Archiv für Oktober 2015

geschrieben von Susanne am 31. Oktober 2015 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Natursport, Vegane Rohkost, Wandern in Rheinland-Pfalz und Saarland, Wildpflanzen
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Nach dem Schauen einer Dokumentation über Sibirien aß ich von 0.15 bis 1.30 Uhr die erste Mahlzeit des Tages. Sie bestand aus 370 Gramm Esskastanien und 160 Gramm Mandeln. Danach schlief ich tief und fest bis in den späten Vormittag hinein. Dies tun zu können, ohne dass mich ein Wecker, ein Familienmitglied oder Lärm von der Straße aus dem Schlaf riss, empfand ich als Balsam für Körper, Geist und Seele. Mein letztes Traumbild vor dem Aufwachen: Ich sah meine Hände vor mir, sie hielten sich umfasst. Ich öffnete sie und aus ihrer Mitte entsprang eine Blume. Einen schöneren Start in den Tag konnte man sich kaum vorstellen!

450 Gramm Birnen aus dem Konzer Biogarten bildeten um 12.00 Uhr eine weitere Mahlzeit. Eine Stunde später ging es von der Fischerhütte in Beuren zusammen mit Guido die Traumschleife „Rockenburger Urwaldpfad“ entlang. An der Strecke stehende Apfelbäume bescherten mir gegen 14 Uhr eine weitere Obstmahlzeit. Kurze Zeit später tauchten zahlreiche Fliegenpilze am Wegesrand auf. Ich probierte und aß davon allerdings keinen, ich war noch satt von den Äpfeln. Erst eineinhalb Stunden später fing das Probieren von Kräutern und Pilzen an. Junge Brennnesseln, Schaumkraut und Vogelmiere luden nach einer Geruchs- auch zu einer Geschmacksprobe ein. Von diesen drei Kräutern aß ich dann auch mehr oder weniger reichlich. Bei Schafgarbe und Rainfarn reichte mir ihr aromatischer und sehr intensiver Geruch:

Schafgarbe

Rainfarn

Von den Pilzen sprach mich zu allererst der Saitenstielige Knoblauchschwindling an. Er roch, schmeckte und sperrte ebenso gut wie sein Namensgeber, der Knoblauch. Außerdem probierte ich einen Maronenröhrling und einen Parasol, die allerdings fade schmeckten. Ich spuckte sie daher direkt wieder aus. Nur weil diese Pilze als essbar galten, bedeutet dies nicht, dass sie am heutigen Tag genießbar für mich waren! Ein Hochgenuss war den Anblick der herbstlichen Landschaft und Natur um uns herum:

Herbstlandschaft

Beuren_Forellenteich

Buche_im_Herbst

Herbstwald

Eine Baumart zog mich heute besonders an, die Lärche:

Laerchen_im_Herbst

Aus dem Buch „Baumheilkunde“ von Renato Strassmann:

Die Lärche wirft jedes Jahr ihr altes Nadelkleid ab, immer im Vertrauen und Wissen, in der Zuversicht und im Glauben an das neue, schon leise anklopfende Kleid, das sich im folgenden Jahr vollkommen entfalten wird. Die Lärche weiß um die Notwendigkeit des Loslassens, sie vermag dem Neuen entgegen zu wachsen. … Sie hilft mir, alte „Kleider“ abzustreifen und hinter mir zu lassen, dem Erahnten zu vertrauen und dem Kommenden entgegenzugehen.

