Archiv für die Kategorie ‘Tabellen’

geschrieben von Susanne am 10. Januar 2018 um 23.24 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Tabellen
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Im Fitnessstudio geht es heute Vormittag recht ruhig zu, so dass ich pünktlich um 11.00 Uhr den Dienst beenden kann. Den Nachmittag verbringe ich zu Hause, erst um 17.30 Uhr brechen Guido und ich zu einem Spaziergang rund um den Staufen auf. Für die rund 6 Kilometer lange Strecke benötigen wir 70 Minuten. Gleich anschließend, meine Trainingssachen habe ich in einem Rucksack mitgenommen, „laufe“ ich weitere 3 Kilometer (Level 5) auf einem der Crosstrainer des Studios. Für diese Strecke benötige ich 32 Minuten.

Es folgt ein Krafttraining (je drei bzw. vier Sätze mit 15 bis 20 Wiederholungen je nach Übung) an folgenden Geräten: Bauchmaschine, Rückenstrecker, Trizepsmaschine, Bizepsmaschine, Schulterpresse, Rückenzug, Beinpresse und Klimmzugtrainer. Außerdem trainiere ich meine Bauchmuskeln mit einigen Bodenübungen nach passion4profession.net. So sieht mein heutiger Speiseplan aus:

  • 8.20 Uhr: 290 Gramm Orangen „Navelina“
  • 12.05 Uhr: 300 Gramm Gemüsefenchel, 60 Gramm Champignons, 140 Gramm Romana-Salat, 110 Gramm Gramm Knochenmark vom Rind
  • 16.15 Uhr: 700 Gramm Cherry-Tomaten
  • 22.00 bis 22.55 Uhr: 240 Gramm rote Spitzpaprika, 22 Gramm Peperoni, 150 Gramm Feldsalat, 620 Gramm Bürgermeisterstück vom Rind

Ich gebe die Werte heute mal wieder bei cronometer.com ein (statt Knochenmark vom Rind nehme ich Knochenmark vom Karibu):

Das Aktivitätsniveau setze ich vor der Berechnung des Kalorienverbrauchs auf „hoch“:

Wie erwartet, esse ich weniger Kohlenhydrate als empfohlen. Ich mache also seit etwa zehn Tagen Lowcarb-Rohkost, denn seit dieser Zeit esse ich keine Kakis und so gut wie keine Äpfel mehr. Proteine hingegen esse ich weit mehr als empfohlen:

Aber so etwas kann vorkommen, wenn man nach Lust und Laune bzw. Ernährungsinstinkt und nicht nach Empfehlungen isst!

geschrieben von Susanne am 3. September 2017 um 23.25 Uhr
Kategorie: Ernährung, Tabellen
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Dank des Regenwetters konnte ich heute die Datenerfassung meiner verzehrten Lebensmittelmengen des dritten Jahres seit Beginn meiner Tagebuchaufzeichnungen abschließen. Ich erweiterte die am 25. Mai veröffentlichte Tabelle entsprechend, die Werte des Durchschnittsdeutschen ließ ich dieses Mal allerdings weg:

Lebensmittelgruppen 2011/2012 2012/2013 2013/2014
Eier 5,5 kg 1,4 kg 1,5 kg
Fische und andere Meerestiere 3,0 kg 18,0 kg 1,5 kg
Fleisch einschl. Innereien 106,0 kg 88,0 kg 135 kg
Blattgemüse (einschl. Algen) 11,2 kg 20,5 kg 6,8 kg
Gemüse (einschl. Hülsenfrüchte) 23,3 kg 38,6 kg 10,7 kg
Früchte (ohne Beeren) 160 kg 365,0 kg 163,0 kg
Fettfrüchte (Avocados, Oliven, Safus) 10,0 kg 45,2 kg 6,0 kg
Nüsse und Samen 27,0 kg 11,2 kg 30,0 kg
Kokosnüsse 77,7 kg 20,5 kg 0,8 kg
Honig/Pollen 13,4 kg 18,3 kg 53,3 kg
Summe 437,1 626,7 408,7

Die tatsächlich verzehrte Menge an Früchten lag auch im Jahr 2013/2014 deutlich über den hier angegebenen Werten, da ich wie in den Jahren zuvor viele Früchte direkt von eigenen bzw. verwilderten Obstbäumen aß. Das betraf vor allem Kirschen. Auch die Beeren ließ ich wieder unberücksichtigt, beim Blattgemüse fehlte der Anteil an Wildkräutern.

