Archiv für die Kategorie ‘Fahrradtouren’

geschrieben von Susanne am 9. Juni 2018 um 23.46 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Omnivore Rohkost
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Meinem Fußgelenk geht es erstaunlich gut. Nur rund um den Knöchel, dem unteren Ende des Wadenbeins, gibt es noch schmerzempfindliche Stellen. Die Stütze trage ich nur noch, wenn ich draußen unterwegs bin. So wie heute Abend, als Guido und ich eine Fahrradtour unternehmen. Sie führt über Buflings, Mutten, Geratsried und Wiedenhofen zum Alpsee und über Thalkirchdorf wieder zurück nach Oberstaufen:

Die Streckenlänge beträgt rund 39 Kilometer, dabei sind 750 Höhenmeter zu überwinden. Die Route führt immer wieder über Wanderwege, über die ich ab und zu mein Fahrrad schieben muss. Entweder, weil mir die Kraft in den Beinen fehlt, um beispielsweise über Wiesen bergauf zu fahren oder aber der Mut, um über Schotterwege bergab zu fahren! Nichtsdestotrotz ist sie wunderschön und ich bin wieder einmal begeistert von der herrlichen Landschaft um uns herum. Der Blick über die Weiden von Buflings:

Auf dem Weg nach Geratsried, vor uns liegt der Ochsenkopf:

Immer wieder ist Fahrradstemmen angesagt:

Abfahrt über Weiden:

Rinder am Wegesrand, die in die Abendsonne blinzeln:

Die schönste Aussicht haben wir von einem Hügel in der Nähe der Juget-Alpe:

Der Blick auf den Alpsee und Immenstadt:

Ein letzter Blick auf den Alpsee, bevor es zügig zurück nach Oberstaufen geht:

Ich glaube, so schnell habe ich die Strecke vom Alpsee zurück nach Oberstaufen noch nie zurückgelegt! Zurück zu Hause geht es erst unter die Dusche und dann an den Küchentisch. Alle meine Mahlzeiten:

  • 6.30 Uhr: 65 Gramm Himbeeren, 200 Gramm Erdbeeren, 110 Gramm Aprikosen
  • 10.00 Uhr: 50 Walderdbeeren aus dem Garten
  • 12.30 Uhr: 290 Gramm Kirschen, 410 Gramm Aprikosen, 230 Gramm Eisbergsalat
  • 17.10 Uhr: 90 Gramm Karotte, 270 Gramm Kohlrabi, 5 Gramm „frische“ Alge „Kombu Royal“
  • 22.30 bis 23.10 Uhr: 270 Gramm Kohlrabi, 440 Gramm Eisbergsalat, 16 Gramm Eigelb, 6 Gramm Eierschale, 220 Gramm Rumpsteak und 200 Gramm fette Querrippe vom Rind

Das „frisch“ der Alge steht in Anführungszeichen, da die Alge in Salz eingelegt ist und man nicht wirklich davon sprechen kann, dass sie frisch ist.

geschrieben von Susanne am 8. April 2018 um 22.38 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Laufen, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Um 7.20 Uhr starte ich zu einem Dauerlauf, der mich zuerst über Bad Rain nach Weißach führt, anschließend geht es rund um den Staufen:

Für die 12,5 Kilometer lange Strecke brauche ich 78 Minuten, das durchschnittliche Tempo liegt also bei 9,6 km/h. Damit bin ich mehr als zufrieden, schließlich sind gut 200 Höhenmeter zu überwinden. Um 12.30 Uhr geht es dann zusammen mit Guido auf eine Fahrradtour. Viereinhalb Stunden sind wir unterwegs und legen in dieser Zeit 33 Kilometer und 872 Höhenmeter zurück. Die Strecke in der Übersicht:

Den ersten Teil der Strecke kennen wir schon vom letzten Jahr: Mit dem Rad zur Königs-Alpe. So sieht es am Jungensberger Kreuz heute aus:

Von dort aus geht es über Stiefenhofen zum Balzenberg. Zwei Kilometer fahren wir durch einen wunderschönen Nadelwald, dann haben wir freien Blick auf eine Vorarlberger Bergkette mit der Damülser Mittagsspitze und auf die Nagelfluhkette:

Auf dem Weg nach Balzhofen:

Im weiteren Streckenverlauf wird es ziemlich abenteuerlich:

