Archiv für die Kategorie ‘Vegane Rohkost’

geschrieben von Susanne am 21. Dezember 2017 um 22.12 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Vormittags scheint die Sonne, aber als Guido und ich am Nachmittag rund um den Staufen spazieren, ist sie schon wieder verschwunden. Der Blick über das Weißachtal, im Hintergrund thront der Alpstein mit dem Säntis als höchstem Gipfel:

Schneekunst am Wegesrand:

Da hat jemand ganze Arbeit geleistet! Abgesehen von dem Spaziergang habe ich es auch heute wieder ruhig angehen lassen. Nicht ganz freiwillig, denn seit Sonntag habe ich Schmerzen in der rechten Schulter, die in den letzten Tagen nicht besser, sondern schlimmer geworden sind. Auslöser war wohl ein Rettungsmanöver, bei dem ein Mann mich am rechten Arm aus dem Tiefschnee zog. Ich hatte, warum auch immer, das Gleichgewicht verloren. Ein bisschen ärgert es mich ja schon, dass ich lahmgelegt bin. Aber es gibt Schlimmeres!

Beim Essen halte ich mich heute zurück, weil ich ausprobieren will, ob sich der Schmerz durch längere Pausen beim Essen lindern lässt:

  • 18.00 Uhr: 800 Gramm Honigmelone
  • 20.15 Uhr: 470 Gramm Mispeln, 200 Gramm Gemüsefenchel

In der Tat ist die Schulter bis zum Abend fast schmerzfrei. Mal schauen, wie das in der Nacht aussieht.

geschrieben von Susanne am 18. Dezember 2017 um 23.48 Uhr
Kategorie: Ernährung, Literatur, Vegane Rohkost
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Die Tage erreichte mich ein Katalog des Hans-Nietsch-Verlags mit unzähligen Büchern zum Thema Rohkost und Gesundheit. Eine Doppelseite des Katalogs:

Sich in diesem Bücherdschungel zurechtzufinden, ist für Rohkostanfänger gar nicht so einfach! Von den Neuerscheinungen der letzten Jahre schafft es übrigens kein einziges Buch mehr auf die Literaturliste des Rohkost-Wikis. Wirklich neue Erkenntnisse zum Thema Rohkost gibt es nämlich schon lange nicht mehr. Es wird immer nur altes Wissen neu präsentiert. Und Bücher mit Rohkostrezepten braucht es eh nicht. Langfristig bietet die rezeptfreie Rohkost nämlich den größten Genuss. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Wie es um den gesundheitlichen Nutzen der verschiedenen Rohkostrichtungen bestellt ist, bleibt abzuwarten. Da müssen wohl noch ein paar Jahrzehnte vergehen, um klare Aussagen machen zu können. Davon abgesehen ist ja die Ernährung nur einer der vielen Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen. So sieht meine Ernährung am heutigen Tag aus:

  • 6.30 Uhr: 310 Gramm Clementinen „Clemenules“
  • 8.20 Uhr: 490 Gramm Kakis „Rojo Brillante“
  • 13.00 bis 13.40 Uhr: 340 Gramm Äpfel „Rubinette“, 250 Gramm Mispeln, 290 Gramm Kaki „Vanille“
  • 18.00 bis 18.45 Uhr: 110 Gramm Gemüsefenchel, 70 Gramm Champignons, 60 Gramm Feldsalat, 65 Gramm Haselnüsse
  • 23.20 Uhr: 540 Gramm Kakis „Vanille“

PS: Im regionalen Supermarkt gibt es in dieser Woche verschiedene exotische Früchte zur Auswahl:

Kakis und Cherimoyas finde ich ganz lecker, aber die anderen Früchte ziehen mich zurzeit überhaupt nicht an.

