Archiv für die Kategorie ‘Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland’

geschrieben von Susanne am 2. Juli 2016 um 23.48 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland
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1052 Gramm Wassermelone und 533 Gramm dunkle Trauben bildeten um 6.12 und 9.24 Uhr die beiden ersten Mahlzeiten des Tages. Zwischen 12.05 und 12.32 Uhr habe ich 198 Gramm Fruchtfleisch und 35 Gramm Kerne von Pilifrüchten gegessen:

Pilis

Gegen 14 Uhr sind wir mit dem Auto nach Allenbach gefahren, um dort die 11 Kilometer lange Traumschleife „Zwischen den Wäldern“ zu wandern. Die Strecke verläuft zwischen Hoch- und Idarwald, deshalb die Bezeichnung „Zwischen den Wäldern“. Ich war gespannt, ob wir auf einer vermeintlich ruhigen und erholsamen Strecke wieder einmal auf eine Großbaustelle treffen würden, wie beispielsweise am 21. Juni. Aber dieses Mal herrschte himmlische Ruhe. Ein gutes Zeichen, schließlich spiegeln die äußeren Ereignisse immer nur das eigene Innere wieder.

Startpunkt der Wanderung war ein Parkplatz am Rand von Allenbach, einer Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Der erste Teil der Strecke führte entlang des Idarbachs in den Ortskern hinein:

Allenbach_Idarbach

Mitten im Ort konnte man eine alte Getreidemühle, ein Schloss und eine Kirche bewundern, dann ging es am Rand von Pferdekoppeln vorbei in Richtung Wald. Ein Blick zurück auf Allenbach:

Allenbach

Faszinierend fand ich dieses Mal nicht nur die durch die Wälder führenden Streckenabschnitte, sondern auch die über die freien Flächen, von denen man immer wieder wunderbare Aussichten über die Landschaft hatte. Spuren einer Besiedlung waren nur selten zu sehen. Aber auch wenn der Blick nicht ganz so weit ging, spiegelte sich für mich in der Landschaft das Gefühl von Freiheit wieder:

Wiese_und_Himmel

Felder_und_Wolken

Die Pilinüsse hatten zwar recht satt und zufrieden gemacht, aber den Trieben von Platterbsen, die am Wegesrand wuchsen, konnte ich nicht widerstehen:

Platterbsen

Gegen 19.30 Uhr waren wir wieder zurück in Mertesdorf, um 19.41 Uhr begann für mich die letzte Mahlzeit des Tages. Sie dauerte gut zweieinhalb Stunden und bestand aus 162 Gramm Kohlrabi, 251 Gramm Champignons und 253 Gramm frischen Erdnüssen. Etwas später kam dann doch noch etwas Unruhe um uns herum auf: Das Fußballspiel zwischen Deutschland und Italien führte in der Nachbarschaft zu heftigen Gefühlsausbrüchen. Aber da sie positiver Natur waren, passten sie gut zu meiner eigenen Stimmung.

geschrieben von Susanne am 21. Juni 2016 um 23.47 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland, Wildpflanzen
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Nachdem wir die üblichen täglichen Arbeiten erledigt hatten, ging es heute trotz regnerischem Wetter auf eine größere Wanderung. Ich wollte allerdings weg von der Kulturlandschaft rund um Mertesdorf (in den letzten Tagen wurde in den Weinbergen massiv gespritzt) und hinein in eine naturnähere Umgebung. Ein passendes Ziel war schnell gefunden: Der Kurort Orscholz bei Mettlach. Der Wald rund um Orscholz bzw. Mettlach war uns bei einer Wanderung im Mai letzten Jahres in guter Erinnerung geblieben.

