Bärbeletreiben

geschrieben von Susanne am 4. Dezember 2017 um 23.48 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Heute sind wir nicht die Einzigen, die im Dunkeln unterwegs sind: Es ist Barbaratag und im Dorfzentrum treiben sich als alte Frauen verkleidete Mädchen herum:

Sie tragen lange Röcke und Schürzen, einen mit Schellen besetzten Gürtel sowie Masken aus Naturmaterialien (Flechten, Moos). „Bewaffnet“ sind sie mit Besen aus Birkenreisig oder Weidenruten. Das Bärbeletreiben ist ein alter Brauch, der Ende des 20. Jahrhunderts im Oberallgäu wiederbelebt wurde. Die Bärbele ziehen dabei durch die Straßen und kehren mit ihren Ruten symbolisch den Dreck aus dem Dorf. Junge Männer, die ihren Weg kreuzen, werden mit Hieben auf die Beine bedacht. Diese sollen fruchtbarkeits- und glücksbringend sein.

Morgen und übermorgen sind dann junge Männer beim Klausentreiben unterwegs. Da bleibt man am Besten zu Hause, denn die Klausen schlagen angeblich auf alles und jeden ein! Sammelpunkt am Ende jedes Treibens ist in Oberstaufen der Kirchplatz. Hier wird dann fleißig heißen, meist alkoholischen Getränken zugesprochen. Ich komme übrigens trotz Schnee, der heute wieder reichlich vom Himmel fällt, und Minustemperaturen ganz gut ohne heiße Getränke und warme Gerichte aus. Meist trinke ich das Wasser sogar eisgekühlt. Die Lebensmittel sind entweder zimmerwarm oder aber kühlschrankgekühlt, wie zum Beispiel die Trauben, zu denen es mich heute sogar zweimal hinzieht:

  • 7.20 Uhr: 230 Gramm Äpfel „Golden Delicious“
  • 9.10 Uhr: 680 Gramm Trauben „Sultana“
  • 13.15 Uhr: 550 Gramm Mispeln
  • 16.40 Uhr: 450 Gramm Trauben „Sultana“
  • 22.25 bis 23.15 Uhr: 50 Gramm Feldsalat, 60 Gramm Romana-Salat, 10 Gramm Peperoni, 660 Gramm Entrecôte vom Rind

PS: Am Abend stoße ich über Facebook auf ein Interview mit Gerd Reuther, dem Autor des Buches Der betrogene Patient:

Endlich ein Arzt, der den Mut hat, die Wahrheit auszusprechen!

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Diese Seite wurde zuletzt am 5. Dezember 2017 um 12.10 Uhr GMT geändert.