Archiv für September 2012

geschrieben von Susanne am 30. September 2012 um 21.23 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Heute gab es vor der Arbeit in den Weinbergen um 7.30 Uhr ein üppiges Frühstück: 320 Gramm Kaktusfeigen, 400 Gramm Apfelbananen und 200 Gramm Datteln „Barhi“. Die Energie der Lebensmittel wurde dringend gebraucht, um die Körpertemperatur bei unangenehmen 5°C und Nebel konstant zu halten. Die Finger habe ich nach einer halben Stunde kaum noch gespürt, so kalt waren sie. Wie gestern hat es bis kurz vor 11 Uhr gedauert, bis die Sonne den Nebel endlich vertrieben hatte.

Zum Mittagessen um 12.30 Uhr gab es eine Mahlzeit, die die Kälte am Morgen vergessen ließ: 150 Gramm Leber und 200 Gramm Fleisch vom Wildschwein. So gestärkt habe ich nachmittags wieder fleißig Kastanien gesammelt. Das Abendessen begann um kurz nach 19 Uhr. Es bestand aus 120 Gramm Wabenhonig von Doldenhof:

Wabenhonig_Doldenhof

geschrieben von Susanne am 29. September 2012 um 22.05 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Bevor es die erste Mahlzeit gab, habe ich heute von 8 bis 12 Uhr hart gearbeitet: die Traubenernte hat angefangen. Es hat zwar nicht geregnet, dafür war der Nebel jedoch sehr hartnäckig. Erst in der letzten Stunde zeigte sich ab und zu die Sonne. Zur Stärkung gab es nach getaner Arbeit zuerst 80 Gramm Feldsalat und anschließend 280 Gramm Papaya. Es folgten 390 Gramm Katusfeigen und zu guter Letzt 520 Gramm frische Datteln „Barhi“. Ich habe fast kein Ende gefunden, am liebsten hätte ich noch mehr in mich reingestopft. Entweder war ich so ausgehungert oder aber die Datteln entfalten wegen mangelnder Qualität doch einen Suchtfaktor. Vier Stunden im Weinberg haben mir für den ersten Tag gereicht, nachmittags habe ich mich lieber wieder dem Sammeln von Kastanien gewidmet:

Rosskastanien

Ich schätze, gut 100 Kilogramm habe ich schon zusammen. Sie verbreiten in der Garage einen sehr angenehmen Duft. Allerdings hält der Duft nicht, was er verspricht: Die Kastanien schmecken sehr bitter. Eigentlich schade, dass ich sie nicht essen kann, Preis und Qualität sind bei diesem Lebensmittel auf jeden Fall einwandfrei! Um 17 Uhr gab es eine kleine Zwischenmahlzeit mit knapp 300 Gramm Zwetschgen aus regionalem Anbau.

Das Abendessen begann um kurz vor 21 Uhr und bestand aus 440 Gramm fettem Lammfleisch. Ich habe die Mahlzeit eine halbe Stunde später satt und zufrieden beendet und ich bin fest davon überzeugt, dass ich morgen ganz bestimmt kein Fleisch mehr essen werde. Na ja, solche Gedanken kommen ganz oft nach einer üppigen Fleischmahlzeit und dann darf es am nächsten Tag doch wieder Fleisch sein! Ich lasse mich aber gerne überraschen, wonach mir morgen der Sinn steht.

geschrieben von Susanne am 28. September 2012 um 23.37 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Omnivore Rohkost, Sport
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70 Gramm Feldsalat, etliche Blüten der Nachtkerze und 150 Gramm Zwetschgen bildeten um 9.15 Uhr die erste Mahlzeit. Die zweite fand um kurz nach 13 Uhr statt und bestand aus 400 Gramm Kaktusfeigen und Datteln der Sorte „Barhi“. Diese wurden heute zusammen mit ungeschälten Erdnüssen, ungeschälten Mandeln und sechs Trinkkokosnüssen von Orkos geliefert. Von den Datteln hatte ich zwei Kilogramm bestellt. Es waren genug reife dabei, so dass ich bis zu einer Sperre essen konnte. Ich kam auf eine Portion von 470 Gramm, danach wurden die Datteln unerträglich süß.

Statt wie geplant in die Sauna zu gehen um zu entspannen, bin ich ins Stadion gefahren. Allerdings nicht zum Training, sondern um Kastanien zu sammeln. Diese Tätigkeit gehört für mich seit einiger Zeit genauso zum Herbst wie die Traubenlese. Ich liebe es, in aller Ruhe unter den großen Bäumen nach den braunen Früchten zu suchen. Früher habe ich sie im Winter an Rehe verfüttert, dieses Jahr habe ich einen anderen Abnehmer: Sie werden zu einer sogenannten venenstärkenden Salbe verarbeitet. Ob man mit solchen Salben wirklich die Venen stärken kann? Ich werde es mit Sicherheit nicht mehr ausprobieren, die Verwendung von Salben und Cremes gehört bei mir der Vergangenheit an.

