzten Zeit richtig gut. Von mir aus darf das Wetter gerne noch ein paar Tage so bleiben! Meine heutigen Mahlzeiten:

  • 7.20 Uhr: 320 Gramm Mango, 90 Gramm Banane „Cavendish“
  • 11.00 Uhr: 320 Gramm Rumpsteak vom Rind
  • 18.00 Uhr: 110 Gramm Granatapfelkerne
  • 20.05 bis 21.00 Uhr: 140 Gramm Romana-Salat, 90 Gramm Knochenmark, 120 Gramm Querrippe (fett) und 270 Gramm Rumpsteak vom Rind

Die Mango kommt aus Spanien, gekauft habe ich sie kürzlich im regionalen Supermarkt. Ihr Geschmack ist sehr gut. Mittags zieht es mich zu magerem Fleisch, am Abend wähle ich Salat und Knochenmark als Vorspeise. Es folgt eine weitere Portion Fleisch, dieses Mal allerdings mit einem hohen Anteil an Fett. Damit ernähre ich mich fast wie meine steinzeitlichen Vorfahren, die je nach Verfügbarkeit zwischen 54 und 80 % tierisches Eiweiß, zwischen 13 und 40 % Fett und zwischen 5 und 33 % Kohlenhydrate verzehrt haben. Wenn man wie ich den Angaben aus dem Film „The perfect human diet“, den ich gestern Abend geschaut habe, Glauben schenkt!