Archiv für Juni 2014

geschrieben von Susanne am 30. Juni 2014 um 23.24 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Die erste Mahlzeit um 10.30 Uhr bestand aus etwa 400 Gramm Liersberger Süßkirschen und zahlreichen wilden Kirschen:

Kirschen_wild

Um 14.45 Uhr aß ich 620 Gramm einheimische Aprikosen. Die letzte Mahlzeit fand von 19.30 bis 20.40 Uhr statt und bestand aus 560 Gramm Fleisch und Knochenendstücken vom Hirsch. Um kurz vor 21 Uhr startete ich zu einer einstündigen Erkundungstour rund um Mertesdorf. Mein Weg führte zu Beginn durch die dem Haus gegenüberliegenden Weinberge, von denen man einen guten Blick auf die Hinterseite der Häuser hatte:

Mertesdorf_Hauptstrasse

Ich entdeckte unterwegs zahlreiche interessante Nahrungsquellen: Süßkirschen, wilde Kirschen, Traubenkirschen, Äpfel, Birnen, Jostabeeren, Brombeeren, Hagebutten und natürlich zahlreiche essbare Wildkräuter. Auch ohne einen eigenen Garten werde ich hier also nicht verhungern!

geschrieben von Susanne am 29. Juni 2014 um 23.16 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Omnivore Rohkost, Sport, Wildpflanzen
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Das Herumschleppen und Ein- sowie Ausräumen von Kartons war mittlerweile beendet. Daher hatte ich heute endlich wieder genügend Zeit für andere sportlichen Aktivitäten. Um 10.20 Uhr machte ich mich erst einmal auf den Weg in die Kletterhalle. Auf der Fahrt durch den Innenstadtbereich von Trier konnte ich zahlreiche Läufer beobachten, die bei strömendem Regen einen Halbmarathon absolvierten.

Mehr als zwei Routen konnte ich nicht klettern, da wir zu dritt waren und meine beiden Partnerinnen nur bis 11.30 Uhr Zeit hatten. Kurz vor 12.00 Uhr kaufte ich mir Himbeeren, schwarze Johannisbeeren und Aprikosen von einem regionalen Anbauer. 200 Gramm Himbeeren und 150 Gramm schwarze Johannisbeeren bildeten kurz darauf den ersten Teil meiner Mittagsmahlzeit. Nach einer kurzen Pause aß ich gestern gepflückte Liersberger Kirschen (etwa ein Kilogramm) sowie 20 Blüten der Nachtkerze.

Von 13.45 bis um 14.45 Uhr war ich im Fitness-Studio und habe meine Arm- und Brustmuskulatur gestärkt. Weil das Studio von meiner neuen Heimat aus nicht mehr ganz so schnell zu erreichen ist wie vorher, habe ich nächste Woche ein Probetraining in einem günstiger gelegenen Studio vereinbart. Mal schauen, wie es mir dort gefällt.

Um 15.45 Uhr gab es eine Mahlzeit mit 550 Gramm Aprikosen. Den späten Nachmittag verbrachte ich in der Sauna des Trierer Stadtbades. Beim Salz-Aufguss waren heute 60 Leute in der Sauna. Im Winter ist dies eine „normale“ Belegung, aber im Sommer sind es meist deutlich weniger. Die Stimmung war passend zu meiner sehr gut, es gab immer wieder etwas zu lachen.

Das Abendessen begann um 20.30 Uhr und dauerte gut eine Stunde. Es gab 510 Gramm Brustfleisch und Rippenenden vom Hirsch. Ich habe mit dem Essen aufgehört, weil das Zerbeißen der Rippenenenden immer schwerer fiel. Meine Kaumuskulatur war also der limitierende Faktor dieses Essens.

geschrieben von Susanne am 28. Juni 2014 um 23.58 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Um 12.30 Uhr habe ich heute wohl zum letzten Mal unter dem großen Kirschbaum vor dem Liersberger Haus gestanden. Ich habe mich nicht nur satt gegessen, sondern gleichzeitig über ein Kilogramm Kirschen auf Vorrat gepflückt. Noch niemals in den fünfzehn Jahren, in denen ich den Baum kenne, hat er so viele Kirschen getragen.

Es war vielleicht das letzte Mal, dass ich von diesem Baum essen konnte, weil ich abends um 20 Uhr die Schlüssel des Hauses an die Nachfolger übergeben habe. Aber wer weiß, vielleicht darf ich nächste Woche, wenn ich meine Bienen vom Grundstück hole, doch noch einmal die ein oder andere Kirsche essen, es sind ja mehr als genug da.

Der Abschied ist mir jetzt sehr leicht gefallen. Ich fühle mich nämlich sehr wohl in meinem neuen Zuhause. Um 15.30 Uhr gab es eine Mahlzeit mit 400 Gramm Aprikosen aus einheimischem Anbau und um 21.30 Uhr habe ich mit dem Abendessen angefangen. Es bestand aus 740 Gramm Fleisch und Knochenmark von mehreren Hinterläufen vom Reh.

geschrieben von Susanne am 27. Juni 2014 um 23.50 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Um 7.15 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Liersberg. Ein „Raum“ war nämlich noch nicht „besenrein“ und das war die Garage. Um kurz nach 9 Uhr war auch diese Aufgabe erledigt. Noch hatte ich die Schlüssel des Hauses, wahrscheinlich bis Mitte nächster Woche. Ich könnte also noch einige Tage die Früchte des Gartens ernten, dann heißt es auch hier „Loslassen!“

Heute gab es nach getaner Arbeit um 9.30 Uhr zahlreiche schwarze Johannisbeeren und Himbeeren sowie sechs Blüten der Nachtkerze. Anschließend fuhr ich in die Stadt, um ein Geschenk für eine Freundin zu besorgen, die am Abend ihren Geburtstag feiern wollte.