***

Zurück in den eigenen vier Wänden aß ich um 17.30 Uhr 350 Gramm Champignons. 240 Gramm Mandeln und 140 Gramm Walnüsse bildeten von 20.00 bis 22.00 Uhr die Abendmahlzeit. Nach der rohköstlichen Signaturenlehre war ich wohl dabei, mein Großhirn und die Amygdala zu kurieren! Die Esskastanien würde ich übrigens dem Kleinhirn zuordnen und die Haselnüsse der Hypophyse. Oder hatte jemand andere Ideen? Und was war mit der Zirbeldrüse?

geschrieben von Susanne am 30. Oktober 2015 um 23.35 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Omnivore Rohkost
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Am Vormittag erfasste mich eine weitere Entgiftungswelle. Dieser fiel unter anderem ein Umzugskarton mit alten Kabeln, ein Spannungsmessgerät und ein Starterkabel zum Opfer. Diese Sachen stammten noch aus dem gemeinsamen Besitz meines Ex-Mannes und mir. Keine Ahnung, warum ich sie nach dem Verkauf unseres Hauses in Liersberg überhaupt noch mit nach Mertesdorf geschleppt hatte. Heute war jedenfalls der Zeitpunkt gekommen, sie zusammen mit Gartenwerkzeug, Kleidern und Schuhen, die ich seit einem Jahr nicht mehr angezogen hatte, auf dem Trierer Wertstoffhof zu entsorgen. Vom Wertstoffhof aus fuhr ich weiter in die Trierer Innenstadt und besorgte mir dort Lammkoteletts:

Lammkoteletts

620 Gramm davon bildeten um 15.00 Uhr eine überaus sättigende und befriedigende Mahlzeit. Die letzte Mahlzeit des heutigen Tages fand um 22.30 Uhr statt und bestand aus 100 Gramm Feldsalat.

geschrieben von Susanne am 29. Oktober 2015 um 23.45 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Die erste Mahlzeit fand um 12.00 Uhr statt und bestand aus 350 Gramm Äpfeln aus eigener Sammlung, 380 Gramm Birnen aus dem Konzer Biogarten und 170 Gramm Wabenhonig. Um 15 Uhr ging es zusammen mit Guido auf einen Spaziergang rund um Mertesdorf. Unterwegs fiel mein Blick „zufällig“ auf diesen auf einem Auto angebrachten Schriftzug:

Logo_Berchtesgaden

Nach Berchtesgaden zog es mich ja schon seit Längerem. Vielleicht sollten wir uns langsam reisefertig machen?! Auf dem Spaziergang gab es wieder reichlich Frischkost aus der Natur: Zwei kleine Äpfel, Trauben und zahlreiche Hagebutten. Außerdem probierte ich diesen Pilz:

Pilz_unbekannt_gruenlich_1

Pilz_unbekannt_gruenlich_2

Es könnte der Grünblättrige Schwefelkopf gewesen sein, allerdings schon in einem recht farblosen Zustand. Er zeigte durch einen extrem bitteren Geschmack seine Ungenießbarkeit an. Nach der Rückkehr kam eine große Entgiftungswelle über mich, der zahlreiche, in Ordnern aufbewahrte Blätter zum Opfer fielen. Sie wurden in einem Aktenvernichter zerkleinert. So sah das Ergebnis aus:

Papier_zerkleinert

Das zerkleinerte Papier landete anschließend in der Tonne, die fünf leeren Ordner werde ich morgen an Bedürftige weitergeben. Und wieder war Ballast über Bord gegangen! Die Abendmahlzeit fand von 20.00 bis 21.15 Uhr statt und bestand aus 380 Gramm Esskastanien. Die letzten Stunden des Tages verbrachte ich mit dem Schauen einer Dokumentation über einen Schäfer. Dabei bekam ich solche Lust auf ein Stück Fleisch, dass ich, wenn es möglich gewesen wäre, mich sofort auf den Weg in die Stadt gemacht hätte, um Lammfleisch zu besorgen. Aber leider war ja schon lange Geschäftsschluss. :stern:

geschrieben von Susanne am 28. Oktober 2015 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Statt zu Äpfeln und Hagebutten zog es mich heute morgen um 8.30 Uhr zu den Samenmänteln der Eiben hin. Ganz in der Nähe unseres Hauses lag ein Soldatenfriedhof, auf dem mehrere dieser immergrünen Nadelbäume standen:

Soldatenfriedhof_Mertesdorf

Eiben waren sagenumwobene Bäume, die mit Frohsinn, Lebensfreude und Wiedergeburt, aber auch mit Tod und Verderben assoziiert wurden. So schrieb Hieronymus Bock: „Jeder, der unter einer Eibe einschläft, ist des Todes.“ Aber das passte ja durchaus zusammen, denn jeder Tod ging mit einer Wiedergeburt einher: Der Tod war ein Verwandler, kein Vernichter.

