Von Rorschach zum Fünfländerblick

geschrieben von Susanne am 11. April 2018 um 23.42 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in der Schweiz/Liechtenstein, Wildpflanzen
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Von einem Ehepaar, das bei uns im Fitnessstudio trainiert, erfuhr ich vor einiger Zeit, dass man mit dem Bodensee-Ticket recht preisgünstig und grenzübergreifend Busse und Bahnen rund um den Bodensee nutzen konnte. Unter anderem empfahlen sie eine Bahnfahrt nach Rorschach (Schweiz) und die anschließende Wanderung zum Fünfländerblick, der viel beeindruckender wäre als der Dreiländerblick bei Steibis.

Um ein bisschen Abwechslung in unserer Tourenalltag zu bringen, folgen Guido und ich heute dieser Empfehlung und fahren mit der Bahn bzw. den Bahnen nach Rorschach. Start der Reise ist um 11.59 Uhr am Bahnhof in Oberstaufen. Von dort aus geht es zuerst nach Lindau und dann weiter über Bregenz sowie St. Margrethen nach Rorschach. Ankunft in Rorschach ist um 13.46 Uhr. Zehn Minuten später liegt der Ortskern hinter uns und wir bewegen uns in mehr oder weniger direkter Linie auf das Ziel, den Fünfländerblick, zu. Ein Blick zurück auf Rorschach und den Bodensee:

Schon während des Aufstiegs wird klar, dass das heute kein Naturerlebnis wird. Selbst in Waldabschnitten liegt ein Flirren in der Luft, das typisch für dicht besiedelte Gebiete ist. Nach gut einer Stunde stehen wir am Fünfländerblick und müssen feststellen, dass es eigentlich auch nur ein Dreiländerblick ist:

Auch wenn der Blick über den Bodensee seinen Reiz hat, der heimische Dreiländerblick gefällt uns besser! Der Anblick der Nagelfluhkette lässt schon eher unsere Herzen höher schlagen:

Das Bild entsteht auf dem Weg nach Staad, einem Nachbarort von Rorschach. Von dort aus treten wir unsere Heimreise an. Der Streckenverlauf unserer Wanderung in der Übersicht:

Fazit der Tour: Gestresste Stadtmenschen fühlen sich hier sicherlich wohl, Landeiern und Naturliebhabern ist die Tour allerdings nur eingeschränkt zu empfehlen. Es ist einfach zu viel Kultur zu spüren! Ein kleines Trostpflaster für mich sind die zahlreichen Wildkräuter, die ich unterwegs essen kann. Mit dabei sind Blüten vom Löwenzahn, Wiesenlabkraut, Knoblauchsrauke und Taubnessel:

Für das Abendessen hole ich mir wieder Bärlauch aus dem Garten. Alle meine Mahlzeiten:

  • 8.10 Uhr: 550 Gramm Erdbeeren
  • 10.45 bis 11.15 Uhr: 110 Gramm Knochenmark und 100 Gramm Querrippe vom Rind, 100 Gramm Eisbergsalat
  • 15.00 bis 17.00 Uhr: Wildkräutermahlzeit (Löwenzahnblüten, Sauerampfer, Wiesenlabkraut, Knoblauchsrauke, Taubnessel, Bärlauch)
  • 20.15 bis 21.00 Uhr: 400 Gramm Hüfte (mager), 120 Gramm Querrippe und 80 Gramm Knochenmark vom Rind, 200 Gramm Eisbergsalat, 40 Gramm Bärlauch

Die letzte Mahlzeit fällt ziemlich üppig aus. Aber anscheinend brauche ich das nach dem Besuch der SGBA, der St.GallenBodenseeArea!

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Diese Seite wurde zuletzt am 12. April 2018 um 6.19 Uhr GMT geändert.