geschrieben von Susanne am 25. November 2017 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelbeschaffung, Sport, Vegane Rohkost
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Vor zwei Tagen habe ich im regionalen Supermarkt zum ersten Mal seit wir hier wohnen Cherimoyas entdeckt. Sie waren steinhart, trotzdem konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe drei Stück mitgenommen. Es hat sich gelohnt, dass ich zugegriffen habe: Die Früchte sind heute perfekt reif und ihr Geschmack ist ein Hochgenuss! Zum Verzehr halbiere ich die Früchte und löffele sie aus:

Neben den Cherimoyas stehen heute Trauben, Mispeln, Karotten, Feldsalat und Haselnüsse auf meinem Speiseplan:

  • 9.30 Uhr: 540 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.20 Uhr: 450 Gramm Mispeln
  • 15.30 Uhr: 710 Gramm Cherimoyas
  • 22.00 bis 23.00 Uhr: 120 Gramm Karotten, 130 Gramm Feldsalat, 130 Gramm Haselnüsse

Tagsüber beschäftige ich mich vor allem mit Lernstoff für die B-Lizenz als Fitnesstrainer. Die Idee, diese zu erwerben, ist nämlich immer noch aktuell. Zwischen 20.00 und 21.45 Uhr bin im Fitnessstudio aktiv. Zu Beginn rudere ich eine halbe Stunde:

Anschließend geht es zur Stärkung der Beinmuskulatur an die Geräte und zum Abschluss dehne ich mich im Beweglichkeitszirkel. Nach dem Training bin ich wieder einmal in einer Hochstimmung. Anscheinend kann man nicht nur durchs Laufen „high“ werden! :sonne:

geschrieben von Susanne am 8. Oktober 2017 um 23.24 Uhr
Kategorie: Ernährung, Natursport, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
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Um 8.45 Uhr sind wir wieder auf dem Parkplatz der Karwendelbahn, fünfzehn Minuten später erfahren wir, welche Aufgabe wir heute zu bewältigen haben: Wir sollen die Rainlähne hochklettern, an der Strecke sind Prüfer positioniert, die wie gestern im Geröll Noten verteilen. Ausgangspunkt ist ein Geröllfeld oberhalb der Lawinenverbauung an der Rainlähne. Hier kommen die Helme zum Einsatz:

Nach und nach steigen alle Teilnehmer über das Geröllfeld nach oben und klettern dann die Rainlähne hinauf:

Laut Ausschreibung ist es eine Kletterei im ersten Schwierigkeitsgrad über etwa 200 Höhenmeter. Die schwierigeren Stellen im zweiten oder vielleicht sogar dritten Schwierigkeitsgrad hat man vergessen zu erwähnen. Davon gibt es sogar mehrere, wie ich im Laufe der Route feststellen kann. Und dass der Fels aufgrund des Regens nass und somit rutschig ist, macht die Kletterei nicht gerade einfacher. Die schwierigen Stellen sind zwar mit Seilen gesichert, aber vor dem Start erklärt der Leiter des Eignungstests, dass ein Griff ins Seil negativ bewertet wird. Zum Schluss muss jeder Teilnehmer noch einmal ein paar Meter hinauf und dann wieder hinunter klettern, damit sich ein Prüfer angucken kann, wie man im Abstieg unterwegs ist.

Danach ist der Test vorbei und wir dürfen uns unserer Startnummern entledigen:

Ich warte, bis Guido ebenfalls fertig ist, anschließend geht es erst einmal zurück nach Mittenwald in unsere Ferienwohnung. Der Blick auf Mittenwald während des Abstiegs:

Das Ergebnis des Eignungstests wird um 14.00 Uhr am Bahnhof von Mittenwald mitgeteilt. Vorab ein Trost vom Leiter des Eignungstests für alle, die nicht mit dabei sein werden: „So leistungsstark wie dieses Jahr war noch keine Gruppe.“ Nett zu wissen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass weder ich noch Guido aufgerufen werden. Und natürlich kann mich meine Wahrnehmung täuschen, aber es sind erstaunlich viele junge Mädels mit von der Partie. Junges, dynamisches Aussehen und ein schickes Outfit scheinen also durchaus von Vorteil zu sein.

