Archiv für die Kategorie ‘Omnivore Rohkost’

geschrieben von Susanne am 13. September 2017 um 22.18 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Am Vormittag suche ich im Internet nach nierenfreundlichen Lebensmitteln und stelle folgende Liste zusammen:

  • Ananas
  • Beeren (Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren)
  • Wassermelone
  • dunkle Trauben
  • Sellerie
  • Zwiebeln
  • Lauch
  • Sesam
  • Spargel
  • Petersilie
  • Löwenzahn
  • Brennnessel

Ananas mag nierenfreundlich sein, aber auf saure Früchte stehe ich gerade nicht besonders. Also hole ich mir am Vormittag erst einmal eine Wassermelone aus dem regionalen Supermarkt, die zwar schon ziemlich reif ist, aber trotzdem noch recht gut schmeckt:

Nach der dritten Mahlzeit mit Wassermelone esse ich außerdem ein paar Heidelbeeren. Auf unserem heutigen Spaziergang rund um den Kapf finde ich Brombeeren, Brennnesselblätter, ein Radieschen und Hagebutten, die ersten der Saison. Die stehen zwar nicht auf der Liste, schmecken aber genial! Das Radieschen wächst zwischen Pflücksalat im wilden Garten, den ich am 29. August schon einmal erwähnt habe, Spaziergang durchs Paradies:

Am Abend zieht es mich dann wie gestern zu Knochenmark vom Rind und Salat, außerdem probiere ich Lauch, der aber schon nach einem Bissen sperrt:

  • 13.00 Uhr: 550 Gramm Wassermelone
  • 14.30 Uhr: 580 Gramm Wassermelone
  • 16.45 Uhr: 680 Gramm Wassermelone, 240 Gramm Heidelbeeren
  • 19.00 bis 19.45 Uhr: ein paar Brombeeren, Brennnesselspitzen, ein Radieschen, etwa zwei Dutzend Hagebutten
  • 21.00 Uhr: 120 Gramm Eisbergsalat, etwas Lauch, 120 Gramm Knochenmark vom Rind

So weit zum Essen. Ansonsten geht es mir so wie gestern, ich bin etwas schlapp und muss dauernd auf die Toilette. Beim Urin-Schnelltest, den ich am Morgen durchführe, ist dieses Mal auch der Nitritwert erhöht, der war gestern noch normal.

geschrieben von Susanne am 12. September 2017 um 22.49 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(2) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Ich schlafe sehr viel länger als üblich und als ich aufstehe, merke ich, dass mein Kreislauf nicht stabil ist, mir ist leicht schwindlig. Die nächste Überraschung gibt es dann auf der Toilette: Ich habe Blut im Urin, das ist schon mit bloßem Auge zu erkennen. Also pilgere ich kurze Zeit später zur Hochgrat-Apotheke, um mir einen Urin-Schnelltest zu kaufen:

Dieser bestätigt, was eh schon klar war: Irgendetwas stimmt mit den Nieren bzw. den Harnwegen nicht, denn es befinden sich nicht nur Erythrozyten im Urin, sondern auch Leukozyten und Eiweiße. Im Laufe des Tages muss ich immer wieder auf die Toilette, hinzu kommt eine leichte Müdigkeit, Schmerzen habe ich jedoch keine. Jedem anderen würde ich in solch einer Situation raten, zum Arzt zu gehen, aber ich bin ja nicht jeder andere! Ich mache es mir abgesehen von einem lockeren Spaziergang auf den Kapf am Nachmittag auf der Couch bequem und lese. Und mache mir Gedanken darüber, was diese Entzündung zu bedeuten hat. Die Niere steht für Partnerschaft, aber da kann ich gerade keine Probleme erkennen. Es sei denn, ich weite den Begriff „Partnerschaft“ auf Familie und rohe Bekanntschaften aus. Da existieren durchaus Probleme. Zu meinen Mahlzeiten:

10.50 Uhr: 610 Gramm Bananen „Cavendish“, 80 Gramm Cashewkerne
14.30 Uhr: 650 Gramm Trauben „Rosé“
18.00 Uhr: 430 Gramm Feigen „Fico rosa di Pisticci“
21.00 Uhr: 480 Gramm Eisbergsalat, 110 Gramm Knochenmark vom Rind

