Archiv für April 2016

geschrieben von Susanne am 30. April 2016 um 23.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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82 Gramm Erdbeeren, 165 Gramm Kiwis, 235 Gramm Blaubeeren und 316 Gramm einer Mango bildeten von 6.39 bis 7.25 Uhr die erste, überaus farbenfrohe Mahlzeit des Tages. Die nächste war sehr viel weniger farbenfroh, hinterließ aber nichts desto trotz ein großes Gefühl der Zufriedenheit. Sie fand von 13.52 bis 14.44 Uhr statt und bestand aus 335 Gramm Wasser sowie 216 Gramm Fleisch einer jungen Kokosnuss „Buko“, 40 Gramm Kakaobohnen und 356 Gramm Bananen. Eine recht ungewöhnliche Kombination, die ich heute zum ersten Mal gemacht habe. Da die anschließenden Stunden sehr harmonisch verlaufen sind, scheint sie für mich in Ordnung gewesen zu sein. Die letzte Mahlzeit begann um 22.15 Uhr und dauerte knapp 50 Minuten. Sie bestand aus 854 Gramm einer gelben Honigmelone und einer Mango von 310 Gramm.

Zwischen 18.30 und 21.30 Uhr war ich – vielleicht ein letztes Mal – im Trierer Stadtbad in der Sauna. Mit großer Freude habe ich festgestellt, dass mittlerweile der letzte Aufguss von „Äddi a Merci“, das ist luxemburgisch und heißt so viel wie „Auf Wiedersehen und Danke“, in „Letzte Runde“ umbenannt wurde. Ich fand es immer leicht irritierend, dass man sich in einer deutschen Sauna auf luxemburgisch verabschiedet. Schön zu wissen, dass man endlich zu einem deutschen Abschiedsgruß gefunden hat.

geschrieben von Susanne am 29. April 2016 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelbeschaffung, Omnivore Rohkost
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Jesus hat Wasser in Wein verwandelt, ich habe heute Saft in Wasser verwandelt. Jedenfalls in den Tagebuch-Einträgen des Monats April, in denen es um die Flüssigkeit von Kokosnüssen geht. Danke an den Engel, der mich dazu inspiriert hat. Gegen Mittag bin ich zusammen mit meinem Seelengefährten zu einer Einkaufsrunde nach Trier aufgebrochen. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem wir unsere Einkäufe wieder zu Fuß erledigen können. Die Fahrerei durch die mit Autos vollgestopfte Innenstadt war nämlich alles andere als vergnüglich. So sah mein heutiger Speiseplan aus:

  • 6.42 bis 7.05 Uhr: 753 Gramm Japanische Mispeln
  • 10.36 bis 11.15 Uhr: 312 Gramm Wasser und 295 Gramm Fleisch einer Kokosnuss „Kopyor“, 97 Gramm Fleisch einer reifen Kokosnuss
  • 14.55 bis 15.17 Uhr: 302 Gramm Skrei, 98 Gramm Alge „Ramallo“
  • 19.21 bis 19.42 Uhr: 118 Gramm Himbeeren, 210 Gramm Erdbeeren, 324 Gramm Mango, 198 Gramm Bio-Bananen
  • 22.17 bis 23.45 Uhr: 498 Gramm mageres Fleisch vom Lamm, 145 Gramm Macadamias

Den Skrei hatte ich auf der heutigen Einkaufsrunde im Wein- und Fischhaus „Oechsle“ gekauft. Beim Skrei handelt es sich um norwegischen Kabeljau, der zwischen Januar und April mit Langleinen oder Handangeln gefischt wird. In dieser Zeit schwimmen die Tiere von der arktischen Barentssee bis zu den Küstengewässern rund um die nordnorwegischen Lofoten-Inseln, um zu laichen. Dabei legen sie rund 1000 Kilometer zurück. Durch die lange Wanderung, der Name „Skrei“ leitet sich übrigens von dem norwegischen Wort „skrida“ ab, was so viel wie „wandern“ bedeutet, ist das Fleisch recht fest und mager.

Mager war auch das Lammfleisch, das ich heute zur Verfügung hatte, so dass ich auf die Idee kam, mir anschließend ein paar fetthaltige Macadamianüsse zu knacken. Ich habe dazu eine Rohrzange benutzt, bei größeren Exemplaren blieb ich jedoch leider erfolglos. Um sie knacken zu können, muss ich mir wohl noch etwas anderes überlegen. Wie es gehen könnte, zeigt dieses Video:

Die Mühe des Knackens lohnt sich auf jeden Fall, geschmacklich sind die Nüsse nämlich sehr gut.

geschrieben von Susanne am 28. April 2016 um 22.12 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland, Wildpflanzen
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Am Vormittag sah es so aus, als bräuchte ich heute vor allem eine große Portion Ruhe. Aber als um die Mittagszeit die Sonne hinter den Wolken hervorschaute, konnte ich mich doch zu einer Wanderung aufraffen. Um kurz vor 12 Uhr bin ich daher zusammen mit meinem Seelengefährten mit dem Auto nach Baumholder, einer Stadt im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz, gefahren. Von dort aus sind wir um 12.45 Uhr die knapp 14 Kilometer lange Traumschleife „Bärenbachpfad“ gewandert:

Karte_Traumschleife_Baerenbachpfad

Der größte Teil der Strecke verlief über schmale Pfade entlang von Wiesen und Feldern, durch Laub- und Nadelwälder und abseits von Siedlungen durch eine wunderschöne Landschaft. Ein Teil des Weges grenzte an den Truppenübungsplatz von Baumholder, der nicht nur dem Militär, sondern auch als Rückzugsgebiet für selten gewordene Tierarten, wie Luchs und Dachs, dient. Blicken lassen hat sich allerdings nur ein Reh. Die Tour ist trotz des immer wieder auftretenden Lärms von Militärflugzeugen durchaus zu empfehlen, vor allem, weil unterwegs zahlreiche essbare Kräuter zu finden sind. Die Wanderung begann am Stadtweiher von Baumholder:

Baumholder_Stadtweiher

Der erste Streckenabschnitt führte entlang von Wiesen:

Traumschleife_Baerenbachpfad_Wiesen

Eine Natursteinsäule mit der Inschrift „Hier schoss Förster Ungeheuer einen starken Keiler am 18. XII 1898 S.“ erinnerte an den Königlichen Hegemeister Gottfried Ungeheuer:

Traumschleife_Baerenbachpfad_Ungeheuerstein

Buchenwälder in frischem Frühlingsgrün:

Traumschleife_Baerenbachpfad_Buchenwald

Blick auf den Donnersberg, mit 687 Metern das höchste Bergmassiv der Pfalz:

Traumschleife_Baerenbachpfad_Donnersberg

Der Bärenbach, der Namensgeber dieser Traumschleife:

Traumschleife_Baerenbachpfad_Baerenbach

Pfad entlang des Bärenbachs:

Traumschleife_Baerenbachpfad_Wiesenpfad

Folgende Wildpflanzen habe ich unterwegs gegessen: junge Blätter vom Weißdorn, Blätter von Sauerampfer, Scharbockskraut, Milzkraut sowie der Knoblauchsrauke, Triebspitzen von Brenn- und Taubnessel, Wiesen- und Klettenlabkraut sowie behaartem Schaumkraut, Blüten von Löwenzahn, Schlüsselblume sowie Veilchen, die hier zu sehen sind:

Veilchen_Blueten

Vogelmiere, Zaunwicke und wilder Feldsalat waren ebenfalls mit dabei:

Vogelmiere

Zaunwicke

Feldsalat_wild_bluehend

Die Kostprobe vom Waldmeister habe ich ausgespuckt, er entsprach nicht meinem Bedarf:

Waldmeister

Nach vier Stunden standen wir wieder vor unserem Auto und haben die Heimfahrt angetreten. Das gab es außer den Kräutern sonst noch zum Essen:

  • 6.39 bis 7.12 Uhr: 102 Gramm Rambutans (aus dem Bioladen), 647 Gramm Japanische Mispeln, 241 Gramm einer Cherimoya
  • 10.31 bis 10.58 Uhr: 282 Gramm Wasser und 240 Gramm Fleisch einer jungen Kokosnuss „Buko“
  • 18.23 bis 20.31 Uhr: 298 Gramm Wasser und 295 Gramm Fleisch einer Kokosnuss „Kopyor“, 70 Gramm Wasser und 160 Gramm Fleisch einer reifen Kokosnuss, 187 Gramm Karotten, 136 Gramm Kohlrabi, 154 Gramm Feldsalat