Aufgetankt mit frischer Luft und guter Energie bin ich anschließend in die Kletterhalle gefahren. Nach zwei Stunden Klettern habe ich mir den neuen Boulder-Bereich in der Halle angeschaut. Hier wird ohne Seil und Gurt geklettert. Eine Route hat in der Regel nur vier bis acht Griffe und ist durch zwei Startgriffe definiert, die mit R (rechts) und L (links) gekennzeichnet werden. Das Ende der Route wird durch den Griff T = Top gekennzeichnet. Die Routen können sehr kurz sein, allerdings auch extrem schwierig und verlangen unter Umständen akrobatische Geschicklichkeit:

Bouldern

Manchmal ist das Ende der Route nicht oben, sondern unten und dann hängt man verkehrt herum an der Wand:

Bouldern_in_der_Halle

Zum Abendessen um 21.30 Uhr gab es knapp 500 Gramm fettes Lammfleisch, das sehr satt und zufrieden gemacht hat.

geschrieben von Susanne am 27. September 2012 um 22.18 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensmittelbeschaffung, Lebensmittelqualität, Vegane Rohkost, Wildpflanzen
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Frühstück gab es um kurz nach 10 Uhr. Es bestand aus 100 Gramm Wabenhonig vom Doldenhof. Etwas später habe ich mich auf den Weg gemacht und Einkäufe erledigt. Unter anderem habe ich mir Nachschub an Zwetschgen von einem regionalen Bauern besorgt, der neben seinem Stand zur Zeit einen Anhänger voller Kürbisse stehen hat:

Anhaenger_mit_Kuerbissen

Ich finde, sie sehen sehr farbenfroh aus! Normalerweise bleibt es beim Angucken, mein Bedarf an diesem Gemüse ist meist gleich null. Zum Mittagessen um 13 Uhr gab es 90 Gramm Feldsalat, Blüten der Nachtkerze und Stengel der Vogelmiere. Anschließend habe ich 570 Gramm Avocados der Sorte „Hass“ gegessen, die ich im Bioladen gekauft hatte. Der Geschmack war gut, richtig zufrieden war ich nach der Mahlzeit jedoch nicht.

Und meine Stimmung ging in den folgenden Stunden weiter nach unten. Beim Klettertraining war ich vorsichtig und habe mir ausschließlich Routen ausgesucht, die ich in und auswendig kenne. Ich fürchte fast, die Avocados waren wieder einmal Todesmittel und keine Lebensmittel. Zum Abendessen um 20.15 Uhr zog es mich zuerst zu den heute gekauften Zwetschgen hin. Nach 200 Gramm hatte ich genug. Anschließend gab es 320 Gramm Papaya „Solo“ und 260 Gramm Apfelbananen. Nach dieser Mahlzeit war meine gute Laune Gott sei Dank wieder hergestellt.

geschrieben von Susanne am 26. September 2012 um 20.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost
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Die erste Mahlzeit fand um 8.20 Uhr statt und dauerte eine knappe Stunde. Zuerst habe ich 300 Gramm dunkle Trauben gegessen, danach 320 Gramm Kaktusfeigen und zum Abschluss der Mahlzeit 260 Gramm Apfelbananen. Um 12.50 Uhr gab es eine Portion Grünfutter:

Feldsalat

Der Feldsalat stammte aus Demeter-Anbau. Nach 110 Gramm ließ der Genuss nach und ich habe mit dem Essen aufgehört. Um 14.30 Uhr gab es ein Stück dieser Wildschwein-Leber:

Wildschwein_Leber

Nach einer Portion von 220 Gramm hatte ich genug und konnte das Essen zufrieden beenden. Ich finde es immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie ruhig und gelassen man nach einer Mahlzeit wird, bei der sämtliche Bedürfnisse, die der Körper im Augenblick hat, gestillt werden: Man fühlt sich eins mit Allem, die Gedanken bleiben im Hier und Jetzt und wandern weder in die Vergangenheit noch in die Zukunft. Ein anderer Rohköstler hat dieses Gefühl so beschrieben:

„Man hat das Gefühl, man würde von einem Licht durchdrungen, das das ganze Wesen erfüllt, und dieses Gefühl hält an, noch lange nachdem man heruntergeschluckt hat.“

Das Gefühl hält so lange an, bis der Körper erneut meldet, dass er wieder Nahrung braucht. Im Idealfall findet man bei der nächsten Mahlzeit wieder das passende Lebensmittel und die himmlische Phase wird sozusagen zum Dauerzustand. Das ist mir heute gelungen: Zum Abendessen gab es ein Stück fettes Brustfleisch vom Lamm, das erste Lammfleisch von Orkos nach vielen Wochen. Meiner Meinung nach waren sowohl Geruch wie auch Konsistenz des Fleisches wieder einwandfrei. Der Geschmack war sehr gut, kein bisschen säuerlich. Daher ist anzunehmen, dass kein Getreide gefüttert wurde. Allerdings macht die Fütterung nur halb so viel Probleme wie das Anfrieren oder gar Tiefgefrieren des Fleisches. Ich habe langsam und mit Genuss gegessen und nach 370 Gramm die Mahlzeit satt und zufrieden beendet. Jetzt bleiben die Nachwirkungen abzuwarten, aber ich bin sehr zuversichtlich.