Honig aß ich 2013/2014 so viel wie nie zuvor, Fleisch gab es ebenfalls deutlich mehr als im Vorjahr. Dies führte ich auf die damaligen Lebensumstände zurück, das Verlassen meines Paradieses hatte nämlich einiges an Energie und Nerven gefordert. Was mir noch auffiel: Die Mengen an tropischen Genüssen gingen deutlich zurück. So hatte ich 2013/2014 kein einziges Mal Durian auf dem Speiseplan und Bananen gab es nur ein knappes Kilogramm. Wobei nichts gegen den Verzehr tropischer Genüsse sprach. Aber es ging auch ohne! Ach ja, die Menge an Wassermelonen, die im Vorjahr noch bei gut 63 Kilogramm lag, betrug 2013/2014 gerade einmal 1,5 Kilogramm.

Mein Lieblingsfleisch war 2013/2014 übrigens das vom Wildschwein, am allerliebsten mit ganz viel Fett. Aber so ein bisschen hingen bzw. hängen die Vorlieben von mir auch von den zur Verfügung stehenden Quellen ab: Seit ich im Allgäu lebe, esse ich hauptsächlich Rindfleisch, weil dieses hier vor Ort erhältlich ist. Da es mir damit gut geht und ich zufrieden mit der Qualität bin, besteht auch keine Notwendigkeit, irgendwelche anderen Quellen zu erschließen. So sahen meine heutigen Mahlzeiten aus:

  • 9.20 Uhr: 480 Gramm Tomaten, 110 Gramm Cherry-Tomaten
  • 12.20 bis 13.00 Uhr: 150 Gramm junge Erbsen (zum Teil ganze Schoten), 270 Gramm Eisbergsalat, 390 Gramm Avocados „Fuerte“, 80 Gramm Sesam
  • 17.10 bis 17.30 Uhr: 150 Gramm Nektarine, 520 Gramm Zuckeraprikosen
  • 20.10 Uhr: 320 Gramm wilde Feigen
  • 22.30 bis 23.10 Uhr: 540 Gramm Bananen „Cavendish“, 80 Gramm Cashewkerne

Alles in allem wieder einmal sehr leckere und zufriedenstellende Mahlzeiten. Der Zeitaufwand für die Vorbereitungen war gleich Null und die verwendeten Teller und Bestecke waren ruckzuck gespült. Warum probieren eigentlich nicht mehr Menschen diese überaus einfache und trotzdem genussvolle Ernährungsform aus? Aber die meisten denken sich wohl, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht!

geschrieben von Susanne am 6. Juni 2017 um 22.43 Uhr
Kategorie: Ernährung, Tabellen
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Im Buch „Naturgeschichte Allgäu“ von Michael F. Schneider, eines der wenigen Bücher, die ich noch im Schrank hatte, waren folgende Zeilen über das Klima im Allgäu zu lesen:

In den Nordalpen und dem Allgäu herrscht subozeanisches Klima vor, das bislang durch hohe Niederschlagsmengen, feuchte, mäßig warme Sommer und milde, schneereiche Winter gekennzeichnet ist. Die meisten Niederschläge fallen im Juni und Juli und am trockensten ist es in den Wintermonaten.

Diese Zeilen konnte ich, was die Regenmengen im Juni betraf, bestätigen: Auch heute wieder regnete es fast ununterbrochen. Aber das passte, sonst wäre es hier ja im Sommer nicht so wunderbar grün! Und auch bei Regen konnte man wunderbare Spaziergänge unternehmen, das Herumklettern auf steilen Bergwegen war bei Regenwetter allerdings weniger zu empfehlen. Aber heute war eh ein Ruhetag angesagt, ich war nur kurz unterwegs, um einzukaufen. Unter anderem landete ein Bund Karotten im Einkaufskorb. 240 Gramm dieses Wurzelgemüses gab es zusammen mit Salat und Avocados zum Abendessen. Alle Mahlzeiten im Überblick:

  • 7.00 Uhr 440 Gramm Plattpfirsiche, 320 Gramm Aprikosen
  • 9.35 Uhr: 350 Gramm Papaya „Pak mai rai“
  • 12.15 Uhr: 240 Gramm Wasser und 140 Gramm Fleisch einer Trinkkokosnuss
  • 13.15 Uhr: 80 Gramm Paranüsse
  • 17.00 Uhr: 230 Gramm Kohlrabi
  • 19.10 Uhr: 250 Gramm Karotten, 220 Gramm Eisbergsalat, 320 Gramm Avocados „Hass“
  • 22.00 bis 22.30 Uhr: 50 Gramm Pistazien, 70 Gramm Sesam

Das sagte cronometer.com zu meiner heutigen Futterei:

Ich nahm also von fast allen Nähr- und Mineralstoffen sowie Vitaminen zu viel zu mir. Dass kein Vitamin B12 dabei war, war klar, aber dass ich trotz Para- und Kokosnüssen zu wenig Selen zu mir nahm, erstaunte mich schon.

geschrieben von Susanne am 25. Mai 2017 um 22.38 Uhr
Kategorie: Ernährung, Tabellen, Wildpflanzen
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Heute konnte ich endlich die Datenerfassung des zweiten Jahres seit Beginn meiner Tagebuchaufzeichnungen abschließen. Zum Vergleich fasste ich dieses Mal die Lebensmittel in Gruppen zusammen und machte mir außerdem das Vergnügen, die Werte des Durchschnittsdeutschen, die von der Bildzeitung im Januar 2012 veröffentlicht wurden, in eine Tabelle einzutragen:

Lebensmittelgruppen 2011/2012 2012/2013 Durchschnitt
Eier 5,5 kg 1,4 kg 210 Stück
Fische und andere Meerestiere 3,3 kg 18,0 kg 16,0 kg
Fleisch einschl. Innereien 106,0 kg 88,0 kg 90,0 kg
Blattgemüse (einschl. Algen) 11,2 kg 20,5 kg
Gemüse (einschl. Hülsenfrüchte) 23,3 kg 38,6 kg 91,0 kg
Früchte (ohne Beeren) 160 kg 365,0 kg 110,0 kg
Fettfrüchte (Avocados, Oliven, Safus) 10,0 kg 45,2 kg
Nüsse und Samen 27,0 kg 11,2 kg
Kokosnüsse 77,7 kg 20,5 kg
Honig/Pollen 13,4 kg 18,3 kg 50,0 kg (Honig einschl. Zucker)
Summe 437,4 626,7 670,0 (einschl. in der Tabelle nicht aufgeführter Lebensmittel

Was mich sehr verwunderte: Ich hatte, wenn man die Fleischerzeugnisse dazurechnet, nicht mehr Fleisch als der Durchschnittsdeutsche gegessen. Und meine Verzehrmengen lagen nicht über denen des Durchschnittsdeutschen, im Jahr 2011/2012 sogar weit darunter. Eigentlich hatte ich immer das Gefühl, ich würde viel größere Mengen als der Durchschnitt essen. Die größere Verzehrmenge im Jahr 2012/2013 war übrigens vor allem diesen fünf Früchten zu verdanken: Bananen, Cherimoyas, Mangos, Orangen und Wassermelone. Ihre Verzehrsmenge hatte sich gegenüber dem Vorjahr zum Teil verzehnfacht!

Apropos Früchte: Die tatsächlich verzehrte Menge an Früchten lag über den hier angegebenen Werten, da ich in diesen Jahren die Früchte, die ich direkt vom Baum aß (beispielsweise Mirabellen oder Kirschen aus dem eigenen Garten), nicht notierte. Beeren berücksichtigte ich nicht, da hier die notierten Mengen noch weniger den tatsächlich verzehrten Mengen entsprachen. Und beim Blattgemüse fehlte der Anteil an Wildkräutern. Der lag wahrscheinlich deutlich über der verzehrten Menge des Blattgemüses.

Worin ich mich mit Sicherheit vom Durchschnittsdeutschen unterschied: Die Ausgaben für meine Ernährung lagen und liegen immer noch weit höher. Und im Gegensatz zum Durchschnittsdeutschen, der im Jahre 2012 gerne Schweinefleisch und Geflügel aß, war mein damaliger Favorit das Lammfleisch. Geflügel stand in den beiden Jahre nur einmal in Form einer Ente auf meinem Speiseplan. Zu meiner heutigen Ernährung:

  • 7.20 Uhr: 340 Gramm Wassermelone
  • 9.30 Uhr: 360 Gramm Wassermelone
  • 13.50 Uhr: 640 Gramm Wassermelone
  • 16.50 Uhr: 290 Gramm Fleisch vom Lamm
  • 19.30 bis 20.30 Uhr: Wildkräutermahlzeit
  • 22.00 bis 22.30 Uhr: 200 Gramm Eisbergsalat, 65 Gramm Knochenmark vom Rind, 70 Gramm Sesam

Die Wildkräuter gab es während einer Wanderung auf den Hündle und wieder zurück, die Streckenlänge betrug gut 11 Kilometer bei über 400 Höhenmetern. Ich aß Löwenzahnblüten, Blüten des Orangeroten Habichtskrauts, Zaun- und Vogelwicken, Blätter vom Sauerampfer, Blütenknospen einer Kratzdistel sowie einer Gänsedistel und sehr viel Wiesenbocksbart. Die meisten Kräuter aß ich auf dem Weg vom Hündle nach Buchenegg mit Blick auf den Hochgrat:

geschrieben von Susanne am 16. April 2017 um 22.00 Uhr
Kategorie: Ernährung, Tabellen, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
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…am heutigen Sonntag:

Kurz nachdem diese Aufnahme entstand, wurde sogar ein richtiges Schneetreiben daraus. Gegen 18.30 Uhr ließ der Niederschlag dann etwas nach und Guido und ich brachen zu einem Spaziergang rund um den Staufen auf:

Der Weg durch den Wald:

Der Blick zur Talstation der Hündlebahn:

Das einzige Wildkraut, das ich unterwegs aß, die Teufelskralle:

Das gab es sonst noch so zum Essen:

  • 10.30 bis 11.05 Uhr: 140 Gramm Schlangengurke, 330 Gramm Kirschtomaten, 230 Gramm rote Spitzpaprika
  • 13.30 bis 14.15 Uhr: 100 Gramm Kohlrabi, 100 Gramm Erbsen, 200 Gramm Romana-Salat, 100 Gramm Avocados „Hass mini“, 110 Gramm Pistazien
  • 21.30 bis 22.00 Uhr: 510 Gramm Fleisch von der Schulter eines Lamms (mit schmalem Fettrand), 80 Gramm Romana-Salat

Bei der Erfassung meiner Mahlzeiten war ich mittlerweile am 1. September 2012 angekommen. Die Liste der Lebensmittel, von denen ich im Zeitraum vom 1. September 2011 bis 31. August 2012 mehr als 5 Kilogramm verzehrt hatte:

Lebensmittel Gewicht in Kilogramm
Avocados 5,3
Birnen 5,3
Datteln 24,2
Feigen (frisch und getrocknet) 18,9
Feldsalat 8,5
Fenchel 11,5
Haselnüsse 5,4
Heidelbeeren 15,9
Honig und andere Bienenprodukte 13,4
Honigmelonen 7,4
Kakis 6,8
Karotten 7,0
Kokosnüsse (Wasser und Fleisch) 77,7
Lamm (Fleisch und Innereien) 90,9
Mangos 5,3
Papayas 10,2
Pistazien 7,3
Reh (Fleisch und Innereien) 5,9
Wassermelonen 8,1
Weintrauben (frisch und getrocknet) 9,4
Wildschwein (Fleisch und Innereien)        6,1
Wollmispeln 8,5

Was ich nicht erfassen konnte, waren die Beeren und Früchte, die ich damals aus meinem eigenen Garten gegessen hatte, sonst wären Himbeeren sicherlich auch auf dieser Liste gelandet und natürlich Wildkräuter. Für mich war es jedenfalls interessant zu sehen, welche Vorlieben ich damals hatte. Mittlerweile standen Kokosnüsse nicht mehr so hoch in meiner Gunst und auch Datteln gab es nur noch selten. Bananen, die auf dieser Liste nicht auftauchten, stehen dagegen mittlerweile häufiger auf meinem Speiseplan.