Eiben

Nun, ich wurde heute weder vernichtet noch verwandelt, sondern entfernte mich nach dem Verzehr einiger Samenmäntel unbeschadet aus dem Dunstkreis der Eiben. An einem warmen Sommertag konnte dies anders aussehen. Dann konnten von den Eiben gasförmige Wirkstoffe freisetzt werden, die unter Umständen zu Halluzinationen führten. Mehr über Magie und Mythos der Eiben fand man auf dieser Seite: Die psychoaktive Eibe.

170 Gramm Wabenhonig ergänzte das Frühstück, 220 Gramm Äpfel bildeten um 12.00 Uhr die nächste Mahlzeit. Anschließend fuhr ich mit dem Auto nach Trier bzw. Konz, um Lebensmittel zu besorgen. Gegen 15.45 Uhr kam ich reich beladen mit Mandeln, Birnen, Trauben, Champignons und Feldsalat von dieser Einkaufstour zurück. 80 Gramm des Feldsalats und 230 Gramm Champignons bildeten um 17.30 Uhr eine weitere Mahlzeit. Die letzte Mahlzeit begann um 22.10 Uhr und dauerte bis kurz vor Mitternacht. Sie bestand aus 320 Gramm Esskastanien.

geschrieben von Susanne am 27. Oktober 2015 um 22.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
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Interessante Dokumentationen hielten mich wieder einmal bis nach Mitternacht wach. Nicht immer waren es Dokumentationen über die Natur, die mich faszinierten, manchmal auch solche über ganz „normale“ Menschen wie zum Beispiel in „Der Duft des Geldes“ von Dieter Gränicher. Hier wurden Einblicke in das Leben von vier wohlhabenden bzw. ehemals wohlhabenden Zürichern gewährt. Besonders beeindruckend fand ich die Geschichte eines Unternehmers, der es durch eigene Kraft und Arbeit zu Wohlstand gebracht hatte. Einige seiner im Film gemachten Aussagen waren von tiefer, spiritueller Weisheit geprägt.

Bevor es nach dem Ende des Filmabends ins Bett ging, gab es von 0.10 bis 0.50 Uhr ein „Betthupferl“ in Form von 150 Gramm Esskastanien. Es waren die großen Früchte, die ich gestern gesammelt hatte. Geschmacklich war kein großer Unterschied zu den kleinen Früchten feststellbar, allerdings waren sie viel schneller geschält und damit auch schneller gegessen!

Die nächste Mahlzeit fand um 10.30 Uhr statt und bestand aus 300 Gramm Trauben. Die Mittagsmahlzeit fand zwischen 13.00 und 14.00 Uhr unter einer dicken Wolkendecke statt: Auf einem Spaziergang rund um Mertesdorf aß ich fünf kleine Äpfel, zahlreiche Hagebutten und ein paar helle Trauben. Auch wenn die Sonne sich nicht blicken ließ, das Farbenspiel der herbstlichen Blätter war trotz Nebel beeindruckend:

Herbstlaub_1

Herbstlaub_2

Herbstlaub_3

Herbstlaub_4

Um 17.00 Uhr verzehrte ich 230 Gramm braune Champignons. Die letzte Mahlzeit fand von 21.00 bis 22.30 Uhr statt und bestand aus 260 Gramm Walnüssen. Heute wird es kein abendliches Filmprogramm geben. In den Abendstunden war ich nämlich wieder einmal bei meiner Kinesiologin. Die Bilder, die ich mit ihrer Hilfe aus meinem Unterbewusstsein hervorholte, wollten erst einmal verdaut werden.