Nach dem Waldstück geht es über eine Weide weiter, die Guido radelnd bewältigen kann, während ich mich derweil wieder einmal im Fahrradschieben übe! Unser Zuhause rückt näher, der Blick von Vorderreute, einem Ortsteil von Oberstaufen, auf den Kapf:

Die letzten Kilometer werden zu einer ziemlichen Herausforderung für mich. Wir fahren nämlich nicht direkt über Sinswang zurück nach Hause, sondern umrunden den Kapf. Das heißt, es geht noch einmal über Waldwege hinauf. Aber auch wenn ich wieder schieben muss, der Streckenabschnitt gefällt mir weitaus besser als der direkte Weg. Zurück zu Hause gibt es für mich eine Stärkung in Form von Äpfeln und einem Stück Kohlrabi. Nach der Mahlzeit arbeite ich gut eineinhalb Stunden lang im Garten. Die Gartenarbeit ist wie immer ein Vergnügen! Zwischendurch esse ich diverse Wildkräuter und vorm Nachhausegehen pflücke ich Bärlauch. Den gibt es dann wie gestern zum Abendessen. Alle meine Mahlzeiten:

  • 6.30 Uhr: 430 Gramm Äpfel „Pinova“
  • 10.25 Uhr: 310 Gramm Karotten, 50 Gramm Knochenmark vom Rind
  • 17.05 bis 17.30 Uhr: 480 Gramm Äpfel „Pinova“, 120 Gramm Kohlrabi
  • 18.15 Uhr: Löwenzahn, Vogelmiere, Knoblauchsrauke, Brennnessel
  • 20.20 bis 21.00 Uhr: 15 Gramm Eigelb, 4 Gramm einer Eierschale, 400 Gramm Rumpsteak vom Rind, 40 Gramm Bärlauch, 4 Gramm Peperoni, 90 Gramm Eisbergsalat

Es gibt heute also weder Melone „Cantaloupe“, noch Avocados oder Sesam. Ob mein Stimmungstief wirklich mit einem dieser Lebensmittel zusammenhing? Heute geht es mir jedenfalls wieder prächtig!

PS: Danke für diesen wundervollen Tag. :sonne:

geschrieben von Susanne am 3. April 2018 um 23.08 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Fahrradtouren, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Zurzeit läuft eine Werbeaktion für das Fitnessstudio, in dem ich arbeite:

Am ersten Arbeitstag nach den Osterfeiertagen ist deshalb einiges zu tun. So bin ich statt zwei Stunden gut drei Stunden beschäftigt. Dabei wollte ich nach meinem Dienst eine Runde ums Dorf laufen! Aber daraus wird nichts, ich bin zu k.o. und brauche erst einmal eine Stärkung. Die gibt es in Form einer üppigen Portion Bananen. Gegen 14.00 Uhr nutzen Guido und ich das frühlingshaft warme Wetter, unser Thermometer am Balkon zeigt 20 °C an, für eine weitere Fahrradtour. Wie bei meiner ersten Fahrradtour in diesem Jahr fahren wir zur Schönesreuth-Alpe. Dort machen wir es uns auf einer Wiese gemütlich und genießen den Blick auf den Alpsee. Zwischendurch geht es barfuß auf Wildkräutersuche:

Ein wenig Gras, ein paar Blätter vom Spitzwegerich sowie vom Sauerampfer und ganz viel junge Löwenzahnblätter landen in meinem Magen. Außerdem wachsen an der Alpe die Küchenkräuter Petersilie, Schnittlauch und Rucola, die ich mir ebenfalls schmecken lassen. Gegen 16.30 Uhr kommt ein kühler Wind auf, so dass wir unser „Lager“ abbrechen und zu einem oberhalb der Alpe gelegenen Aussichtspunkt spazieren. Der Blick über den Alpsee, im Hintergrund sind der Grünten sowie die schneebedckten Gipfel Rau-, Gais- und Kugelhorn zu sehen:

Das gibt es außer Kräutern sonst noch so zum Essen:

  • 7.30 Uhr: 560 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 13.00 Uhr: 320 Gramm Birnen „Abate Fetel“, 670 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 15.30 bis 16.00 Uhr: Kräutermahlzeit
  • 19.50 Uhr: 680 Gramm Kohlrabis
  • 22.30 Uhr: 60 Gramm Herz und 180 Gramm Fleisch sowie Knorpel von der Brust eines Zickleins