Nach einem Zwischenstopp in einem Trierer Bioladen sind wir um kurz vor 15 Uhr in Orscholz gelandet. Geparkt haben wir auf dem Parkplatz des Cloef-Atriums, eines Tages- und Besucherzentrums. Vor vielen Jahren bin ich von hier aus zusammen mit einer Freundin zu einem 10-Kilometer-Lauf gestartet. Damals war ich begeistert, wie schön der Wald rund um die harmonisch in die Natur eingebundene Anlage war. Wie wir heute feststellen mussten, wurde der Harmonie von Natur und Kultur mittlerweile durch ein neues Bauprojekt ein Ende gesetzt. Ich war ziemlich erschüttert, als ich gesehen habe, was dort gerade passiert. Erste Hinweise gab es hier:

Projekt_Baumwipfelpfad_Saarschleife_1

Diese Großbaustelle haben wir mitten im Wald gefunden:

Projekt_Baumwipfelpfad_Saarschleife

Und so sah es rundherum aus:

Projekt_Baumwipfelpfad_Saarschleife_2

Projekt_Baumwipfelpfad_Saarschleife_3

Der Turmbau zu Orscholz:

Projekt_Baumwipfelpfad_Saarschleife_4

Der Blick auf das Bauwerk von der Saar aus:

Projekt_Baumwipfelpfad_Saarschleife_5

Wie eine riesige Schlange windet sich also der Wipfelpfad durch den Wald, der Aussichtsturm ragt wie ein Fremdkörper über den Baumwipfeln. Wozu dies alles? Vom Aussichtspunkt „Cloef“ hat man eine wunderschöne Sicht über die Saar und die Wander- sowie Spazierwege rund um das Atrium waren sehr gut ausgebaut. Wer bitte ist so verrückt, für einen Waldspaziergang und eine freie Sicht Geld bezahlen zu wollen, obwohl man dies alles auch umsonst haben kann? Und wer ist so verrückt, dass er bereit ist, Geld in ein Projekt zu investieren, das den Irrsinn zahlreicher zahlungswilliger Besucher voraussetzt? Okay, die EU ist an dem Projekt beteiligt. Damit erübrigen sich weitere Fragen.

Nachdem wir diesen Irrsinn hinter uns gelassen hatten, ging es dann aber doch wie gewünscht sehr harmonisch und natürlich weiter. Die Wegstrecke hatte teilweise sogar alpinen Charakter! Am Ufer der Saar haben wir den Fährmann auf sehr altertümliche Art und Weise mit Hilfe einer Glocke zu uns gerufen:

Saarfaehre

Da waren die gruseligen Bilder rund ums Cloef-Atrium schnell vergessen. Einige Impressionen von der Strecke:

Cloef_Pfad_1

Cloef_Pfad_2

Cloef_Pfad_3

Der Schwefel-Flechten-Felsen am Ufer der Saar:

Schwefel_Flechten_Felsen

Die Saarschleife vom Aussichtspunkt „Cloef“ aus gesehen:

Saarschleife

Nach ziemlich genau vier Stunden waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt. Der leichte Nieselregen, der uns während der Wanderung begleitet hat, ging kurze Zeit später in einen heftigen Landregen über. So bekam das Auto wieder einmal eine Gratiswäsche. Am Abend habe ich mich mit meiner Tochter getroffen, die wieder einmal das Mama-Taxi gebrauchen konnte. Nun, bald wird dieser Teilzeitjob der Vergangenheit angehören, deshalb kann ich die letzten Fahrten durchaus genießen. So sahen meine heutigen Mahlzeiten aus:

  • 7.37 Uhr: 634 Gramm blaue Trauben
  • 10.05 Uhr: 1065 Gramm Wassermelone
  • 12.53 bis 13.25 Uhr: 331 Gramm Wassermelone, 214 Gramm blaue Trauben, 268 Gramm Aprikosen, 452 Gramm Bananen
  • 19.05 Uhr: etwa 250 Gramm braune Champignons
  • 20.25 Uhr: 268 Kohlrabi, 51 Gramm Blattsalat
  • 22.20 bis 0.22 Uhr: 310 Gramm frische Erdnüsse

Während der Wanderung habe ich Triebe der Breitblättrigen Platterbse und einige wilde Heidelbeeren gegessen:

Heidelbeere_wild

Die wilden Beeren waren im Vergleich zu den Kultur-Heidelbeeren sehr viel kleiner und hatten einen leicht säuerlichen, aber durchaus angenehmen Geschmack.

geschrieben von Susanne am 5. Juni 2016 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland, Wildpflanzen
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Bis zum Nachmittag habe ich mich mit Abständen zwischen drei und vier Stunden dem Verzehr einer Wassermelone bzw. dem, was davon übrig war, gewidmet: 8.09 Uhr 431 Gramm, 11.32 Uhr 489 Gramm, 15.03 Uhr 391 Gramm. Etwa 150 Gramm Heidelbeeren und 315 Gramm Bananen bildeten um 16.06 Uhr eine weitere Mahlzeit mit Früchten.