Die nächste Mahlzeit fand um 12.30 Uhr in Mertesdorf statt. Sie bestand aus 11hundert Gramm Liersberger Kirschen. Da war sie wieder, meine Glückszahl 11. Auf dem Weg zu der Geburtstagsfeier meiner Freundin kam ich an dem Stand eines regionalen Bauern vorbei und habe mir dort ein Kilogramm Aprikosen gekauft:

Einheimische_Aprikosen

Sie dufteten wunderbar, so dass ich nicht wiederstehen konnte und 440 Gramm davon kurz darauf im Auto sitzend aß. Auf der Geburtstagsfeier konnte ich mich nett unterhalten, unter anderem über Sport, aber auch über Ernährung: Einer der Teilnehmer berichtete über seine Erfahrungen mit der „Steinzeit-Ernährung“, die er seit vier Wochen praktizierte. Bei den zahlreichen Gästen fiel es nicht weiter auf, dass ich mich nicht am Buffet bediente und ausschließlich Wasser trank.

Um 22.45 Uhr war ich wieder zu Hause in Mertesdorf. Dann erst hatte ich die Gelegenheit, meinen während der Geburtstagsfeier immer größer werdenden Hunger auf Fleisch zu stillen. Manchmal nehme ich zu solchen Gelegenheiten rohes Fleisch, das man gut mit Messer und Gabel essen kann, mit. Sehr gut eignen sich dazu zum Beispiel Lammkoteletts. Im Moment lagern bei mir im Kühlschrank aber nur Brustfleisch von Reh und Hirsch sowie ein Nacken vom Hirsch. Das sind Stücke, die sich weniger für den Verzehr in nicht-roher Gesellschaft eignen.

Apropos Kühlschrank: Im neuen Haus kann ich das Fleisch nicht mehr im Keller aufhängen, da dieser zu warm bzw. zu feucht ist. Ich bin daher am Überlegen, ob ich mir einen neuen Kühlschrank anschaffe, in dem das Fleisch sich besser lagern lässt, als in meinem kleinen Liebherr-Gerät. Mein Fleischhunger war nach 510 Gramm Fleisch vom Reh gestillt. Als Leckerbissen gab es dazu das Knochenmark von vier Hinterläufen.

geschrieben von Susanne am 26. Juni 2014 um 22.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
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Am Vormittag packte ich die restlichen mit Küchenutensilien bestückten Kartons aus. Alles konnte ich allerdings nicht verstauen. Die Sachen fürs Putzen mussten wie erwartet in der Abstellkammer untergebracht werden, ein passender Schrank dafür fehlte allerdings noch. Außerdem standen drei Kartons mit Schuhen in der Diele, die ebenfalls versorgt werden müssten.

Um diese „Kleinigkeiten“ werde ich mich nächste Woche kümmern. Heute putzte ich erst einmal die Küche in Liersberg fertig. Zum Schluss fehlte nur noch die Garage, dann war alles so weit für unsere Nachfolger vorbereitet. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal erleichtert sein werde, wenn ich den Schlüssel des Liersberger Hauses in fremde Hände gebe. Aber so war es. Ich konnte das Haus loslassen.

So lange wie ich den Schlüssel noch habe, werde ich allerdings die Früchte des Gartens genießen. So fand die Mittagsmahlzeit um 11.50 Uhr unter freiem Himmel und bei schönstem Sonnenschein statt. Als Vorspeise gab es 15 Blüten der Nachtkerze, anschließend zahlreiche schwarze Johannisbeeren, 182 Himbeeren und einige schwarze Maulbeeren. Die Himbeeren warren dieses Jahr aufgrund der Trockenheit sehr klein geblieben. Mittlerweile waren aber so viele reif, dass ich bis zur Sperre essen konnte.

Später erledigte ich Einkäufe erledigt und war begeistert, dass plötzliche Dinge in den Läden aufgetauchten, die ich schon lange haben wollte, aber nicht bekommen konnte. So konnte ich für alle Besucher, die im Haus ihre Schuhe anlassen wollen, Überzieh-Schuhe kaufen. Statt das Parkett mit Straßendreck zu beschmutzen, könnten sie jetzt dazu beitragen, dass das Haus sauber bleibt!

Um 16 Uhr gab es eine Mahlzeit mit Kirschen direkt vom Baum. Die verzehrte Menge betrug etwa 700 Gramm. Sie schmeckten wieder einmal genial! Ich fand, Kirschen sind die perfekten Früchte: Saftig, aromatisch und so groß, dass sie als Ganzes in den Mund passen. Nichts schmierte, nichts kleckerte und die Hände blieben immer schön sauber!

Die letzte Mahlzeit begann um 20.40 Uhr und bestand aus 580 Gramm Fleisch, Knochenmark und Rippenendstücken vom Reh. Tagsüber Beeren, eventuell ein paar Blüten oder Kräuter, abends Fleisch, mit dieser Auswahl bin ich im Moment sehr zufrieden. Falls demnächst wieder etwas Honig daher kommt, werde ich zu diesem aber trotzdem nicht Nein sagen.