Archiv für die Kategorie ‘Lebensmittelqualität’

geschrieben von Susanne am 28. Oktober 2017 um 23.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelqualität, Omnivore Rohkost
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Ich habe den ganzen Tag zur freien Verfügung und nutze ihn unter anderem, um zusammen mit Guido die Herkulesaufgabe „Dachfensterputzen“ zu bewältigen. Unsere Wohnung hat vier Dachfenster, keines davon kann man wie Fenster neueren Datums um 180° kippen, so dass die Reinigung nicht ganz einfach ist. Dank eines Leifheit Fensterreinigers mit Teleskopstiel und einigen akrobatischen Verrenkungen gelingt es uns aber, wenigstens den gröbsten Dreck zu beseitigen. Jetzt kommt wieder etwas mehr Licht in die Zimmer!

Ansonsten geht es heute bei uns recht gemütlich zu. Erst am Abend gegen 21.00 Uhr machen wir einen kurzen Spaziergang. Dabei stellen wir fest, das im Dorf einiges los ist: Im Kurhaus findet ein Jodlerabend statt und aus Kneipen, Weinstuben bzw. Tanzlokalen ertönt laute Musik. Gott sei Dank liegt unser Haus abseits des Zentrums, so dass wir von solchen nächtlichen Aktivitäten normalerweise nichts mitbekommen.

Auf meinem Speiseplan gibt es etwas Abwechslung, jedenfalls was das Fleisch betrifft: Auf dem gestrigen Wochenmarkt habe ich nämlich nicht nur reife Kakis erbeutet, sondern auch Schulter und Rippen eines Zickleins. Einen Teil der Rippen esse ich zu Mittag. Da das Rippenfleisch recht mager ist, gibt es hinterher noch ein Stück fette Querrippe vom Rind:

  • 8.20 Uhr: 730 Gramm Trauben „Sultana“
  • 12.30 Uhr: 270 Gramm Kohlrabi
  • 16.00 bis 16.35 Uhr: 340 Gramm Knorpel, Rippenendstücke und Fleisch von einem Zicklein, 200 Gramm Querrippe (sehr fett) vom Rind
  • 20.25 Uhr: 180 Gramm Apfel „Golden Delicious“, 480 Gramm Trauben „Thompson“
  • 23.00 Uhr: 720 Gramm Kakis „Vanille“

Mir fällt auf, dass ich seit letztem Sonntag keine Tomaten mehr esse. Statt reichlich Tomaten gibt es seit einer Woche reichlich Kakis! Die Kakis vom Wochenmarkt haben übrigens alle einen Aufkleber:

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass „Monna Lisa“ eine Marke der spanischen Firma „Hispalco S.A.“ ist. Die Firma bürgt laut Internetauftritt für Qualität und Exklusivität ihrer Früchte. Für die Kakis kann ich die Qualität bestätigen. Sie ist wirklich 1a. Und nach dem Verzehr der Früchte lächelt man ebenso verschmitzt wie Mona Lisa!

geschrieben von Susanne am 23. September 2017 um 22.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelqualität, Vegane Rohkost
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Die Vermutungen von gestern bestätigen sich: Da ich keine Kokosnüsse esse, bleibt ein weiterer Fieberschub aus. Gott sei Dank, denn die sind nämlich echt heftig. Trotzdem geht es mir noch nicht viel besser, da das Fieber weiterhin um die 39 °C liegt. Das macht mich auf die Dauer schon fertig. Ich trinke weiterhin viel, zu essen gibt es über den Tag verteilt 50 Gramm Himbeeren, einige Heidelbeeren, 170 Gramm Apfel „Delbar Estivale“, 140 Gramm Birne „Williams Christ“, 50 Gramm Chicorée, 120 Gramm Melone „Piel de Sapo“ und eine Zitrone.

Die Uhrzeiten der Mahlzeiten muss ich ebenso wie die exakte Reihenfolge der Lebensmittel schuldig bleiben. Mir ist nicht danach, genaue Aufzeichnungen zu machen. Aber immerhin bekomme ich das Abwiegen hin, das passiert automatisch!

PS: Um die Mittagszeit funktioniert das Internet wieder. Lust, mich groß in der Scheinwelt zu tummeln, habe ich jedoch keine.

geschrieben von Susanne am 22. September 2017 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelqualität, Vegane Rohkost
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Am Vormittag sinkt die Körpertemperatur auf Normalwert und auch wenn ich noch nicht besonders fit bin, die Waschmaschine bestücken, saugen und das Entsorgen des Mülls lasse ich mir nicht nehmen. Außerdem setze ich mich kurz auf den Balkon und genieße den Ausblick:

Ich trinke weiterhin viel, jede Stunde ein Glas mit 200 Millilitern Wasser, an Mahlzeiten gibt es morgens rund 120 Gramm Himbeeren und zur Mittagszeit 90 Gramm Safus. Sie schmecken genial, die Menge ist allerdings begrenzt, da nur vier der Früchte reif sind. Am Nachmittag ruhe ich mich zwei Stunden im Bett aus, der Hunger treibt mich um 18.00 Uhr in die Küche. Ich entscheide mich ziemlich spontan für eine Kokosnuss „Kopyor“, die aus der gleichen Lieferung wie die Trinkkokosnüsse, die ich am 19. September getrunken habe, stammt.

Zwei Stunden später bricht erneut die Hölle los. Ich bekomme wieder Schüttelfrost, der zwar innerhalb von zehn Minuten vorbei ist, aber rein gefühlt ist die Temperatur danach noch höher als am 20. September. Ich messe jedoch nach dem Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ lieber nicht. Im Laufe der Nacht fange ich an zu schwitzen, das Fieber ist also wieder auf dem Rückzug.

So weit, so schlecht. Allerdings scheint da ein Zusammenhang zwischen dem Genuss der Kokosnüsse und den Fieberschüben zu bestehen. Ob dem wirklich so ist, wird sich erst am morgigen Tag zeigen, da werde ich nämlich sowohl die Finger von Kokosnüssen, als auch von Cashewkernen und Safus lassen. Seit dem Verzehr der Safus haben wir nämlich keine Internetverbindung mehr. Zufall?

PS: Die Urinwerte werden mit jedem Tag besser, mittlerweile sind auch die Erys negativ, nur die Leukos und das Eiweiß sind noch schwach positiv.

geschrieben von Susanne am 7. November 2015 um 23.32 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelqualität, Vegane Rohkost, Videos, Wildpflanzen
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Es gibt Neues auf dem Kanal „Rohkost-Wiki“ bei Youtube. Heute wurde das erste „richtige“ Video veröffentlicht:

Nachdem jetzt klar ist, wie es geht, sind weitere Videos in Planung. Diese werden dann sicherlich mehr Informationen liefern als dieses Erstlingswerk. Bei der Aussicht, in Zukunft Videos mit dem Thema „Rohkost“ aktiv gestalten zu können, statt über die Werke anderer zu verzweifeln, hat sich in meinem Herzen eine wohltuende Wärme ausgebreitet.

War es Zufall, dass ausgerechnet nach der gestrigen, sehr üppigen Fleischmahlzeit dieses „Kind“ geboren wurde? Ich glaube nicht. So wie es aussieht, hat das Fleisch sich inspirierend auf meinen geistigen Zustand ausgewirkt. Das Frühstück fand heute um 11.00 Uhr statt und bestand aus 50 Gramm Früchten der Korallen-Ölweide: Aus einem Schlüsselprodukt ist ein Lebensmittel geworden. Zwei Äpfel der Sorte „Hidden Rose“ aus dem Konzer Biogarten bildeten um 12.40 Uhr den Auftakt zum Mittagessen:

Apfel_Hidden_Rose

In einem Schweizer Forum habe ich folgende Informationen darüber gefunden:

Wir nennen diesen neuen Apfel „Hidden Rose“ (versteckte Rose), weil ähnlich wie bei einer Rosenknospe das Äußere die tiefrote Rosenfarbe verbirgt. „Hidden Rose“ ist ein mittel- bis grosser Apfel, breit-eiförmig. Die Form variiert (länglich in Oregon, wo die Sorte entdeckt wurde, mehr rundlich in Südost-Michigan).
Wenn der Apfel reift, wird die grüne Haut wunderschön rosa-gelblich mit blassen weisslichen Punkten und öfter mit einer roten Backe. Aber das Innere von „Hidden Rose“ ist das Besondere. Das Fleisch ist tief rosarot, knackig, saftig, zuckrig und mit reichem Aroma. „Hidden Rose“ reift spät im Oktober oder frühen November und bleibt den ganzen Winter knackig. Äpfel, die früh vom Baum fallen, entwickeln die tief-rosa Farbe beim Lagern.

Es gibt Rohköstler, die der Meinung sind, dass solche „über“züchtete Obst-Sorten nicht für die instinktive Rohkost taugen. Wann ist eine Sorte eigentlich als „über“züchtet zu bewerten? Sind nicht alle kultivierten Sorten, egal, ob es sich um Früchte, Gemüse oder Getreide handelt, „über“züchtet? Sind nicht alle Haustiere ebenfalls „über“züchtet?

Statt zu werten, empfehle ich, alles auszuprobieren, wildes, gezüchtetes und „über“züchtetes. Nur roh sollte es sein. Wenn man sich nach dem Verzehr einer gezüchteten Frucht oder Zuchtfleisch wohl fühlt, spricht nichts dagegen, diese Lebensmittel auch weiterhin zu verzehren. Und falls doch Probleme auftreten? Meiner Meinung nach haben die Probleme, die gezüchteten Früchten oder Zuchtfleisch zugeschrieben werden, meist ganz andere Ursachen. Aber das mag jeder sehen, wie er will.

Persönlich habe ich folgende Beobachtungen gemacht: Ich bevorzuge mittlerweile eindeutig wilde Lebensmittel. Sie geben mir die meiste Energie, die meiste Kraft. Trotzdem habe ich keine Angst, in einen gezüchteten Apfel oder in ein Stück Lammkotelett zu beißen. Den zwei gezüchteten Äpfeln folgten drei weitere einer unbekannten Sorte direkt vom Baum. Insgesamt werde ich auf etwa 500 Gramm Äpfel gekommen sein. Wilde Hagebutten fanden anschließend mein Wohlwollen:

Hagebutten_am_Zweigende

Hier bin ich auf eine Menge von etwa 300 Gramm gekommen. Den Abschluss der Mahlzeit bildeten Mispeln.

Das Abendessen fand zwischen 19.30 und 22.00 Uhr statt und bestand aus 230 Gramm Mandeln, 120 Gramm Feldsalat und 80 Gramm Walnüssen. Den Rest des Abends habe ich mir wieder einmal Dokumentationen angeschaut, unter anderem zum Thema „Minimalismus“! Zu diesem Thema können langjährige Rohköstler auch einiges beitragen!

geschrieben von Susanne am 20. August 2015 um 20.25 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelbeschaffung, Lebensmittelqualität, Omnivore Rohkost
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Die erste Mahlzeit fand um 11.30 Uhr statt und bestand aus 640 Gramm Zwetschgen. Anschließend habe ich mich auf den Weg in die Innenstadt gemacht, um meine Lebensmittelvorräte aufzufüllen. Erste Station war der Naturkostladen „Biogate“ in der Trierer Innenstadt:

Trier_Biogate

Ich wollte unter anderem einen Bund Karotten kaufen. Leider gab es nur diese bunte Mischung:

Bunte_Moehren

Ich habe trotzdem einen Bund mitgenommen. Wenn die violetten bzw. hellen mir nicht schmecken, habe ich halt Pech gehabt. Anschließend bin ich zum Metzgermeister, der für mich ein fettiges Stück Kotelett vom Lamm zurückgelegt hatte. Er hat es auf meinen Wunsch in handliche Portionen zerschlagen:

Trier_Biogate_Metzgerei

Das Fleisch habe ich zusammen mit gefrorenen Eisbeuteln, die im „Biogate“ in der Tiefkühltruhe für die Kunden im Sommer bereitgestellt werden, in eine Kühltasche gepackt und bin nach Konz in den „Konzer-Biogarten“ gefahren. Der Eigentümer hatte mich am Anfang der Woche angerufen und mir mitgeteilt, dass er Pfirsiche und Früchte vom Weißdorn für mich habe. Um kurz nach 14 Uhr war ich vor Ort und bekam gleich einen der Pfirsiche als Begrüßungsgeschenk:

Pfirsich_in_der_Hand

Die Früchte vom Weißdorn hingen noch an den Bäumen:

Weissdorn_Fruechte

Es ist eine in Russland gezüchtete Sorte, die sehr viel größere Früchte als unsere einheimischen, wilden Bäume hat. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Apfel, Aprikose und Karotte und ist einfach nur genial. Beim Pflücken war Vorsicht geboten, die Dorne waren fingerlang und extrem spitz:

Weissdorn_Dorn

Zu meiner großen Freude waren aber nicht nur Pfirsiche und Weißdornfrüchte reif, sondern auch die ersten Trauben. Insgesamt konnte ich fünf verschiedene Sorten probieren. Begonnen haben wir unsere „Traubenprobe“ mit der „Chevchenko“. Dies ist eine russische Sorte, die erst seit 2014 in Deutschland zu bekommen ist. Sie hat mittelgroße Trauben und mittelgroße, kernarme, rund-ovale Beeren. Der Geschmack ist aromatisch und sehr fruchtig.

Traube_Chevchenko

Die angebissenen Beeren sind übrigens den überaus hungrigen und zurzeit fast allgegenwärtigen Wespen zu verdanken. Die „Vanessa“ ist eine kernlose, roséfarbene Tafeltraube aus Kanada. Ihre Trauben sind mittelgroß und haben große, runde, knackige Beeren. Der Geschmack ist fruchtig süß:

Traube_Vanessa

Von ihr habe ich nur eine kleine Traube mitgenommen, die anderen können ruhig noch ein paar Tage länger am Stock reifen. Die „Galanth“ wurde vom Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg gezüchtet. Sie hat mittelgroße, locker zusammengesetzte Trauben mit leicht ovalen, knackigen Beeren. Der Geschmack ist aromatisch süß:

Traube_Galanth

Die „Muscat blue“ ist eine Neuzüchtung aus der Schweiz. Ihre Trauben sind groß und locker aufgebaut, ihre Beeren groß und oval, das Fruchtfleisch tief blau gefärbt. Sie ist mit ihrem muskatartigen Aroma einer der beliebtesten Tafeltrauben:

Traube_Muscat_blue

Die Himrod wurde in den USA gezüchtet. Sie besitzt lockere Trauben mit kernlosen, dünnschaligen, mittelgroßen, weißgelben Beeren. Ihr Geschmack erinnert an den von reifen Himbeeren:

Traube_Himrod

Die letzte im heutigen Reigen war die „Drushba“. Sie stammt aus der Ukraine, hat gelbe, mittelgroße Trauben und mittelgroße, ovale Beeren. Ihr Geschmack ist sehr aromatisch, erinnert ebenfalls ein wenig an Muskat:

Traube_Drushba

Welche mir am besten geschmeckt hat, kann ich nicht sagen. Jede hatte ihr eigenes, spezielles Aroma. Eines steht allerdings fest: die Trauben, die man sonst in den Läden, einschließlich der Bioläden, zu kaufen bekommt, schmecken im Vergleich zu den heute probierten Köstlichkeiten ausgesprochen fade. Zurück zu Hause habe ich um 16.15 Uhr 250 Gramm Karotten, darunter den Teil einer violetten von 40 Gramm, gegessen. Die violette hatte eine sehr intensiven, leicht bitteren Geschmack. Ich konnte sie nicht ganz essen, den letzten Bissen musste ich sogar ausspucken. Als zweiten Gang gab es 180 Gramm Kohlrabi. Die letzte Mahlzeit fand von 22.30 bis 23.15 Uhr statt und bestand aus 635 Gramm Koteletts vom Lamm.