Um 16.31 Uhr bin ich zusammen mit meinem Seelengefährten zu einer fünfstündigen Wanderung aufgebrochen. Dass wir so lange unterwegs sein würden, war nicht geplant, es hat sich einfach so ergeben. Das Wetter war warm und schwül, so dass ich bald die Jacke, die ich angezogen hatte, ausgezogen habe und im Top weiter marschiert bin. Von Regengüssen blieben wir Gott sei Dank verschont, erst nach unserer Rückkehr ging ein kräftiges Gewitter über Mertesdorf nieder. Am Ortsrand von Mertesdorf haben wir Halt an einem halbwilden Kirschbaum gemacht und die ersten Kirschen der Saison gegessen:

Kirschen_am_Baum

Von Mertesdorf aus sind wir weiter in Richtung Longuich gewandert, einer Ortschaft, die wir bisher nur von Autobahnschildern kannten. Wir sind dabei vor allem dem Verlauf einer Wanderroute mit der Bezeichnung „R11“ gefolgt:

Longuich_Wanderkarte

Allerdings war die Beschilderung sehr mangelhaft, so dass wir ein paar Mal vom Weg abgekommen sind. Dank der abfotografierten Karte war es aber kein Problem, immer wieder auf den Wanderweg zurückzufinden. Am Rand des Longuicher Walds:

Longuicher_Wald

Der mitten im Wald liegende Sauerbrunnen:

Longuich_Sauerbrunnen

Wie an der rötlichen Verfärbung des Abflusses zu erkennen ist, ist die Quelle stark eisenhaltig. Auf einer Tafel wurde man darauf hingewiesen, dass das Wasser nicht nur reichlich Eisen, sondern auch Nickel enthält und Personen mit einer bekannten Nickelallergie es lieber meiden sollten. Außerdem enthielt es für eine natürliche Quelle recht viel Kohlensäure. Zaunrübe, Brennnesseln, Wicken und Platterbsen waren Wildkräuter, die ich unterwegs gegessen habe. Einige am Wegesrand stehende Champignons habe ich nur probiert und sie anderen Liebhabern überlassen:

Wiesen_Champignons

An der Longuicher Kneippanlage haben wir eine kurze Rast eingelegt bzw. ich habe ein paar Runden im Tretbecken gedreht. Der Streckenabschnitt, der durch die Ortschaften Longuich und Kirsch führte, verlief teilweise parallel zu einer stark befahrenen Autobahn. Unterhalb einer Brücke konnten wir Menschen beobachten, die es sich trotz starker Lärmbelästigung auf ihrer Terrasse gemütlich gemacht hatten. :staun: Ein Miteinander von kleinbürgerlicher Idylle und Betonpfeilern:

Kontraste

Der Abendhimmel über Mertesdorf um 21.20 Uhr, kurz vor dem Ende unserer Wanderung:

Abendhimmel

Zurück zu Hause habe ich um 22.30 Uhr etwa 200 Gramm Heidelbeeren und 250 Gramm Bananen gegessen. Die letzte Mahlzeit begann um 23.41 Uhr und dauerte bis nach Mitternacht. Sie bestand aus 65 Gramm Wasser und 217 Gramm Fleisch einer reifen Kokosnuss sowie 62 Gramm Kakaobohnen.