Mein Appetit ist rein gefühlsmäßig sehr viel gemäßigter als sonst. Aber ich trinke um einiges mehr, so um die 2,5 Liter, anfangs warmes, später eiskaltes Wasser.

geschrieben von Susanne am 10. September 2017 um 22.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Wenn ich tagsüber nicht wenigstens eine gute Stunde draußen unterwegs bin, fehlt mir am Abend etwas, das habe ich gestern wieder einmal sehr deutlich gemerkt. So sind frische Luft und Bewegung in der Natur mindestens genauso wichtig für mein Wohlbefinden wie die Ernährung mit rohen, naturbelassenen Lebensmitteln. Wobei ich nicht unbedingt wandern gehen muss, um mich mit Energie aufzuladen, das geht auch mit Gartenarbeit. Heute habe ich beides gemacht, ich bin zusammen mit Guido über die Brunnenauscharte auf den Hochgrat gewandert und anschließend habe ich im Garten gearbeitet. Ankunft an der Brunnenauscharte:

Dicke Wolken umhüllen uns auf dem Weg zum Gipfel des Hochgrats:

Blätter und Blüten des Augentrosts bilden einen kleinen Imbiss auf dem Weg zum Gipfel:

Steinmännchen am Wegesrand:

Den Abstieg ersparen wir uns heute und fahren mit der Bahn hinunter. So bleibt für mich Zeit, nach der Wanderung noch gut eine Stunde bis zum Einbruch der Dunkelheit im Garten zu arbeiten. Die Lebensmittel, die mir heute Energie liefern:

  • 7.50 Uhr: 670 Gramm Trauben „Sultana“
  • 11.55 Uhr: 450 Gramm Feigen „Fico rosa di Pisticci“, 350 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 16.00 bis 16.15 Uhr: Blätter und Blüten vom Augentrost
  • 19.30 Uhr: 50 Gramm Erbsen
  • 20.30 bis 21.20 Uhr: 60 Gramm Kalbsbries, 480 Gramm Rumpsteak vom Rind, 100 Gramm Sesam

Die Erbsen sind ein Restbestand, den ich nach der Gartenarbeit und vor der abendlichen Dusche esse. Nach der Dusche nehme ich mir außerdem die Zeit, ein paar Yoga- und Dehnungsübungen zu machen. Das tut immer gut!

PS: Jenni hat mich heute zum Essener Rohkost-Treffen eingeladen. Es findet am Sonntag, den 22. Oktober, um 11:00 Uhr statt. Auch wenn mir der Weg zu weit ist, will ich das Treffen, bei dem Rohköstler aller Richtungen willkommen sind, hier erwähnen. Nähere Informationen gibt es über mich oder aber über Jenni: Essener Rohkost-Treffen.

PPS: Noch ein Hinweis auf eine Veranstaltung, dieses Mal im benachbarten Ausland:

Infos über Facebook oder aber über mich!

geschrieben von Susanne am 8. September 2017 um 23.32 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Der Wunsch, dieses Wochenende auf meine erste Hochtour zu gehen, ließ sich nicht erfüllen, aber immerhin wurde heute ein anderer Wunsch Wirklichkeit: Wir fuhren in die Tannheimer Berge in Tirol und stiegen zur Nesselwängler Scharte auf. Dort konnte ich meine ersten Klettererfahrungen mit Einseillängen im Fels sammeln. Um ein geeignetes Gebiet, d.h. ein Gebiet mit Routen im Schwierigkeitsbereich III und IV zu finden, hatte Guido gestern noch eifrig den Kletterführer „Allgäu & Ammergau inkl. Tannheimer Berge“ von Marcus Lutz und Achim Pasold studiert:

Startpunkt unserer Tour war ein Parkplatz kurz vor Nesselwängle, den wir schon von einer Tour mit dem DAV auf die Rote Flüh kannten. Der Anstieg über das Gimpelhaus zum Gamskar war gleich, von dort aus ging es dann aber Richtung Nesselwängler Scharte und nicht zur Judenscharte weiter. Vom Gimpelhaus aus konnte man schon einen ersten Blick auf das Klettergelände werfen:

Der Einstieg in die Wand befand sich links des Weges hinauf zur Nesselwängler Scharte. Mit geübtem Auge erkannte Guido ihn sofort, war sich allerdings nicht ganz sicher. Ein Wanderer, der unsere prüfenden Blicke sah, fragte uns, was wir suchten und meinte dann zu meiner großen Erleichterung, dass der „Vorstiegsparkour“, den wir suchten, wahrscheinlich noch ein Stück weiter oben läge. Ich war sofort Feuer und Flamme für den weiteren Aufstieg, denn mir war der Fels ein bisschen unheimlich. Aber schon nach wenigen Metern war klar, dass Guido richtig gelegen hatte. Tja, und dann war es soweit, ich stand an einer steilen Felswand und bereitete mich für meine erste Seillänge im Fels vor:

Das heißt, bevor es für mich ans Klettern ging, hatte ich erst einmal Guido im Vorstieg sichern müssen. Nicht wie in der Halle üblich mit einem Grigri, sondern mit Karabiner und Halbmastwurf. Ich selbst war mit einer Bandschlinge an einem Stand gesichert. Ich weiß nicht, wer von uns beiden mehr geschwitzt hat, Guido, weil er von einer Anfängerin gesichert ein unbekanntes Gelände erkunden musste, oder ich! Aber es ging alles gut. Guido konnte nach etwa 20 Metern das Seil durch einen Bohrhaken fädeln und kurz darauf stand er wohlbehalten wieder neben mir. Hier war das Seil zu sehen, an dem ich dann meinen ersten Nachstieg im Fels wagen konnte:

Anfangs fühlte ich mich trotz Nachstieg ziemlich unwohl, das Klettern im Fels war selbst bei dieser einfachen Route so ganz anders wie das Klettern in der Halle. Risse, in die man greifen konnte oder musste, waren feucht und Tritte bzw. Griffe waren nicht immer fest, so dass man erst einmal testen musste, wo es weiterging. Aber schließlich hatte auch ich heil das Ende der Route erreicht. Beim zweiten Mal fühlte sich alles schon viel vertrauter an, auch wenn der Routenverlauf nicht exakt dem Verlauf der ersten Route entsprach. Und beim dritten Mal machte das Klettern schon richtig Spaß! Allerdings standen beim dritten Mal neue Anforderungen auf dem Programm: Guido sicherte mich dieses Mal nicht von unten, sondern von oben. Wir simulierten damit die Situation in einer Mehrseillänge. So standen wir schließlich beide oben im Fels. Hinunter ging es nur durch Abseilen und das war auch völliges Neuland für mich. Aber Guido war ein geduldiger und guter Lehrer, so dass ich auch diese Aufgabe meistern konnte. Da man beim Abseilen sein Schicksal selbst in der Hand hielt, konnte ich das Abseilen von Guido fotografieren:

So sah das Abseilen bei mir in etwa auch aus! Blick zurück auf den Fels nach getaner Arbeit:

Fazit meiner ersten Seillängen im Fels: Das Gebiet war für den Einstieg perfekt geeignet. Die Routen waren leicht und nicht allzu lang und was für mich ebenfalls wichtig war, wir waren allein und hatten unsere Ruhe. Das war in den Kletterfelsen der Tannheimer Berge keine Selbstverständlichkeit, denn das Gebiet war bei Kletterern sehr beliebt. So freute ich mich schon auf unsere nächsten Klettereien im Fels! Meine Mahlzeiten waren nicht ganz so spannend wie mein Kletterabenteuer, aber immerhin gab es auch hier etwas ganz Besonderes, nämlich Kalbsbries:

  • 7.40 Uhr: 270 Gramm Trauben „Sultana“
  • 10.30 Uhr: 430 Gramm Trauben „Sultana“
  • 18.00 Uhr: etwa 300 Gramm Feigen „Fico rosa di Pisticci“
  • 20.30 bis 21.20 Uhr: 50 Gramm Kalbsbries, 300 Gramm Rumpsteak vom Rind, 210 Gramm Eisbergsalat, 100 Gramm Knochenmark vom Rind

Die Menge, die ich vom Kalbsbries essen konnte, war allerdings recht bescheiden, nach 50 Gramm war schon Schluss. Vom Fleisch hätte ich dagegen noch mehr essen können, aber da war die verfügbare Menge begrenzt. Für das Wochenende werde ich morgen also noch einmal beim Metzger Nachschub besorgen.

