Archiv für Oktober 2015

geschrieben von Susanne am 31. Oktober 2015 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wandern, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland, Wildpflanzen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Nach dem Schauen einer Dokumentation über Sibirien habe ich von 0.15 bis 1.30 Uhr die erste Mahlzeit des Tages gegessen. Sie bestand aus 370 Gramm Esskastanien und 160 Gramm Mandeln. Danach habe ich tief und fest bis in den späten Vormittag hinein geschlafen. Dies tun zu können, ohne dass mich ein Wecker, ein Familienmitglied oder Lärm von der Straße aus dem Schlaf reißt, empfinde ich als Balsam für Körper, Geist und Seele. Mein letztes Traumbild vor dem Aufwachen: Ich sehe meine Hände vor mir, sie halten sich umfasst. Ich öffne sie und aus ihrer Mitte entspringt eine Blume. Einen schöneren Start in den Tag kann frau sich kaum vorstellen.

450 Gramm Birnen aus dem Konzer Biogarten bildeten um 12.00 Uhr eine weitere Mahlzeit. Eine Stunde später ging es von der Fischerhütte in Beuren zusammen mit meinem Partner die Traumschleife „Rockenburger Urwaldpfad“ entlang. An der Strecke stehende Apfelbäume bescherten mir gegen 14 Uhr eine weitere Obstmahlzeit. Kurze Zeit später tauchten zahlreiche Fliegenpilze am Wegesrand auf. Probiert oder gegessen habe ich davon allerdings keinen, ich war noch satt von den Äpfeln. Erst eineinhalb Stunden später fing das Probieren von Kräutern und Pilzen an.

Junge Brennnesseln, Schaumkraut und Vogelmiere luden nach einer Geruchs- auch zu einer Geschmacksprobe ein. Von diesen drei Kräutern habe ich dann auch mehr oder weniger reichlich gegessen. Bei Schafgarbe und Rainfarn hat mir ihr aromatischer und sehr intensiver Geruch gereicht:

Schafgarbe

Rainfarn

Von den Pilzen hat mich zu allererst der Saitenstielige Knoblauchschwindling angesprochen. Er roch, schmeckte und sperrte ebenso gut wie sein Namensgeber, der Knoblauch. Außerdem habe ich einen Maronenröhrling und einen Parasol probiert, die allerdings fade geschmeckt haben. Ich habe sie daher direkt wieder ausgespuckt. Nur weil diese Pilze als essbar gelten, bedeutet dies nicht, dass sie am heutigen Tag genießbar für mich sind. Genossen habe ich aber vor allem den Anblick der herbstlichen Landschaft und Natur um uns herum:

Herbstlandschaft

Beuren_Forellenteich

Buche_im_Herbst

Herbstwald

Eine Baumart hat mich heute besonders angezogen, die Lärche:

Laerchen_im_Herbst

Aus dem Buch „Baumheilkunde“ von Renato Strassmann:

Die Lärche wirft jedes Jahr ihr altes Nadelkleid ab, immer im Vertrauen und Wissen, in der Zuversicht und im Glauben an das neue, schon leise anklopfende Kleid, das sich im folgenden Jahr vollkommen entfalten wird. Die Lärche weiß um die Notwendigkeit des Loslassens, sie vermag dem Neuen entgegen zu wachsen. … Sie hilft mir, alte „Kleider“ abzustreifen und hinter mir zu lassen, dem Erahnten zu vertrauen und dem Kommenden entgegenzugehen.