So weit der heutige Tag. :stern:

geschrieben von Susanne am 27. April 2016 um 22.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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So gut wie jede größere Entgiftungswelle ist bei mir mit einer gewissen körperlichen Trägheit bzw. Müdigkeit einhergegangen, so auch die aktuelle. Außer einer Fahrt zum Entsorgungs- und Verwertungszentrum in Mertesdorf, die vor allem aus metallhaltigen Gegenständen wie Gartenwerkzeugen, einem Noten- und einem Wäscheständer bestand, habe ich daher auch heute nicht viel unternommen. Nach dem Motto, innen wie außen, bin ich wohl wieder einmal am Ausleiten von Metallen, was, wenn man die Lebensmittellisten zur Ausleitung von Schwermetallen anschaut, auf der unter anderem Kokosnusswasser, Erdnüsse, Kohlsorten, Lauchgewächse und Kräuter zu finden sind, bestätigt wird. Ich habe heute sogar das erste Mal seit langer Zeit mit dem Gedanken gespielt, Durian zu bestellen. Die Macadamianuss, die gleich auf allen drei Listen der Seite auftaucht, war schon bei der letzten Bestellung mit dabei und wartet auf ihren Einsatz.

Passend zum Thema „Entgiftung“ habe ich mir am Abend einen Film angeschaut, in dem Mutter Erde am Entgiften ist, „The Day After Tomorrow“ von Roland Emmerich:

So sah mein heutiger Speiseplan aus:

  • 7.34 bis 7.59 Uhr: 635 Gramm Japanische Mispeln, 282 Gramm Mango, 216 Gramm Bio-Bananen
  • 11.55 bis 12.16 Uhr: 235 Gramm Wasser und 555 Gramm Fleisch einer Kokosnuss „Kopyor“
  • 15.30 bis 15.47 Uhr: 738 Gramm Japanische Mispeln, 342 Gramm Bio-Bananen
  • 19.12 bis 22.23 Uhr: 281 Gramm roter Spitzpaprika, 307 Gramm frische Erdnüsse, 132 Gramm frische Kakaobohnen

Rohe Kakaobohnen stehen zwar nicht auf den Listen zur Ausleitung von Schwermetallen – warum eigentlich nicht? -, enthalten aber zahlreiche, gesundheitsfördernde Wirkstoffe, wie zum Beispiel Flavonoide, sind reich an Eisen sowie Magnesium und sollen glücklich machen. Ob letzteres der Wahrheit entspricht, kann ich nicht sagen, ich war nämlich auch schon vor dem Verzehr der Kakaobohnen glücklich.

geschrieben von Susanne am 26. April 2016 um 23.19 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost
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Ein Bett, ein Nachttisch und ein Umzugskarton mit persönlichen Dingen, das ist der Rest aus dem Besitz meiner Tochter, der sich noch unter meiner Obhut befindet:

Zimmer_mit_Bett

Das Bett kann man seit heute bei eBay ersteigern, den Nachttisch werde ich bei der Trierer Nothilfe abgeben. Die persönlichen Dinge wird meine Tochter im Laufe der Woche abholen. Dann habe ich nichts, aber wirklich nichts mehr aus dem persönlichen Besitz meiner vier Kinder gehortet. Das ist durchaus kein Normalzustand, ich kenne zahlreiche Eltern, die persönliche Dinge ihrer Kinder verwahren. Manche gehen sogar so weit, Kinder- und Jugendzimmer im Originalzustand zu belassen.

Außer dem Bett meiner Tochter haben wir weitere, kleinere Möbelstücke bei ebay eingestellt, die wir mit Sicherheit in der neuen Wohnung nicht mehr benötigen werden. Mitnehmen werden wir aber auf jeden Fall das Doppelbett aus Echtholz, das mich schon seit vielen Jahren begleitet. Diese Anschaffung hat sich wirklich gelohnt. Das gab es im Laufe des Tages zum Essen:

  • 8.03 bis 8.39 Uhr: 837 Gramm Wassermelone
  • 12.02 bis 12.29 Uhr: 278 Gramm Wasser und 218 Gramm Fleisch einer jungen Kokosnuss „Buko“
  • 16.40 bis 17.04 Uhr: 332 Gramm Kohlrabi und 65 Gramm Feldsalat
  • 20.49 bis 23.12 Uhr: 151 Gramm Kohlrabi, 237 Gramm Karotten, 245 Gramm frische Erdnüsse

Mal schauen, ob ich für diese Woche genügend Kokosnüsse bestellt habe, um zufrieden über die Runden zu kommen. Sie schmecken nämlich weiterhin genial.