PS: Mehr Bilder und eine genaue Tourenbeschreibung gibt es hier: Klettergarten „Nesselwängler Scharte“ (1.930m)

geschrieben von Susanne am 6. September 2017 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Heute war wieder einmal Krämermarkt in Oberstaufen, mit dabei war wie schon im Mai dieses Jahres der Obst- und Gemüsehändler aus Oberstdorf. So konnten wir uns mit leckeren Pfirsichen, Trauben, Zwetschgen und vor allem mit frischen Feigen eindecken:

Die Angaben auf dem Schild entsprachen nicht so ganz den Tatsachen: Die Feigen kamen nicht aus Sizilien, sondern aus der Region Basilikata im Süden von Italien und waren auch nicht wild, sondern gezüchtet. Die Sorte nannte sich „Fico rosa di Pisticci“. Außerdem bezahlte ich als alte Kundin auch nicht 9,80 Euro pro Kilogramm, sondern 5 Euro. Das passte! Den Nachmittag verbrachten wir unter anderem mit der Planung neuer Touren und ich schaute mir zur Einstimmung eine Dokumentation über die Eigernordwand an:

Gelandet sind wir am Abend nicht am Eiger, sondern am Hochgrat! Weil Vollmond war, sollte heute die Hochgratbahn bis 21.00 Uhr fahren. Als wir um 19.00 Uhr dort ankamen, hatten sie den Betrieb jedoch wegen Sturmwarnung schon eingestellt. Wir marschierten trotzdem los, wobei klar war, dass wir sowohl den Aufstieg durch die Brunnenauscharte als auch den Abstieg über den Normalweg zu Fuß bewältigen müssten. Und dass wirklich dicke Regenwolken im Anmarsch waren:

Die Brunnenauscharte erreichten wir um 20.20 Uhr mit dem letzten Tageslicht, der Gipfel des Hochgrats war um diese Uhrzeit in dicke Wolken gehüllt. Die letzten Meter hinauf zum Gipfel konnten wir trotzdem ohne Stirnlampen zurücklegen. Und wir waren uns einig, dass dieser nächtliche Aufstieg durch die Wolken ein ganz besonderes Erlebnis war! Am Gipfel packten wir unsere dicken Jacken, Mützen und Handschuhe aus, denn hier blies ein heftiger Wind. Dann ging es im Licht von Guidos Stirnlampe hinunter zur Bergstation der Hochgratbahn:

Den Vollmond bekamen wir übrigens während unserer nächtlichen Wanderung nicht zu Gesicht, aber auf dem Normalweg strahlten stattdessen die Pfeiler der Hochgratbahn über uns, so dass wir ohne Stirnlampe weitergehen konnten:

Das hatte auch etwas ganz Spezielles! Gegen 21.30 Uhr fing es an zu regnen und wir mussten auch noch unsere Regenschirme auspacken. Es regnete gleich so heftig, dass zumindest die Hosen innerhalb weniger Sekunden vollkommen nass waren. Außerdem blies ein kräftiger Wind, der den Regenschirmen arg zusetzte. Aber dank einer dicken Jacke, Mütze und Handschuhen blieb ich schön warm und konnte das Toben der Naturgewalten regelrecht genießen! Zehn Minuten später ließ der Regen wieder etwas nach und an meiner Lieblingsbuche hatten wir sogar freien Blick auf das nächtliche Oberstaufen:

Fazit der nächtlichen Vollmondwanderung: Immer wieder gerne, auch bei Regenwetter. Obwohl eine Wanderung unter dem Licht des Mondes und unter Sternenhimmel sicherlich auch seinen Reiz hätte! :stern:

Zurück zu Hause ging es erst unter die warme Dusche und dann an den Küchentisch. So sahen meine heutigen Mahlzeiten aus:

  • 6.30 Uhr: 470 Gramm Trauben „Rosé“
  • 9.30 Uhr: zwei getrocknete Feigen
  • 12.30 Uhr: 410 Gramm Pfirsiche
  • 15.20 Uhr: 380 Gramm Mango „Kent“, 210 Gramm Zuckeraprikosen, 720 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 23.00 bis 23.55 Uhr: 100 Gramm Karotten, 330 Gramm Eisbergsalat, 110 Gramm Knochenmark vom Rind, 150 Gramm Sesam

PS: Auch wenn ich die heutige Wanderung bei Nacht und Regen genießen konnte, zum Wochenende hin darf es ruhig wieder etwas schöner werden. Sonst fällt nämlich unsere geplante Hochtour ins Wasser.