Archiv für Oktober 2016

geschrieben von Susanne am 31. Oktober 2016 um 23.24 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Wandern in Bayern
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In den frühen Morgenstunden lag über einem Teil von Oberstaufen dichter Nebel. Aber gegen Mittag waren alle Wolken verschwunden und in der Sonne war es so warm, dass ich einen Teil unserer heutigen Tour (Oberstaufen – Kalzhofen – Muttner Höhe – Kalzhofener Höhe – Kloster-Alpe – Tronsberg – Oberstaufen; Streckenlänge etwa 13 Kilometer) barfuß gehen konnte:

kalzhofner_hoehe_weiden

Auf dem Waldweg zur Muttner-Höhe:

kalzhofen_waldweg

Der Blick von der Muttner-Höhe hinunter ins Voralpenland:

voralpenland

Auf der Kalzhofner Höhe:

kalzhofner_hoehe_panorama

Für die Strecke haben wir mit zahlreichen kleinen Pausen zum Fotografieren, Essen und Genießen knapp vier Stunden benötigt. Meine heutigen Mahlzeiten:

  • 9.15 Uhr: 980 Uhr Trauben „Sultana“
  • 12.30 Uhr: wilde Mahlzeit bestehend aus 120 Samenmänteln einer Eibe
  • 16.00 Uhr: 180 Gramm Lachs, 60 Gramm frische Algen „Ramallo“
  • 19.15 Uhr: 510 Gramm Tomaten „Variationen“, 240 Gramm rote Spitzpaprika
  • 21.30 bis 22.00 Uhr: 240 Gramm Champignons, 320 Gramm fettes Rindfleisch

Das Fleisch stammte von der Rippe eines Tieres und bestand zu etwa 80 % aus überaus süß und cremig schmeckendem Fett:

fett_von_der_rippe_eines_rindes

PS: Hier noch ein „von hinten“ Bild von heute, auf dem es hoffentlich nicht so aussieht, als ob ich bald die Welt verlasse, wie Matthias ein „von hinten“ Foto kommentiert hat. Noch bestehe ich nämlich aus Fleisch, Blut und ein bisschen Fett!

rueckenansicht

geschrieben von Susanne am 30. Oktober 2016 um 22.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Am Vormittag habe ich zwei Versuche unternommen, in das Aquaria zu gelangen. Ich hatte die Hoffnung, dass am Vormittag vielleicht weniger los ist als am Nachmittag. Aber ich wurde eines Besseren belehrt: Am Vormittag muss man sogar Schlange stehen, wenn man hinein will. Na ja, jedenfalls sonntags. Schlange stehen ist nichts für mich, also habe ich zweimal den Rückzug in die eigenen vier Wände angetreten. Und da Guido über die Webcams von Hochgrat und Oberstaufen gesehen hat, was draußen sonst noch so alles los ist, haben wir schließlich den heutigen Tag mehr oder weniger in den eigenen vier Wänden verbracht und nach innen statt nach außen geschaut. Erst am Abend haben wir nach Einbruch der Dunkelheit eine kleine Runde durchs Dorf gedreht. Deshalb gibt es heute ausnahmsweise mal keine Landschaftsaufnahmen, sondern „nur“ Bilder einiger Lebensmittel, die ich gegessen habe. Vorab mein Speiseplan:

  • 9.00 Uhr: 160 Gramm Gemüsefenchel, 120 Gramm wilde Avocados, 50 Gramm Feldsalat
  • 11.40 Uhr: 180 Gramm Champignons, 320 Gramm Tafelspitz vom Rind, 60 Gramm Feldsalat
  • 17.30 Uhr: 80 Samenmäntel einer Eibe, 140 Gramm einer wilden Kaki, 410 Gramm Kakis „Rojo Brillante“
  • 20.20 bis 21.40 Uhr: 220 Gramm Karotten, 180 Gramm frische Haselnüsse

Die wilden Avocados:

wilde_avocados

wilde_avocado_halbiert

Die wilde Kaki, außen und innen intensiv rot:

kaki_wild

Ein paar Haselnüsse:

haselnuesse

PS: Heute wurde wieder einmal an der Uhr gedreht, auch an meiner PC-Uhr. Ich bin also trotz Rückzug auf dem Laufenden, was den Irrsinn im Rest der Welt angeht!

