Archiv für die Kategorie ‘Vegane Rohkost’

geschrieben von Susanne am 3. Juni 2018 um 23.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern in Bayern
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Am frühen Morgen bin ich eineinhalb Stunden im Garten aktiv: Ich bepflanze zwei Blumentröge, die vor dem Haus auf der Straße stehen, „lüfte“ den Boden an der Stelle, an dem ehemals die große Fichte stand und säe Blumen aus. Anschließend mache ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg zur Talstation der Hündlebahn und besorge zwei Kilogramm Nachschub an Erdbeeren. Den größten Teil davon vertilge ich im Laufe des Tages:

  • 6.30 Uhr: 300 Gramm Erdbeeren, 200 Gramm Heidelbeeren
  • 9.45 Uhr: 590 Gramm Erdbeeren, 140 Gramm Heidelbeeren
  • 14.00 Uhr: etwa 400 Gramm Erdbeeren
  • 17.00 Uhr: 480 Gramm Erdbeeren, 130 Gramm Heidelbeeren, 360 Gramm Äpfel „Pinova“, 60 Gramm Aprikose, 380 Gramm Eisbergsalat
  • 21.30 bis 22.40 Uhr: 280 Gramm Kohlrabi, 120 Gramm Karotte, 50 Gramm Kürbiskerne (eingeweicht), 100 Gramm Sesam

Die heutige Wanderung geht von der Bergstation der Hochgratbahn aus über Seelekopf, Rhonehöhe, Falkenhütte und Oberstieg-Alpe zur Talstation der Hochgratbahn:

Seelekopf und Hochgrat:

Wolkenspiel über der Rhonehöhe:

Zwei Baumveteranen auf dem Weg zur Talstation der Hochgratbahn:

Zum Abschluss der Tour gibt es ein erfrischendes Fußbad in der Weißach. Wir sind heute übrigens zu dritt unterwegs: Es ist Guido und mir eine Freude, einer Freundin ein Stück unserer herrlichen Heimat zeigen zu können!

geschrieben von Susanne am 9. Mai 2018 um 23.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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Heute wandere ich zusammen mit Guido von der Bergstation der Imbergbahn über die Fluh ins Kojenmoos. Der Rückweg zur Bergstation entspricht teilweise dem Wanderweg von gestern:

So sieht der Wanderweg hinauf zur Fluh im Frühling aus:

In der Ferne ist immer wieder Donnergrollen zu hören und um uns herum türmen sich immer mehr dunkle Wolken auf:

Auf dem Rückweg ist es dann so weit, ein Gewitter tobt sich über uns aus und überschüttet uns mit Hagelkörnern:

Schon nach kurzer Zeit ist der Spuk erst einmal vorüber. Erst in der Nähe der Bergstation fängt es wieder an zu hageln. Aus unserem Plan, mit der Bahn nach unten zu gondeln, wird daher nichts, denn deren Betrieb wird wegen des Gewitters auf unbestimmte Zeit eingestellt. Statt wie andere Wanderer zu warten, laufen wir nach unten. Als wir die Talstation erreichen, nimmt die Bahn den Betrieb wieder auf. Zu spät, wir sind schon unten! Bevor es anfängt zu regnen bzw. zu hageln, esse ich zahlreiche Wildkräuter. Mit dabei sind Blätter vom Fingerkraut, Löwenzahnblüten, Blütenstände vom Hirtentäschel, Triebspitzen vom Hasenlattich, Blätter der Ährigen Teufelskralle, ein Blatt vom Barbarakraut (schmeckt nicht besonders gut!) und Blätter sowie Stängel vom Sauerampfer. Junger Hasenlattich:

Außerdem probiere ich einen Ehrenpreis, aber dieser schmeckt überhaupt nicht:

Schmeckt nicht, schaut aber wenigstens schön aus! So sehen meine übrigen Mahlzeiten aus:

  • 12.00 Uhr: 160 Gramm gelbe Honigmelone
  • 16.00 bis 16.35 Uhr: 670 Gramm Kohlrabi, 45 Gramm Braunhirsekeimlinge
  • 23.00 bis 23.45 Uhr: 680 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 100 Gramm Himbeeren, 120 Gramm Heidelbeeren

Ich bin heute also wieder einmal fleischlos glücklich und zufrieden!

geschrieben von Susanne am 6. April 2018 um 22.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
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Am frühen Nachmittag wandern Guido und ich bei Sonnenschein von der Talstation der Hochgratbahn aus hinauf auf den Prodelkamm. Der Blick von der Prodel-Alpe auf Hochgrat und Rindalphorn:

Je höher wir kommen, desto mehr Schnee liegt auf dem Weg:

Hier liegt der Gipfel in Sichtweite:

Zum Gipfel zieht es uns allerdings nicht, wir machen es uns lieber auf der schneefreien Fläche, die am rechten Bildrand zu sehen ist, gemütlich! Nach einer halbstündigen Siesta mit Blick auf den Hochgrat geht es zurück zur Talstation der Hochgratbahn. Auf den schneefreien Flächen entdecken wir übrigens nicht nur zahlreiche wilde Krokusse, sondern auch die ersten Frühlingsenziane:

Das dunkle Blau der Blüten fasziniert mich immer wieder aufs Neue! An Wildkräutern esse ich unterwegs ein paar Löwenzahnblätter, als Beilage zum Abendessen hole ich mir später Vogelmiere und Bärlauch aus dem Garten. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 8.05 Uhr: 290 Gramm Melone „Cantaloupe“
  • 18.00 Uhr: 300 Gramm Melone „Cantaloupe“
  • 20.15 bis 21.00 Uhr: 150 Gramm Eisbergsalat, 60 Gramm Vogelmiere, 18 Gramm Bärlauch, 300 Gramm Avocados „Hass“, 110 Gramm Sesam

Den Sesam habe ich Anfang der Woche bei der Bioinsel bestellt. Der Keimtest läuft noch, aber ich bin zuversichtlich, dass die Samen wie bisher rohkosttauglich sind.