Da ich davon ausgehe, dass egal, was passiert, es immer zu meinem Besten ist, ist das Thema „Ausbildung zum Bergwanderführer“ für mich schon kurz nach der Bekanntgabe des Ergebnisses erledigt. Denn eines ist klar: Ich werde kein zweites Mal Geld und Energie in ein Lotteriespiel investieren. Denn das ist dieser Eignungstest meiner Meinung nach, ein Lotteriespiel. Oder gar ein Spiel mit gezinkten Karten! Immerhin zeigt der Test eines: Ich bin schon wieder ziemlich fit. :sonne: Am Nachmittag mache ich in aller Ruhe und ohne Prüfungsstress einen kleinen Spaziergang:

Ein ehemaliger Marmorsteinbruch, zu dessen Füßen ich mein aktuelles Ziel visualisiere:

An der Aschau-Alm:

Der Seinsbach, der in die Isar mündet:

Die Isar:

Während des Spaziergangs regnet es ab und zu, aber das tut meinem Wohlbefinden keinen Abbruch. Es ist schön, nach zwei Tagen Prüfungsdruck einfach so durch die Landschaft zu laufen. Unterwegs finde ich sogar ein paar Hagebutten. Alle meine heutigen Mahlzeiten:

  • 2.00 Uhr: 320 Gramm Grapefruit
  • 7.45 Uhr: 250 Gramm Papaya, 200 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 12.30 Uhr: 350 Gramm Birne „Williams Christ“
  • 15.00 Uhr: 520 Gramm Trauben „Sultana“
  • 17.15 Uhr: 10 Hagebutten
  • 20.30 bis 21.45 Uhr: 110 Gramm Eisbergsalat, 140 Gramm frische Mandeln

Fleisch habe ich leider keines mehr, aber die frischen Mandeln sind auch ganz lecker. Ich hoffe nur, dass ich sie besser vertrage als Paranüsse oder Cashewkerne.

PS: Guidos Beschreibung des Eignungstests: Eine eilige Wanderung von Mittenwald auf den Predigtstuhl im Karwendelgebirge bei frühwinterlichen Verhältnissen.

geschrieben von Susanne am 27. September 2017 um 20.49 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Nach einer mittäglichen Einkaufsrunde, bei der ich Nachschub an Orangen und Gemüsefenchel besorge, geht es mit dem Bus um 14.45 Uhr zur Talstation der Imbergbahn. Guido marschiert zu Fuß hinauf, ich nehme die Bahn, Treffpunkt ist der Gipfel. Der Wanderweg, der von der Bergstation zum Gipfel führt:

Nach einer kurzen Gipfelrast geht es zurück zur Bergstation, dann in einem sehr gemütlichen Tempo weiter über den Alpengasthof Vordere Fluh und die Hohenegg-Alpe ins Dorfzentrum von Steibis. Ein Baum in der Nähe der Hohenegg-Alpe, schon ganz herbstlich gekleidet:

Die letzten Meter hinunter nach Steibis:

Der Spaziergang ist nicht lang, die Streckenlänge beträgt gerade einmal 6 Kilometer, aber überaus wohltuend. :herz: Vom Dorfzentrum aus bringt uns der Bus um 17.20 Uhr wieder zurück nach Oberstaufen. Meine Mahlzeiten:

  • 8.00 Uhr: 210 Gramm Orange
  • 12.30 Uhr: 130 Gramm Gemüsefenchel
  • 15.50 Uhr: 7 Hagebutten
  • 16.30 Uhr: 14 Hagebutten
  • 17.50 Uhr: 250 Gramm Orange
  • 20.20 Uhr: 110 Gramm Gemüsefenchel, drei frische Mandeln

Nach der letzten Mahlzeit veröffentliche ich diesen Eintrag, dann geht es ab ins Bett. :stern: