Archiv für die Kategorie ‘Vegane Rohkost’

geschrieben von Susanne am 6. April 2018 um 22.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
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Am frühen Nachmittag wandern Guido und ich bei Sonnenschein von der Talstation der Hochgratbahn aus hinauf auf den Prodelkamm. Der Blick von der Prodel-Alpe auf Hochgrat und Rindalphorn:

Je höher wir kommen, desto mehr Schnee liegt auf dem Weg:

Hier liegt der Gipfel in Sichtweite:

Zum Gipfel zieht es uns allerdings nicht, wir machen es uns lieber auf der schneefreien Fläche, die am rechten Bildrand zu sehen ist, gemütlich! Nach einer halbstündigen Siesta mit Blick auf den Hochgrat geht es zurück zur Talstation der Hochgratbahn. Auf den schneefreien Flächen entdecken wir übrigens nicht nur zahlreiche wilde Krokusse, sondern auch die ersten Frühlingsenziane:

Das dunkle Blau der Blüten fasziniert mich immer wieder aufs Neue! An Wildkräutern esse ich unterwegs ein paar Löwenzahnblätter, als Beilage zum Abendessen hole ich mir später Vogelmiere und Bärlauch aus dem Garten. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 8.05 Uhr: 290 Gramm Melone „Cantaloupe“
  • 18.00 Uhr: 300 Gramm Melone „Cantaloupe“
  • 20.15 bis 21.00 Uhr: 150 Gramm Eisbergsalat, 60 Gramm Vogelmiere, 18 Gramm Bärlauch, 300 Gramm Avocados „Hass“, 110 Gramm Sesam

Den Sesam habe ich Anfang der Woche bei der Bioinsel bestellt. Der Keimtest läuft noch, aber ich bin zuversichtlich, dass die Samen wie bisher rohkosttauglich sind.

PS: Die Baumfällarbeiten im Garten gehen am frühen Morgen mit dem wahrscheinlich höchsten und ältesten Baum im Dorfzentrum weiter:

Der älteste Baum des Gartens dürfte jetzt ein Apfelbaum sein, um den sich am Abend die Überreste der Nadelbäume sammeln:

geschrieben von Susanne am 30. März 2018 um 23.22 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
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Um 8.50 Uhr starte ich zur dritten Laufeinheit der Woche. Es geht über Bad Rain, Knechtenhofen und Wengen. Laut Runtastic-App beträgt die Streckenlänge 9,1 Kilometer, das durchschnittliche Tempo 9,9 km/h. Weitere 11 Kilometer bin ich dann später zusammen mit Guido im Ehrenschwangertal unterwegs, allerdings nicht laufend, sondern wandernd. Im Ehrenschwangertal ist vom Frühling noch nicht viel zu sehen, ab der Hinteren Simatsgund-Alpe liegt immer noch eine geschlossene Schneedecke auf dem Wander- bzw. Fahrweg. Die Hohe Brücke, der Wendepunkt unserer Wanderung:

Das einzige Kraut, das sich entlang der Strecke an sonnigen Stellen nach draußen wagt, ist der Huflattich:

Während ich noch vor ein paar Jahren die Blüten sehr lecker fand, schmecken sie mir mittlerweile überhaupt nicht mehr, Kostproben spucke ich daher meist aus. Die Wildkräuter, die heute auf meinem Speiseplan stehen, stammen aus „meinem“ Garten:

  • 7.30 Uhr: 200 Gramm Äpfel „Pinova“
  • 10.40 bis 12.00 Uhr: 680 Gramm Äpfel „Sirius“, 220 Gramm Karotten, 30 Gramm Braunhirsekeimlinge, 80 Gramm Romanasalat
  • 12.15 Uhr: Wildkräuter: Vogelmiere, Löwenzahn, Behaartes Schaumkraut, Knoblauchsrauke
  • 20.25 Uhr bis 21.50 Uhr: 600 Gramm Äpfel „Pinova“, 250 Gramm Karotten, 35 Gramm Braunhirsekeimlinge

Von der Vogelmiere gibt es rund eine Handvoll des ganzen, blühenden Krauts, vom Löwenzahn etliche kleinere Blätter, vom Behaarten Schaumkraut drei Blattrosetten und von der Knoblauchsrauke ein paar kleinere Blätter. Ein Frühlingsgruß aus dem Garten:

geschrieben von Susanne am 14. März 2018 um 22.22 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern in Bayern
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Als ich heute Morgen auf dem Weg ins Fitnessstudio Richtung Hochgrat schaue, liegt ab 1400 Meter Neuschnee. In Oberstaufen selbst ist es allerdings so frühlingshaft warm, dass ich nach der Arbeit im Fitnessstudio lieber in den Garten statt auf Skitour gehe. Dort schaut es im Licht der Sonne gleich viel freundlicher aus als gestern. In den Beeten und auf dem Rasen strecken sich zahlreiche Krokusse der Sonne entgegen:

Ein fleißiges Bienchen ist auch schon unterwegs:

Ein Amselpärchen verfolgt meine Arbeiten aufmerksam, während diese Sonnenanbeterin nur ab und zu einen Blick auf mich wirft:

Nach zwei Stunden habe ich für heute genug von der Gartenarbeit und gehe nach Hause. Zusammen mit Guido, der am Vormittag den Neuschnee am Hochgrat ausgenutzt hat und auf Skitour gegangen ist, geht es am Nachmittag hinauf zur Passhöhe oberhalb der Hompessen-Alpe und wieder zurück:

Die Strecke liegt fast vollständig in der Sonne und bis zur Hompessen-Alpe ist der Weg schnee- und eisfrei. Auf den Weiden liegen allerdings noch beträchtliche Schneemengen:

Das Gezwitscher der Vögel und die milde Luft um uns herum lassen allerdings trotz des Schnees keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Frühling im Anmarsch ist! Beim Balancieren über einem Baumstamm an der Mohr-Alpe:

Wenn Baumstämme am Wegesrand liegen, „muss“ ich darüberbalancieren. Das habe ich von meiner Mama gelernt! :herz: Meine Mahlzeiten, eine davon mit Orangen, wahrscheinlich den letzten der Saison:

  • 8.30 Uhr: 380 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 12.00 Uhr: 610 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 15.10 Uhr: 340 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 18.30 Uhr: 860 Gramm Orangen „Navel Late“
  • 21.20 Uhr: 370 Gramm Äpfel „Sirius“, 330 Gramm Karotten, 35 Gramm Braunhirsekeimlinge

Mich zieht es heute das erste Mal in diesem Jahr, die letzte vegane Mahlzeit fand im Dezember 2017 statt, nicht zum Fleisch. Ob das an der Frühlingsluft liegt?

geschrieben von Susanne am 21. Dezember 2017 um 22.12 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Vormittags scheint die Sonne, aber als Guido und ich am Nachmittag rund um den Staufen spazieren, ist sie schon wieder verschwunden. Der Blick über das Weißachtal, im Hintergrund thront der Alpstein mit dem Säntis als höchstem Gipfel:

Schneekunst am Wegesrand:

Da hat jemand ganze Arbeit geleistet! Abgesehen von dem Spaziergang habe ich es auch heute wieder ruhig angehen lassen. Nicht ganz freiwillig, denn seit Sonntag habe ich Schmerzen in der rechten Schulter, die in den letzten Tagen nicht besser, sondern schlimmer geworden sind. Auslöser war wohl ein Rettungsmanöver, bei dem ein Mann mich am rechten Arm aus dem Tiefschnee zog. Ich hatte, warum auch immer, das Gleichgewicht verloren. Ein bisschen ärgert es mich ja schon, dass ich lahmgelegt bin. Aber es gibt Schlimmeres!

Beim Essen halte ich mich heute zurück, weil ich ausprobieren will, ob sich der Schmerz durch längere Pausen beim Essen lindern lässt:

  • 18.00 Uhr: 800 Gramm Honigmelone
  • 20.15 Uhr: 470 Gramm Mispeln, 200 Gramm Gemüsefenchel

In der Tat ist die Schulter bis zum Abend fast schmerzfrei. Mal schauen, wie das in der Nacht aussieht.

geschrieben von Susanne am 18. Dezember 2017 um 23.48 Uhr
Kategorie: Ernährung, Literatur, Vegane Rohkost
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Die Tage erreichte mich ein Katalog des Hans-Nietsch-Verlags mit unzähligen Büchern zum Thema Rohkost und Gesundheit. Eine Doppelseite des Katalogs:

Sich in diesem Bücherdschungel zurechtzufinden, ist für Rohkostanfänger gar nicht so einfach! Von den Neuerscheinungen der letzten Jahre schafft es übrigens kein einziges Buch mehr auf die Literaturliste des Rohkost-Wikis. Wirklich neue Erkenntnisse zum Thema Rohkost gibt es nämlich schon lange nicht mehr. Es wird immer nur altes Wissen neu präsentiert. Und Bücher mit Rohkostrezepten braucht es eh nicht. Langfristig bietet die rezeptfreie Rohkost nämlich den größten Genuss. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Wie es um den gesundheitlichen Nutzen der verschiedenen Rohkostrichtungen bestellt ist, bleibt abzuwarten. Da müssen wohl noch ein paar Jahrzehnte vergehen, um klare Aussagen machen zu können. Davon abgesehen ist ja die Ernährung nur einer der vielen Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen. So sieht meine Ernährung am heutigen Tag aus:

  • 6.30 Uhr: 310 Gramm Clementinen „Clemenules“
  • 8.20 Uhr: 490 Gramm Kakis „Rojo Brillante“
  • 13.00 bis 13.40 Uhr: 340 Gramm Äpfel „Rubinette“, 250 Gramm Mispeln, 290 Gramm Kaki „Vanille“
  • 18.00 bis 18.45 Uhr: 110 Gramm Gemüsefenchel, 70 Gramm Champignons, 60 Gramm Feldsalat, 65 Gramm Haselnüsse
  • 23.20 Uhr: 540 Gramm Kakis „Vanille“

PS: Im regionalen Supermarkt gibt es in dieser Woche verschiedene exotische Früchte zur Auswahl:

Kakis und Cherimoyas finde ich ganz lecker, aber die anderen Früchte ziehen mich zurzeit überhaupt nicht an.