PS: Die Baumfällarbeiten im Garten gehen am frühen Morgen mit dem wahrscheinlich höchsten und ältesten Baum im Dorfzentrum weiter:

Der älteste Baum des Gartens dürfte jetzt ein Apfelbaum sein, um den sich am Abend die Überreste der Nadelbäume sammeln:

geschrieben von Susanne am 30. März 2018 um 23.22 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
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Um 8.50 Uhr starte ich zur dritten Laufeinheit der Woche. Es geht über Bad Rain, Knechtenhofen und Wengen. Laut Runtastic-App beträgt die Streckenlänge 9,1 Kilometer, das durchschnittliche Tempo 9,9 km/h. Weitere 11 Kilometer bin ich dann später zusammen mit Guido im Ehrenschwangertal unterwegs, allerdings nicht laufend, sondern wandernd. Im Ehrenschwangertal ist vom Frühling noch nicht viel zu sehen, ab der Hinteren Simatsgund-Alpe liegt immer noch eine geschlossene Schneedecke auf dem Wander- bzw. Fahrweg. Die Hohe Brücke, der Wendepunkt unserer Wanderung:

Das einzige Kraut, das sich entlang der Strecke an sonnigen Stellen nach draußen wagt, ist der Huflattich:

Während ich noch vor ein paar Jahren die Blüten sehr lecker fand, schmecken sie mir mittlerweile überhaupt nicht mehr, Kostproben spucke ich daher meist aus. Die Wildkräuter, die heute auf meinem Speiseplan stehen, stammen aus „meinem“ Garten:

  • 7.30 Uhr: 200 Gramm Äpfel „Pinova“
  • 10.40 bis 12.00 Uhr: 680 Gramm Äpfel „Sirius“, 220 Gramm Karotten, 30 Gramm Braunhirsekeimlinge, 80 Gramm Romanasalat
  • 12.15 Uhr: Wildkräuter: Vogelmiere, Löwenzahn, Behaartes Schaumkraut, Knoblauchsrauke
  • 20.25 Uhr bis 21.50 Uhr: 600 Gramm Äpfel „Pinova“, 250 Gramm Karotten, 35 Gramm Braunhirsekeimlinge

Von der Vogelmiere gibt es rund eine Handvoll des ganzen, blühenden Krauts, vom Löwenzahn etliche kleinere Blätter, vom Behaarten Schaumkraut drei Blattrosetten und von der Knoblauchsrauke ein paar kleinere Blätter. Ein Frühlingsgruß aus dem Garten:

geschrieben von Susanne am 14. März 2018 um 22.22 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern in Bayern
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Als ich heute Morgen auf dem Weg ins Fitnessstudio Richtung Hochgrat schaue, liegt ab 1400 Meter Neuschnee. In Oberstaufen selbst ist es allerdings so frühlingshaft warm, dass ich nach der Arbeit im Fitnessstudio lieber in den Garten statt auf Skitour gehe. Dort schaut es im Licht der Sonne gleich viel freundlicher aus als gestern. In den Beeten und auf dem Rasen strecken sich zahlreiche Krokusse der Sonne entgegen:

Ein fleißiges Bienchen ist auch schon unterwegs:

Ein Amselpärchen verfolgt meine Arbeiten aufmerksam, während diese Sonnenanbeterin nur ab und zu einen Blick auf mich wirft:

Nach zwei Stunden habe ich für heute genug von der Gartenarbeit und gehe nach Hause. Zusammen mit Guido, der am Vormittag den Neuschnee am Hochgrat ausgenutzt hat und auf Skitour gegangen ist, geht es am Nachmittag hinauf zur Passhöhe oberhalb der Hompessen-Alpe und wieder zurück:

Die Strecke liegt fast vollständig in der Sonne und bis zur Hompessen-Alpe ist der Weg schnee- und eisfrei. Auf den Weiden liegen allerdings noch beträchtliche Schneemengen:

Das Gezwitscher der Vögel und die milde Luft um uns herum lassen allerdings trotz des Schnees keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Frühling im Anmarsch ist! Beim Balancieren über einem Baumstamm an der Mohr-Alpe:

Wenn Baumstämme am Wegesrand liegen, „muss“ ich darüberbalancieren. Das habe ich von meiner Mama gelernt! :herz: Meine Mahlzeiten, eine davon mit Orangen, wahrscheinlich den letzten der Saison:

  • 8.30 Uhr: 380 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 12.00 Uhr: 610 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 15.10 Uhr: 340 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 18.30 Uhr: 860 Gramm Orangen „Navel Late“
  • 21.20 Uhr: 370 Gramm Äpfel „Sirius“, 330 Gramm Karotten, 35 Gramm Braunhirsekeimlinge

Mich zieht es heute das erste Mal in diesem Jahr, die letzte vegane Mahlzeit fand im Dezember 2017 statt, nicht zum Fleisch. Ob das an der Frühlingsluft liegt?