geschrieben von Susanne am 21. Mai 2016 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland, Wildpflanzen
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Es hat zwei Mahlzeiten gegeben, bevor es um kurz vor 11 Uhr zum Schießtraining nach Großkampenberg, einer kleinen Ortsgemeinde im Kreis Bitburg-Prüm, ging. Die erste fand zwischen 7.14 und 7.49 Uhr statt und bestand aus 82 Gramm Erdbeeren, 45 Gramm Heidelbeeren und 394 Gramm Japanischen Mispeln. Die zweite fand zwischen 10.28 und 10.52 Uhr statt und bestand aus 186 Gramm einer reifen Kokosnuss. Blick in das Flugblatt des Schießkinos, in dem das Training stattfand:

Schiesskino_Flugblatt

Wir waren die einzigen Kunden zwischen 12 und 13 Uhr, so dass wir nicht nur das Schießkino, sondern auch den Betreuer für uns allein hatten. Wir konnten verschiedene Gewehre und Pistolen ausprobieren, angefangen haben wir mit einer Beretta Cx4. Die Beretta war eine Leichtgewichtwaffe, die sehr gut in der Hand lag und mit der ich dank einer geschlossenen Visiereinrichtung 44 von 50 möglichen Treffern erzielen konnte. Als Munition wurden bei dieser Waffe 9 mm Projektile verwendet. Ein weiteres Gewehr war die Mauser K98k, eine Waffe, mit der das deutsche Heer während des ersten Weltkriegs ausgerüstet war.

Bei meinem Schießtraining während der Jägerausbildung vor etwa acht Jahren, die ich aufgrund der damaligen Abneigung gegen den Umgang mit Feuerwaffen abgebrochen hatte, habe ich mit einem Gewehr geschossen, das einen ziemlich starken Rückschlag hatte. Die Gewehre, mit denen ich heute geschossen habe, kamen mir dagegen direkt harmlos vor. Das kann allerdings auch daran liegen, dass ich im Moment gut zehn Kilogramm mehr wiege als damals. Wie dem auch sei, nach zahlreichen Schüssen mit verschiedenen Waffen war meine Abneigung gegen Feuerwaffen verschwunden. Dem Ablegen der Jägerprüfung würde also nichts mehr entgegen stehen. Zum Schluss haben wir drei Kurzwaffen, eine Pistole und zwei Revolver, ausprobiert. Eine davon war eine Smith & Wesson 686, mit der ich hier schieße:

Pistolenschiessen

Kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich alle fünf auf der Leinwand zu sehenden Flaschen getroffen. Den letzten Schuss haben wir aus einer Smith & Wesson Modell 500 abgegeben:

500_S_und_W_Magnum

Es ist der weltweit stärkste in Großserie gebaute Revolver. Um den Rückstoß zu mindern, ist eine Mündungsbremse integriert. In der Trommel war bei uns nur eine Patrone, weil bei ungeübten Schützen oftmals ein zweiter, unkontrollierter Schuss losgeht. Wäre bei uns beiden nicht passiert, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ist auf jeden Fall keine Waffe, die ich mir zulegen würde.

Nach dem Schießtraining war uns erst einmal nach frischer Luft zumute, so dass wir rund um Waxweiler, einem in der Nähe gelegenen Dorf, eine gut 14 Kilometer lange Wanderung unternommen haben, bevor es nach Hause ging. Der größte Teil der Strecke führte durch Eifler Kulturlandschaft, d.h. entlang von Wiesen und Feldern:

Eifel_Landschaft_1

Eifel_Landschaft_2

Eifel_Rapsfeld

Blick von der Eisenbahnbrücke bei Waxweiler auf die Prüm:

Waxweiler_Eisenbahnbruecke

Während der Wanderung habe ich verschiedene Kräuter, unter anderem Zaunwicken, Löwenzahn und Sauerampfer, vor allem aber weiße Taubnesseln gegessen:

Taubnessel_weisse

Zurück zu Hause gab es zwei weitere Mahlzeiten. Die erste fand zwischen 18.45 und 19.11 Uhr statt und bestand aus 372 Gramm Cherry-Tomaten und 238 Gramm roten Spitzpaprika, die zweite zwischen 22.08 und 23.49 Uhr. Hier habe ich mich mit 228 Gramm Kohlrabi und 285 Gramm frischen Erdnüssen satt gegessen.