geschrieben von Susanne am 29. Oktober 2016 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wandern in Bayern
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Heute ging es wie in alten Zeiten, als ich noch in Liersberg gewohnt habe, zum Frühstücken hinaus in die Natur: Um 9.35 Uhr bin ich vom Bahnhof in Oberstaufen nach Steibis gefahren und von der Ortsmitte aus in etwa 10 Minuten nach Schindelberg gelaufen. Dort steht auf einer Weide ein Strauch mit vielen großen, reifen und überaus lecker schmeckenden Hagebutten:

heckenrose_mit_hagebutten

Die verzehrte Menge wird bei etwa einem Pfund gelegen haben. Reife Früchte erkennt man übrigens an ihrer etwas matteren Farbe und daran, dass sie sich hängen lassen:

hagebutte_reif

630 Gramm Kakis „Rojo Brillante“ bildeten um 12.45 Uhr das Mittagessen. Um 15 Uhr gab es eine weitere, wenn auch weitaus kleinere Mahlzeit mit etwa zwei Dutzend Hagebutten. Dieses Mal waren es die schmalen Früchte der Gebirgsrose „Rosa pendulina“:

gebirgsrose_hagebutte

Die Früchte der Gebirgsrose haben im Gegensatz zu den Früchten der gewöhnlichen Hunds- oder Heckenrose fast keine Säure und schmecken daher sehr süß. Gefunden habe ich sie auf dem Weg zum Seelekopf während unserer heutigen Tour (Hochgratbahn Bergstation – Seelekopf – Falken – Falkenhütte – Oberstieg-Alpe – Hochgratbahn Talstation; Streckenlänge: etwa 10 Kilometer). Während unten in der Ebene wieder einmal der Nebel wallte, konnten wir die Herbstsonne genießen. Momentaufnahmen von der Tour:

hochgrat_weiden_bergstation

hochgrat

silberdistel

lacknertal

prodel

Zurück zu Hause habe ich von 17.45 bis 18.15 Uhr 360 Gramm Tafelspitz und 20 Gramm Knochenmark vom Rind gegessen. Das Knochenmark stammte aus zwei kleinen Knochen, die ich heute „zufällig“ in der Metzgerei entdeckt habe. Normalerweise bekommt man frische Markknochen nur auf Bestellung. Die letzte Mahlzeit fand von 22.30 bis 23.30 Uhr statt und bestand aus 220 Gramm Cherry-Tomaten, 240 Gramm rote Spitzpaprika und 160 Gramm frischen Mandeln. Meinen heutigen Tagebucheintrag schließe ich mit Worten Yoganandas aus dem Film „Awake“, den ich heute zu Ende geschaut habe:

Es ist leicht unter dem Deckmantel der Entsagung oder Bindungslosigkeit davonzulaufen. Doch es zeugt von größerer geistiger Standhaftigkeit im Dschungel der Zivilisation ein göttliches Leben zu führen. Ich liebe alle, selbst diejenigen, die sich meine Feinde nennen, denn ich sehe dich (die göttliche Mutter, Anmerkung von mir) in allen Wesen.

geschrieben von Susanne am 28. Oktober 2016 um 23.32 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Wandern in Bayern
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Vor einer Woche waren wir bei Schneetreiben auf dem Hochgrat unterwegs gewesen, heute war es so mild, dass ich während unserer nachmittäglichen Tour (Talstation Hochgratbahn – Tarzansteg – Sonnhalde-Alpe – Moos-Alpe – Hündlekopf – Buchenegg – Oberstaufen; Streckenlänge: 14 Kilometer, Höhenmeter: 500) sogar die Schuhe ausgezogen habe und einen Teil der Strecke barfuß gelaufen bin:

barfuss_1

Am wohlsten fühlten sich meine Füße auf den Weiden des Hündles:

barfuss_2

Der Blick vom Hündle Richtung Alpsee:

alpsee

In der Nähe von Bad Rain, kurz vor Sonnenuntergang:

bad_rain

Insgesamt waren wir vier Stunden unterwegs, einschließlich einer etwas längeren Rast auf dem Hündle. Das Barfußgehen hilft mir übrigens fast so gut wie der Verzehr tierischer Lebensmittel, wieder zurück auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Heute habe ich beide Möglichkeiten genutzt, denn zum Nachtessen gab es Fleisch vom Rind. Die Mahlzeiten in der Übersicht:

  • 7.30 Uhr: 680 Gramm Tomaten „Variationen“, 220 Gramm rote Spitzpaprika
  • 10.10 Uhr: 410 Gramm dunkle Trauben
  • 13.00 Uhr: 610 Gramm Kakis „Rojo Brillante“, 200 Gramm Gemüsefenchel
  • 17.00 bis 18.00 Uhr: wilde Mahlzeit bestehend aus Hagebutten, Kornelkirschen, Samenmänteln einer Eibe und 200 Gramm wilden Kakis
  • 19.30 Uhr: 100 Gramm Feldsalat, 320 Gramm wilde Avocados
  • 22.00 bis 22.30 Uhr: 260 Gramm Fleisch und 160 Gramm Fett vom Rind

Einige der Lebensmittel, die ich verzehrt habe, den Anfang machen die Tomaten „Variationen“:

tomaten

Kornelkirschen, von denen ich etwa ein Dutzend gegessen habe:

kornelkirschen_am_baum

Wilde Avocados:

wilde_avocados

Die kleinste der Früchte hatte die Größe einer Mirabelle, das Fruchtfleisch war gerade einmal einen Millimeter dick. Wilde Avocados esse ich übrigens meist mit Schale. Nun, einerseits habe ich versucht, auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen, aber später am Abend habe ich dann den Film „Awake – das Leben des Yogananda“ angeschaut:

Die Geschichte dieses spirituellen Meisters hat mich schnell wieder in eine abgehobene Stimmung versetzt, zumal Yogananda zwar nicht direkt, aber indirekt einen großen Einfluss auf mein Leben hatte. Aber vor dem Schlafengehen ist es gar nicht so verkehrt, etwas abgehoben unterwegs zu sein. Ich träume dann meist sehr intensiv und vor allem angenehm.

geschrieben von Susanne am 27. Oktober 2016 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Spirituelles
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Seit ein paar Tagen fällt mir das Verfassen meiner Tagebucheinträge außergewöhnlich schwer. Ich habe sogar darüber nachgedacht, mit dem Schreiben aufzuhören. Warum? Weil ich das, was gerade in mir passiert, nicht in Worte fassen kann. Was in meinem Inneren passiert, spiegelt sich aber auch im Außen wieder und so habe ich die Hoffnung, dass die Bilder, die ich veröffentliche, mehr ausdrücken können als meine Worte.

Es ist übrigens nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich so „abgehoben“ unterwegs bin. Aber zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass ich abgehoben und erdverbunden zugleich unterwegs sein kann. Deshalb nehme ich auch an, dass es trotz akuter Schwierigkeiten beim Verfassen meiner Einträge mit dem Tagebuch weitergehen wird. In akuten Notfällen kann ich mich ja eigentlich auch auf das Veröffentlichen meiner Speisepläne beschränken, so wie ich es immer wieder einmal gemacht habe. Heute also zuerst mein Speiseplan, dann schaue ich mal weiter:

  • 12.35 Uhr: 150 Gramm wilde Kakis, 890 Gramm Kakis „Rojo Brillante“, 160 Gramm Gemüsefenchel
  • 18.00 Uhr: 90 Gramm Knochenmark vom Rind, 180 Gramm Gemüsefenchel
  • 21.00 bis 21.30 Uhr: 380 Gramm Rumpsteak vom Rind, 100 Gramm fettes Rippenstück vom Rind

Meine aktuelle Vorliebe für tierische Lebensmittel hängt sicherlich auch mit meiner Stimmung zusammen. Denn tierische Lebensmittel helfen mir mehr als pflanzliche, mich zu erden. Vor Kurzem hatte ich einen interessanten Austausch mit einem veganen Rohköstler. Er hat die Erfahrung gemacht, dass er mit der Umstellung auf vegane Rohkost sehr viel feinfühliger geworden ist. Das habe ich ebenfalls erlebt. Aber mit einer rein pflanzlichen Rohkost hat mir, genau wie ihm jetzt, die Erdverbundenheit gefehlt. Er hat wohl versucht, sich mit gekochter Nahrung zu erden. Aber das ist natürlich keine Dauerlösung, weil die Feinfühligkeit dadurch mit der Zeit wieder verloren geht.

So weit zur Ernährung, nun zu unserer heutigen Tour. Gestern wurde mein Wunsch, in den Wolken unterwegs zu sein, erfüllt. Heute waren wir sowohl in den Wolken als auch über den Wolken unterwegs. Der Blick von der Bergstation der Hochgratbahn auf den Seelekopf zu Beginn unserer Tour:

seelekopf_in_wolken_1

Momentaufnahmen auf dem Weg zum Gipfel des Hochgrats:

blick_vom_hochgrat_ins_tal

hochgrat_gras_und_wolken

hochgrat_gipfelweg

Am Gipfelkreuz:

hochgrat_gipfel

Bilder, die während des Abstiegs zur Brunnenauscharte enstanden sind:

rindalphorn

hochgrat_weiden

Immer wieder sahen wir in den Wolken unter uns kleine Regenbogen:

wolkenspiegel_1

Plötzlich rief Guido: „Das bin ja ich!“ Das war er:

wolkenspiegel_guido

Und das ich:

wolkenspiegel

Diese Selbstportäts entstanden mit Hilfe der Sonne im Rücken und einer Wolke als Spiegelfläche. „Versunken bin ich in überirdischem Licht, doch diesem Licht wende ich den Rücken zu.“ Dies ist das Mantra des Steinbocks, meines Aszendenten im Geburtshoroskop. So sieht es also aus, wenn man überirdischem Licht den Rücken zuwendet! Das letzte Bild des heutigen Tages entstand nach unserer Rückkehr zur Bergstation der Hochgratbahn. Der Blick auf den Seelekopf am Ende unserer Tour:

seelekopf_in_wolken_2

Damit beende ich auch den heutigen Tagebucheintrag. Es ist sowieso Zeit, ins Bett zu gehen.