***

Zurück in den eigenen vier Wänden habe ich um 17.30 Uhr 350 Gramm Champignons gegessen. 240 Gramm Mandeln und 140 Gramm Walnüsse bildeten von 20.00 bis 22.00 Uhr die Abendmahlzeit. Nach der rohköstlichen Signaturenlehre – der Terminus wurde gerade von mir erschaffen – bin ich wohl dabei, mein Großhirn und die Amygdala zu kurieren. :updown: Die Esskastanien würde ich übrigens dem Kleinhirn zuordnen und die Haselnüsse der Hypophyse. Oder hat jemand andere Ideen? Und was ist mit der Zirbeldrüse?

geschrieben von Susanne am 30. Oktober 2015 um 23.35 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Am Vormittag erfasste mich eine weitere Entgiftungswelle. Dieser ist unter anderem ein Umzugskarton mit alten Kabeln, einem Spannungsmessgerät und einem Starterkabel zum Opfer gefallen. Diese Sachen stammten noch aus dem gemeinsamen Besitz meines Ex-Mannes und mir. Keine Ahnung, warum ich sie nach dem Verkauf unseres Hauses in Liersberg überhaupt noch mit nach Mertesdorf geschleppt habe. Heute war jedenfalls der Zeitpunkt gekommen, sie zusammen mit Gartenwerkzeug, Kleidern und Schuhen, die ich seit einem Jahr nicht mehr angezogen habe, auf dem Trierer Wertstoffhof zu entsorgen. Vom Wertstoffhof aus bin ich weiter in die Trierer Innenstadt gefahren und habe mir dort Lammkoteletts besorgt:

Lammkoteletts

620 Gramm davon bildeten um 15.00 Uhr eine überaus sättigende und befriedigende Mahlzeit. Die letzte Mahlzeit des heutigen Tages fand um 22.30 Uhr statt und bestand aus 100 Gramm Feldsalat.

geschrieben von Susanne am 29. Oktober 2015 um 23.45 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(2) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Die erste Mahlzeit fand um 12.00 Uhr statt und bestand aus 350 Gramm Äpfeln aus eigener Sammlung, 380 Gramm Birnen aus dem Konzer Biogarten und 170 Gramm Wabenhonig. Um 15 Uhr habe ich zusammen mit meinem Partner einen Spaziergang rund um Mertesdorf gemacht. Unterwegs fiel mein Blick „zufällig“ auf diesen auf einem Auto angebrachten Schriftzug:

Logo_Berchtesgaden

Nach Berchtesgaden zieht es mich ja schon seit längerem hin. Vielleicht sollten wir uns langsam reisefertig machen!? Auf dem Spaziergang gab es wieder reichlich Frischkost aus der Natur: Zwei kleine Äpfel, Trauben und zahlreiche Hagebutten. Außerdem habe ich diesen Pilz probiert:

Pilz_unbekannt_gruenlich_1

Pilz_unbekannt_gruenlich_2

Es könnte der Grünblättrige Schwefelkopf gewesen sein, allerdings schon in einem recht farblosen Zustand. Er zeigte durch einen extrem bitteren Geschmack seine Ungenießbarkeit an. Nach der Rückkehr kam eine große Entgiftungswelle über mich, der zahlreiche, in Ordnern aufbewahrte Blätter zum Opfer gefallen sind. Sie wurden in einem Aktenvernichter zerkleinert. So sah das Ergebnis aus:

Papier_zerkleinert

Das zerkleinerte Papier landete anschließend in der Tonne, die fünf leeren Ordner werde ich morgen an Bedürftige weitergeben. Und wieder ist Ballast über Bord gegangen. Die Abendmahlzeit fand von 20.00 bis 21.15 Uhr statt und bestand aus 380 Gramm Esskastanien. Die letzten Stunden des Tages habe ich mit dem Schauen einer Dokumentation über einen Schäfer verbracht. Dabei bekam ich solche Lust auf ein Stück Fleisch, dass ich, wenn es möglich gewesen wäre, mich sofort auf den Weg in die Stadt gemacht hätte, um Lammfleisch zu besorgen. Aber leider war ja schon lange Geschäftsschluss.

geschrieben von Susanne am 28. Oktober 2015 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(0) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Statt zu Äpfeln und Hagebutten hat es mich heute morgen um 8.30 Uhr zu den Samenmänteln der Eiben hin gezogen. Ganz in der Nähe unseres Hauses liegt ein Soldatenfriedhof, auf dem mehrere dieser immergrünen Nadelbäume stehen:

Soldatenfriedhof_Mertesdorf

Eiben sind sagenumwobene Bäume, die mit Frohsinn, Lebensfreude und Wiedergeburt, aber auch mit Tod und Verderben assoziiert werden. So schrieb Hieronymus Bock: „Jeder, der unter einer Eibe einschläft, ist des Todes.“ Aber das passt ja durchaus zusammen, denn jeder Tod geht mit einer Wiedergeburt einher: Der Tod ist ein Verwandler, kein Vernichter.

Eiben

Nun, ich bin heute weder vernichtet noch verwandelt worden, sondern habe mich nach dem Verzehr einiger Samenmäntel unbeschadet aus dem Dunstkreis der Eiben entfernen können. An einem warmen Sommertag hätte dies anders aussehen können. Dann können von den Eiben gasförmige Wirkstoffe freisetzt werden, die unter Umständen zu Halluzinationen führen. Mehr über Magie und Mythos der Eiben findet man auf dieser Seite: Die psychoaktive Eibe.

170 Gramm Wabenhonig ergänzte das Frühstück, 220 Gramm Äpfel bildeten um 12.00 Uhr die nächste Mahlzeit. Anschließend bin ich mit dem Auto nach Trier bzw. Konz gefahren, um Lebensmittel zu besorgen. Gegen 15.45 Uhr kam ich reich beladen mit Mandeln, Birnen, Trauben, Champignons und Feldsalat von dieser Einkaufstour zurück. 80 Gramm des Feldsalats und 230 Gramm Champignons bildeten um 17.30 Uhr eine weitere Mahlzeit. Die letzte Mahlzeit begann um 22.10 Uhr und dauerte bis kurz vor Mitternacht. Sie bestand aus 320 Gramm Esskastanien.

geschrieben von Susanne am 27. Oktober 2015 um 22.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page
(4) Kommentare
   
   
   
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Interessante Dokumentationen haben mich wieder einmal bis nach Mitternacht wach gehalten. Nicht immer sind es Dokumentationen über die Natur, die mich faszinieren, manchmal auch solche über ganz „normale“ Menschen wie zum Beispiel in „Der Duft des Geldes“ von Dieter Gränicher. Hier werden Einblicke in das Leben von vier wohlhabenden bzw. ehemals wohlhabenden Zürichern gewährt. Besonders beeindruckend fand ich die Geschichte eines Unternehmers, der es durch eigene Kraft und Arbeit zu Wohlstand gebracht hat. Einige seiner im Film gemachten Aussagen waren von tiefer, spiritueller Weisheit geprägt.

Bevor es nach dem Ende des Filmabends ins Bett ging, gab es von 0.10 bis 0.50 Uhr ein „Betthupferl“ in Form von 150 Gramm Esskastanien. Es waren die großen Früchte, die ich gestern gesammelt hatte. Geschmacklich war kein großer Unterschied zu den kleinen Früchten feststellbar, allerdings waren sie viel schneller geschält und damit auch schneller gegessen.

Die nächste Mahlzeit fand um 10.30 Uhr statt und bestand aus 300 Gramm Trauben. Die Mittagsmahlzeit fand zwischen 13.00 und 14.00 Uhr unter einer dicken Wolkendecke statt: Auf einem Spaziergang rund um Mertesdorf habe ich fünf kleine Äpfel, zahlreiche Hagebutten und ein paar helle Trauben gegessen. Auch wenn die Sonne sich nicht blicken ließ, das Farbenspiel der herbstlichen Blätter war trotz Nebel beeindruckend:

Herbstlaub_1

Herbstlaub_2

Herbstlaub_3

Herbstlaub_4

Um 17.00 Uhr habe ich 230 Gramm braune Champignons gegessen. Die letzte Mahlzeit fand von 21.00 bis 22.30 Uhr statt und bestand aus 260 Gramm Walnüssen. Heute wird es kein abendliches Filmprogramm mehr geben. In den Abendstunden war ich nämlich wieder einmal bei meiner Kinesiologin und die Bilder, die ich mit ihrer Hilfe aus meinem Unterbewusstsein hervorgeholt habe, wollen erst einmal verdaut werden.