geschrieben von Susanne am 14. Mai 2016 um 22.51 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland
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Um kurz nach 12 Uhr wurde heute die erste über eBay verkaufte Team 7-Vitrine abgeholt:

Moebeltransport_1

Beim Kauf der Team 7-Möbel für meine Kinder war ich der festen Überzeugung gewesen, dass sie die Möbel, die aus Vollholz gearbeitet sind, auch als Erwachsene noch zu schätzen wissen. Das war aber nicht der Fall, die einzige, die die Möbel auch heute noch wunderschön findet, bin ich. Heute würde ich allerdings die Glastüren durch Holztüren ersetzen, denn Bücher oder anderen Kleinkram, den man durch das Glas bewundern kann, besitze ich nicht mehr. Deshalb will ich mich auch von den Vitrinen trennen und nur die Schränke mit Holztüren bzw. Schubladen behalten.

Nachdem die erste Vitrine aus dem Haus war, habe ich alles für den Abtransport der zweiten vorbereitet und das Schlafzimmer, in dem sie bis heute gestanden hat, umgeräumt und geputzt. Auch wenn wir bald ausziehen und viele Zimmer schon „geräumt“ aussehen, im Schlafzimmer will ich bis zum Schluss Ordnung haben. Schließlich will frau/man sich hier von den Strapazen des Tages erholen. Außerdem habe ich angefangen Fenster zu putzen, auch wenn diese Bemühungen durch die Bauarbeiten vor dem Haus schon nach wenigen Tagen nicht mehr zu sehen sein werden.

Um kurz vor 17.00 Uhr bin ich zusammen mit meinem Seelengefährten zu einer kombinierten Fahrrad- und Wandertour aufgebrochen: Mit den Fahrrädern ging es eine Stunde lang den Ruwer-Radweg bis nach Hinzenburg entlang, dann sind wir zwei Stunden rund um Hinzenburg gewandert und anschließend ging es in knapp 50 Minuten wieder zurück nach Hause. Hinzenburg ist eine an der Ruwer gelegene Gemeinde mit etwa 140 Einwohnern im Landkreis Trier-Saarburg. Felder und Wälder umgeben den Ort:

>Hinzenburg_Umland

Hinzenburg_Wald

Ziel unserer Wanderung war ein Naturdenkmal, der Seiferingstein, ein Felsen aus Quarzit. Der Weg war meist gut beschildert:

Schild_Seigeringstein

Aber dort, wo es besonders darauf ankam, nämlich in der Nähe des Felsens, fehlte jeglicher Hinweis. Hätten wir kein Navigationsgerät dabei gehabt, wären wir daran vorbei gelaufen, denn der Felsen lag mitten im Wald und war vom Weg aus nicht zu sehen. Am Ziel:

Seiferingstein_2

Mit Hilfe des Navigationsgeräts ging es dann vom Seiferingstein aus weglos durch den Wald zurück nach Hinzenburg. Solche Wanderungen waren mir schon als Kind die liebsten! Am Abend habe ich es auch heute geschafft, die Finger vom PC und vom Internet zu lassen und ich glaube sagen zu können, dass mir das sehr gut getan hat. Das gab es bei mir zu essen:

  • 7.53 bis 8.12 Uhr: 102 Gramm Erdbeeren, 142 Gramm Heidelbeeren
  • 11.34 bis 11.45 Uhr: 654 Gramm Bananen
  • 14.30 bis 14.49 Uhr: 49 Gramm Himbeeren, 125 Gramm Erdbeeren, 131 Gramm Heidelbeeren, 232 Gramm Mango „Nam dok mai“, 362 Gramm Bananen
  • 21.23 bis 22.20 Uhr: 30 Gramm Wasser und 237 Gramm Fleisch einer reifen Kokosnuss, 79 Gramm Kakaobohnen

Während der Wanderung habe ich ein Blatt vom Giersch gegessen, das sehr gut geschmeckt hat. Da ich es aber sozusagen im Vorübergehen gepflückt und später keinen weiteren Bestand mehr gefunden habe, blieb es bei diesem einen Blatt.