Das Fleisch vom Zicklein ist jetzt weg, es bleiben „nur“ noch Leber und Nieren übrig. Mal schauen, ob ich davon in den nächsten Tagen überhaupt etwas essen kann. Mein Bedarf an Innereien, speziell an Nieren und Leber ist schon seit längerer Zeit sehr gering. Das war zu Beginn meiner Umstellung auf omnivore Rohkost noch anders. Damals war vor allem die Leber vom Lamm immer wieder ein Hochgenuss.

geschrieben von Susanne am 2. April 2018 um 22.54 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Omnivore Rohkost, Yoga
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Heute geht es wie am 14. März hinauf zu Hompessen-Alpe, dieses Mal allerdings nicht zu Fuß, sondern mit dem Fahrrad. Die Schneemengen am Rand des Fahrwegs sind geschrumpft, aber die letzten Meter hinauf zur Alpe liegt etwas Neuschnee auf dem Fahrweg:

Oberhalb der Hompessen-Alpe ist der Fahrweg noch tief verschneit, so dass wir unsere Fahrräder schieben müssen, um schauen zu können, wie es auf der Nordseite der Juget (oder heißt es des Juget?!) aussieht:

Winterlich sieht es dort aus, an ein Weiterkommen mit dem Fahrrad ist nicht zu denken:

Also fahren wir den gleichen Weg wieder zurück:

Beim Bergabfahren werden meine Füße, die beim Stapfen durch den Schnee nass geworden sind, eiskalt. Die Turnschuhe, die ich anhabe, sind halt nicht gerade schneetauglich! Es geht also direkt wieder nach Hause. Allerdings nur, um die Schuhe zu wechseln und einen Happen zu essen, denn die Sonne lockt uns noch einmal nach draußen. Dieses Mal geht es mit dem Bus zur Talstation der Hochgratbahn, mit der Bahn hinauf zur Bergstation und nach ein paar tiefen Atemzügen Bergluft mit der Bahn auch wieder hinunter. Es tut einfach gut, hier oben zu stehen, auch wenn es nur kurz ist:

Am Abend findet für mich wie die letzten Wochen eine Yogastunde statt. Hinterher bin ich so entspannt und losgelöst von allen irdischen Belangen, dass der PC am Abend ausbleibt und ich mich nach einer ausgiebigen Abendmahlzeit direkt ins Bett begebe. :stern: Meine Mahlzeiten:

  • 6.45 Uhr: 320 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 8.30 Uhr: 340 Gramm Birnen „Abate Fetel“
  • 10.30 Uhr: 480 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 14.30 Uhr: 510 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 20.45 bis 22.00 Uhr: 540 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile der Wirbelkörper von der Brust eines Zickleins

PS: Meine heutige Lieblingsübung beim Yoga, die Tischhaltung:

Bildquelle: Tischhaltung.

geschrieben von Susanne am 11. März 2018 um 23.54 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Ich wecke heute mein Fahrrad aus dem Winterschlaf und mache eine erste Spazierfahrt an den Großen Alpsee:

Der Wendepunkt der Fahrt ist an der über dem Großen Alpsee gelegenen Schönesreuth-Alpe:

Der Blick von der Alpe auf den Großen Alpsee:

In einem Tümpel entdecke ich Froschlaich, ein Anblick, der mein Biologenherz höher schlagen lässt:

Diese Anblicke lassen mein Herz ebenfalls höher schlagen:

Eine Löwenzahnblüte, etliche Löwenzahnblätter und drei Huflattichblüten, das sind die Wildkräuter, die ich unterwegs verzehre. So sehen meine übrigen Mahlzeiten aus:

  • 13.55 bis 14.30 Uhr: 120 Gramm Champignons, 380 Gramm Bürgermeisterstück (mit dünnem Fettrand) vom Rind, 200 Gramm Romana-Salat
  • 18.40 bis 19.10 Uhr: 620 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 22.45 bis 23.30 Uhr: 330 Gramm Karotten, 30 Gramm Braunhirsekeimlinge, 3 Gramm Eierschale

Die Äpfel „Sirius“ schmecken seit ein paar Tagen besser als Orangen. Ich hoffe, die 8 Kilogramm, die ich im Haus habe, reichen bis zum nächsten Wochenmarkt!